Zwischen Tür und Engel
Feierliche Zeremonie vor zehntausenden Gläubigen im Vatikan: Der Papst hat die Heilige Pforte des Petersdoms geöffnet. Es ist der Auftakt des Jahres der Barmherzigkeit, das Franziskus ausgerufen hat.
Feierliche Zeremonie vor zehntausenden Gläubigen im Vatikan: Der Papst hat die Heilige Pforte des Petersdoms geöffnet. Es ist der Auftakt des Jahres der Barmherzigkeit, das Franziskus ausgerufen hat.
In Nordkorea werden Gläubige brutal verfolgt – doch für Ausländer halten falsche Priester Gottesdienste mit Statisten ab. Das Regime verfolgt damit einen bestimmten Zweck.
Tausende Menschen nahmen an der Abschlussmesse des Papstes in Afrika teil. Franziskus rief sowohl Christen als auch Muslime auf, dem „Lockruf des Satans“ zu widerstehen.
Lange stand die Reise des Papstes in Frage. Doch Franziskus schlug alle Sicherheitsbedenken in den Wind und reist an diesem Mittwoch nach Kenia, Uganda und Zentralafrika.
Am Dienstag beginnt in Rom ein spannender Prozess: Es geht um geheime Dokumente des Vatikan. Über die Vorwürfe des Journalisten Gianluigi Nuzzi gegen die Finanzgeschäfte des Heiligen Stuhls.
Drei Wochen hat die Bischofssynode im Vatikan über Ehe und Familie beraten. Das strittige Thema Homosexualität dürfte im Abschlussbericht kaum eine Rolle spielen.
An diesem Samstag endet die Bischofssynode der Katholischen Kirche. Die veränderte Lebenswirklichkeit von Familien stand dabei im Zentrum. Aus dem Blick geraten ist eine andere dramatische Veränderung - in Deutschland geht der Kirche der Nachwuchs aus.
Die römische Bischofssynode sucht nach neuen Positionen zu Ehe und Familie. Der deutschsprachige Zirkel unterbreitet einen Vorschlag, der es allen recht machen will, aber dem eigenen Wort nicht traut.
Die katholische Kirche hat im vergangenen halben Jahrhundert einen profunden Wandel durchlaufen, der nur selten explizit erwähnt wird. Kann er in der gegenwärtigen Bischofssynode zu einer sichtbaren Vollendung kommen?
Lange schon hatte die Opposition den Rücktritt des römischen Bürgermeisters Ignazio Marino gefordert, zuletzt rückte sogar seine eigene Partei von ihm ab. Nun steht auch Ministerpräsident Renzi vor einem Scherbenhaufen.
Ein scharfer Richtungsstreit über Ehe und Sexualität vergiftet das Klima in der katholischen Kirche. Gekämpft wird mit harten Bandagen. Die Bischofssynode im Vatikan soll den Streit jetzt schlichten.
Wegen ihrer Weigerung, homosexuelle Paare zu trauen, kam die amerikanische Standesbeamtin Kim Davis in Beugehaft. Jetzt hat Papst Franziskus sie offenbar empfangen - und ihr für ihren Mut gedankt.
Nach dem Fall Tebartz-van Elst sind die deutschen Bistümer um mehr finanzielle Transparenz bemüht. Nun hat auch das Erzbistum Paderborn erstmals seine Bilanzzahlen veröffentlicht - und damit für Überraschung gesorgt.
Bei seinen öffentlichen Auftritten wird Papst Franziskus wie ein Rockstar gefeiert - zuletzt in New York und auf Kuba. Passend dazu veröffentlicht das Oberhaupt der katholischen Kirche sein erstes Musikalbum.
Franziskus hat auf dem Flug nach Washington versichert, er sei „kein Linker“. Im Weißen Haus warnt er vor der Zerstörung der Ehe. Doch die Demokraten hören: Klimaschutz und Kapitalismuskritik.
Es ist seine erste Visite bei Präsident Obama: Papst Franziskus ist zu seinem Besuch in den Vereinigten Staaten eingetroffen. Bis Sonntag wird er neben Washington auch New York und Philadelphia besuchen.
Am heutigen Dienstag wird Papst Franziskus in den Vereinigten Staaten erwartet. Noch ist der katholische Oberhirte auf beiden Seiten des politisch-ideologischen Grabens im Land populär. Doch das könnte sich schon bald ändern.
Papst Franziskus ist in Kuba eingetroffen und hat gleich zu Beginn seines Besuchs mehr Freiheiten für die Kirche gefordert. Seit der letzten Papst-Visite hat sich aber in dem kommunistischen Land bereits viel verändert.
