Eine Welt in Flammen
In Antwerpen diskutieren religiöse Führer aller Weltreligionen über das Grauen der kriegerischen Gegenwart. Vor allem Vertreter des Islam finden klare Worte gegen die Barbarei islamistischer Terrorgruppen.
In Antwerpen diskutieren religiöse Führer aller Weltreligionen über das Grauen der kriegerischen Gegenwart. Vor allem Vertreter des Islam finden klare Worte gegen die Barbarei islamistischer Terrorgruppen.
Johan Bonny, der Bischof von Antwerpen, hat eine schonungslose wie brillante Analyse der Verirrungen des kirchlichen Lehramts vorgelegt. Doch wie viele Bonnys gibt es in dieser Kirche?
Wie Papst Franziskus und einige Gleichgesinnte die Irrwege der kirchlichen Lehre von Ehe und Familie nach dem II. Vatikanischen Konzil korrigieren wollen.
Das hat es in der jüngeren Kirchengeschichte noch nicht gegeben: Ein amtierender Bischof stellt sich schonungslos gegen das kirchliche Lehramt und die päpstlichen Weisungen in Sachen Ehe und Familie.
Das hat es in der jüngeren Kirchengeschichte noch nicht gegeben: Ein amtierender Bischof stellt sich schonungslos gegen das kirchliche Lehramt und die päpstlichen Weisungen in Sachen Ehe und Familie.
Frankfurt wächst, aber die Mehrheit ist nicht mehr katholisch oder evangelisch. Die beiden großen Kirchen sind Teil einer enormen religiösen Vielfalt, die sich im Stadtbild mehr und mehr niederschlägt.
Manche Seuchen kommen wie aus dem Nichts, um genauso zu verschwinden. Ein besonders rätselhafter Fall war die Englische Schweißkrankheit, die auch das englische Königshaus nicht verschonte.
Die katholische Kirche richtet ein Sorgentelefon für alle Mitarbeiter ein, die durch den Skandal um Tebartz-van Elst persönliche Verletzungen und Kränkungen erlitten haben.
Im Vatikan werden die Stimmen lauter, die eine militärische Intervention im Irak fordern. Deutlich wie selten verurteilt die katholische Kirche die barbarische Gewalt der IS-Kämpfer gegen Christen und Yeziden - und fordert Solidarität.
Den Rückflug aus Südkorea nutzt Papst Franziskus für private Geständnisse über Neurosen und seinen möglichen Rücktritt. Sehr am Herzen liegt ihm die Hinwendung der Katholischen Kirche nach Asien.
Erstmals treten gerade Rentner aus der Kirche aus, weil die Kirchensteuer auf Zinsen von den Banken künftig automatisch abgeführt wird. Einige Banken geben eine schlechte Informationsüberbringung zu. Die katholischen Bischöfe wiederum sind auf ihre evangelischen Kollegen sauer.
Der Papst reist nach Südkorea, wo die Zahl der Katholiken rascher wächst als in jedem anderen Land in Asien. Präsidentin Park hat aber ein zwiespältiges Verhältnis zur Kirche.
Wie hat sich der heutige Papst als Provinzial der Jesuiten während der argentinischen Militärdiktatur verhalten? Zwei Bücher suchen mit unterschiedlichem Ergebnis Antworten auf eine brisante Frage.
In São Paulo weiht eine Pfingstgemeinde ihren gigantischen neuen Tempel. Der politische Einfluss der evangelikalen Christen in Brasilien ist groß. Selbst Präsidentin Dilma Rousseff wird bei der Eröffnung anwesend sein.
Im Bistum Fulda ist die Zahl der Kirchenaustritte stark gestiegen. Bei nur 150 Taufen im vergangenen Jahr kehrten 3000 Menschen der katholischen Kirche den Rücken.
Beinahe 180.000 Katholiken haben ihrer Kirche im vergangenen Jahr den Rücken gekehrt. Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Marx, sieht die Ursache dafür in einem „Vertrauens- und Glaubwürdigkeitsverlust“.
Rainer Maria Kardinal Woelki wird Erzbischof von Köln. Der Dreiervorschlag des Domkapitels wurde in Rom übergangen. Der Vatikan erstellte eine neue Liste.
Das Verhältnis von Journalisten zur katholischen Kirche ist kompliziert. Beim Medienempfang der Bistümer Mainz und Limburg haben Journalisten darüber diskutiert.