Ein christlicher Pater, der den Islam liebt, wird in Syrien von islamistischen Terroristen entführt und von Muslimen wieder befreit. Seine Geschichte ist noch nicht zu Ende. Navid Kermanis bewegende Rede in der Frankfurter Paulskirche.
Eine Scheidung im zivilrechtlichen Sinne kennt die katholische Kirche nicht. In bestimmten Fällen aber können kirchliche Ehen für ungültig erklärt werden. Das entsprechende Verfahren vereinfacht der Vatikan nun.
Papst Franziskus braucht neue Brillengläser. Im Zentrum Roms hat er deswegen einen Optiker besucht. Das sollte möglichst unauffällig geschehen - was nicht ganz gelang.
Die Fürstin von Thurn und Taxis lässt sich nicht lumpen, wenn es darum geht, erzkatholisches Gedankengut gegen deutschen Reformeifer in Stellung zu bringen. Ein Lokaltermin in Regensburg.
Der Vatikan lehnt Abtreibung weiter ab. Von Franzikus’ Geste soll nun vor allem eine Botschaft ausgehen: Nichts auf der Welt ist so heillos, dass es nicht Vergebung und Neuanfang geben kann.
Eigentlich gilt der Schwangerschaftsabbruch in der Katholischen Kirche als „verabscheuungswürdiges Verbrechen“. Jetzt erlaubt Papst Franziskus seinen Priestern, Abtreibungen zu vergeben - allerdings nur auf Zeit.
Ein brandenburgischer Bundestagsabgeordneter hat Asylbewerber bei sich aufgenommen. Sie wohnen in den alten Kinderzimmern, und sonntags gehen sie mit in die Kirche. Ist das ein Modell für andere?
Die Kirche mahnt gern zu Gerechtigkeit in der Arbeitswelt. Mit ihrer neuen Grundordnung könnten die Bistümer Limburg und Mainz mit gutem Beispiel vorangehen.
Der Fuldaer Bischof Algermissen hat in harschen Worten die Gleichmacherei der Geschlechtsunterschiede kritisiert. Diese Ideologie widerspreche den katholischen Werten von Ehe und Familie.
Das Bistum Limburg dringt gegenüber Tebartz-van Elst auf Schadenersatz. Noch hat der Vatikan nicht beschlossen, ob das Verfahren eröffnet wird. Bislang konnte sich der ehemalige Bischof auf seine Unterstützer in Rom verlassen.
Die Austritte aus der katholischen Kirche sind auf Rekordniveau. Lässt da der Fakt, dass weit mehr Protestanten ihre Kirche verlassen, auf eine Gotteskrise schließen?
Wieder sind zahlreiche Menschen aus der Kirche ausgetreten. Vertrauen zurückgewinnen, lautet nun das Credo. Das Bistum Limburg will das auch mit Einblicken in seine Finanzen schaffen.
Papst Franziskus bittet die Urvölker Lateinamerikas um Entschuldigung für Unrecht im Namen Gottes. Die Kirche hat zu ihnen bis heute ein gespanntes Verhältnis. Im Klerus sucht man Indigene vergebens.
„Im Namen Gottes sind viele schwere Sünden gegen die Ureinwohner Amerikas begangen worden“, sagt der Papst in Bolivien. Den Kapitalismus kritisiert er in drastischen Worten.
Mit der Wiedereröffnung der amerikanischen Botschaft in Havanna normalisieren sich die diplomatischen Beziehungen der ehemaligen Feinde. Heftige Kritik kommt von den Republikanern. Sie werfen Obama „Vermächtnis-Shopping“ vor.
Trotz aller Gegensätze: Die Evangelische Kirche in Deutschland und die katholische Bischofskonferenz wollen den 500. Jahrestag der Reformation im Jahr 2017 gemeinsam begehen. In einem historischen Gottesdienst zur Versöhnung sollen sich die Gläubigen gegenseitig um Vergebung bitten für frühere Greueltaten.
Amerika, Irland und bald Italien? Die Regierung unter Matteo Renzi will die Gleichstellung homosexueller Paare regeln. Die katholische Kirche mobilisiert nun Gegner des Gesetzes für Großdemonstrationen in Rom.
Die Umweltenzyklika „Laudato Si“ vertritt eine Theologie der Schöpfung in franziskanischem Geist. Mit seinem Aufruf zur Rettung der Erde trifft der Papst jedoch nicht überall auf Zustimmung.