Erzbischof Rainer Maria Woelki wechselt aus Berlin nach Köln. Als Nachfolger des streng konservativen Joachim Meisner soll er im Rheinland für frischen Wind im Erzbistum sorgen.
In der Vatikanbank tut sich was: Das skandalgeschüttelte Institut soll offenbar sein Anlagegeschäft abgeben. Übrig bliebe noch der Zahlungsverkehr für die katholische Kirche.
Jahrzehntelang kehrte die katholische Kirche die Vergehen von Geistlichen unter den Tisch, nun hat Papst Franziskus erstmals Opfer, auch aus Deutschland, getroffen. Nicht alle Betroffenen sind jedoch zufrieden mit der Aktion.
Kirchenmitglieder, Zahnärzte, Lehrer: Den 80 Asylsuchenden in Bad Homburg wird vielfache Hilfe zuteil. Der Runde Tisch zieht Bilanz.
Der Vatikan hat die „Internationale Vereinigung der Exorzisten“ offiziell anerkannt. Schon unter Papst Franziskus’ Vorgänger Benedikt XVI. hatte die katholische Kirche wieder deutlich mehr Teufelsaustreiber zugelassen.
Der Vatikan will die bestehende Familienmoral zur Grundlage der Bischofssynode machen - und legt nur behutsame Aktualisierungen nahe. Oft sei „Unkenntnis“ Ursache für die Kluft zwischen Lebenspraxis und Morallehre.
Als erstes Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche hat Papst Franziskus erklärt, dass Angehörige der Mafia exkommuniziert seien. Es ist eine Kriegserklärung.
Überraschend wird Papst Franziskus im September für einen Tag nach Albanien reisen. Weil die dortigen Religionen lange vom Kommunismus unterdrückt wurden, sieht die katholische Kirche Albanien immer noch als Missionsland an.
Amazon macht weniger als zehn Prozent seines Umsatzes mit Büchern. Warum nimmt der größte Einzelhändler der Welt ausgerechnet diesen Geschäftszweig so ungeheuer wichtig?
Draußen läuft Sacropop, drinnen sind sich alle einig: Politiker, Geistliche und Gläubige – egal ob es um Lohngerechtigkeit oder Sterbehilfe geht. Nur ein Thema sorgt für Kontroversen auf dem Katholikentag.
Papst Franziskus hat Stephan Burger zum neuen Erzbischof von Freiburg ernannt. Dies teilten der Vatikan und das Erzbistum am Mittag mit. Der 52 Jahre alte Burger gilt als „beharrend, aber offen“ und folgt auf Robert Zollitsch.
Die Direktheit, mit der dieser unkonventionelle Papst - auch als Pilger im Heiligen Land - auf Menschen jeglichen Glaubens zugeht, kann nur eines sein: die Demonstration eines unbeirrbaren guten Willens.
In Italien appellierten gerade 26 heimliche Geliebte katholischer Priester an den Papst: Weg mit dem Zölibat. Warum das Tabu schon länger bröckelt, zeigt auch eine Geschichte aus Neapel, von Chiara und ihrem „Mann“.
Die katholische Kirche sucht für den früheren Limburger Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst intensiv nach einer neuen Aufgabe - im Ausland. In Deutschland sei ein unbefangener Neuanfang nicht möglich.
Adolfo Nicolás, der Ordensgeneral der Jesuiten, zieht sich in zwei Jahren zurück. Das hat er auch mit Papst Franziskus besprochen. Bisher amtierten die wegen ihrer einstigen Machtfülle auch „schwarze Päpste“ genannten Jesuitenchefs eigentlich auf Lebenszeit.
Wenn die Kirche mit einer Stimme spricht, kann sie in der Ukraine etwas erreichen. Das sagt der Schweizer Kardinal Koch im Interview mit FAZ.NET. Er ist vom Papst damit beauftragt, die Einheit der Christen in der umkämpften Region zu fördern.
Nach der Heiligsprechung zweier Päpste wird im Oktober womöglich Paul VI. selig gesprochen. In den sechziger Jahren hatte er die Anti-Baby-Pille verdammt.
Als erstes westliches Staatsoberhaupt seit langer Zeit will der österreichische Bundespräsident nach Iran reisen. Es geht vor allem ums Geld. Die Israelis sind nicht happy.