Papst bleibt beim Nein zur Priesterweihe für Frauen
Papst Franziskus hat ein Machtwort gesprochen: Frauen und das Priesteramt – das geht für ihn nicht. Für seine Amtszeit ist das Thema wohl endgültig vom Tisch.
Papst Franziskus hat ein Machtwort gesprochen: Frauen und das Priesteramt – das geht für ihn nicht. Für seine Amtszeit ist das Thema wohl endgültig vom Tisch.
Es ist das zweite Mal überhaupt, dass ein Papst nach Schweden reist. Zusammen mit lutherischen Geistlichen gedenkt Franziskus der Reformation – ein wichtiges Zeichen für die Ökumene.
Fast punktgenau fünfhundert Jahre nach der Lutherschen Reformation wird in der katholischen Kirche ein zweiter Bruch mit der überlieferten autoritativen Lehre diskutiert. Ist Franziskus der nächste große Reformator?
Der Venezolaner Arturo Sosa Abascal wird der 31. Generalobere der „Gesellschaft Jesu“. Damit ist er der erste Nachfolger des Ordensgründers, der nicht aus Europa stammt.
Wer bekommt den Hut, wer das Florett? Bei einer Konferenz im Vatikan ging es um mehr als den schnöden Kick. Für eine himmelschreiende Ungerechtigkeit sorgt indes Gianni Infantino.
Papst Franziskus kritisiert französische Schulbücher. Die darin gelehrte Gendertheorie empfindet das katholische Oberhaupt als hinterlistige Indoktrinierung. Doch Bildungsministerin Najat Vallaud-Belkacem wehrt sich gegen die ungewöhnlich harten Worte.
Abtreibungen sind in Polen nur in Ausnahmefällen erlaubt. Doch die Gesetzeslage soll jetzt noch verschärft werden. Sogar der katholischen Kirche gehen die geplanten Bestrafungen zu weit. Nicht nur in Polen löst das Vorhaben heftige Proteste aus.
Im australischen Ballarat missbrauchten Priester und Lehrer jahrelang reihenweise Kinder. Bis heute weigern sich viele Bürger, der Wahrheit ins Auge zu sehen.
Er wetterte gegen den IS, Harry Potter oder Homosexuelle: Pater Amorth sah den Teufel vielerorts im Spiel. Nun ist der berühmte wie umstrittene Exorzist tot.
Ein Gespräch mit Georg Bätzing über seine Aufgaben als neuer Bischof in Limburg, über die Konflikte im Bistum und den Dialog zwischen den Religionen.
In einem neuen Buch geht Benedikt XVI. hart mit der katholischen Kirche in Deutschland ins Gericht. Dabei ist hierzulande über Jahrzehnte gegen seinen Willen niemand Bischof geworden.
Der frühere Papst Benedikt gibt in einem neuen Buch Auskunft über sein Leben und Wirken. In den „letzten Gesprächen“ zeigt er sich auch selbstkritisch. Hart geht der deutsche Vorgänger von Franziskus mit der Kirche in seiner Heimat ins Gericht.
In einem Interview-Buch äußert sich der emeritierte Papst ausführlich zu seinem Pontifikat, Skandalen wie „Vatileaks“ und den Gründen seines Rücktritts. Die katholische Kirche in Deutschland kritisiert er.
Für viele war sie schon zu Lebzeiten eine Heilige, nun ist sie es offiziell: Papst Franziskus hat Mutter Teresa heiliggesprochen. Doch der Schritt ist nicht unumstritten.
Nicholas Chamberlain ist Bischof von Grantham in England. Nun hat er in einem Interview gesagt, dass er eine Beziehung zu einem Mann hat. Ganz freiwillig kommt diese Mitteilung allerdings nicht.
In Rom gehört der Cappuccino zu einem guten Morgen wie die Messe zum Sonntag. Dabei pilgern die Italiener immer in das gleiche Café. Doch dort gibt es große Unterschiede.
Die katholische Kirche in Frankreich kränkelt. Darüber kann auch die gemeinsame Trauer nach dem Terroranschlag in der Normandie nicht hinwegtäuschen. Ihr fehlt vor allem eines.
Die Attentäter konnten einfach in die Kirche in der Normandie stürmen: Auch in Deutschland stellt sich die Frage nach der Sicherheit von Gotteshäusern. Die Bistümer und Landeskirchen ringen um eine Antwort – dabei haben sie wenig Möglichkeiten.
Zwei Bewaffnete haben in einer Kirche in Nordfrankreich Gläubige als Geiseln genommen und einen Priester getötet. Die Polizei erschoss darauf die Geiselnehmer. Der IS bezeichnet die Angreifer als seine „Soldaten“. Die Polizei nahm einen Mann fest.
Der Skandal um Bischof Franz-Peter Tebatz-van Elst hat für Austritte aus der katholischen Kirche gesorgt. Obwohl die Zahlen wieder besser aussehen - auch in der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau erwägen jüngere Mitglieder den Austritt.
Nicht nur Armenier sind ihm zu Dank verpflichtet: Jörg Ernesti erinnert an Papst Benedikt XV., der sich als Diplomat im Ersten Weltkrieg Verdienste erwarb. Doch er machte einen folgenreichen Fehler.
Nach mehr als zwei Jahren hat das Bistum Limburg einen Nachfolger für den umstrittenen Tebartz van Elst gewählt. Die Amtseinführung soll im September erfolgen.
Ein Forschungsprojekt zu sexuellem Missbrauch in der katholischen Kirche liefert erste Ergebnisse. Bei einem Drittel der Taten liegt demzufolge eine „erhebliche Schwere“ vor.
Die Spanier empfinden die Neuwahlen am Sonntag als Zumutung. Es wird ein ähnlicher Ausgang wie im ersten Anlauf erwartet. Nur Podemos könnte sich noch verbessern. Wird das Land wieder regierbar?
Erstmals gibt das Erzbistum München und Freising einen vollständigen Überblick über sein Vermögen von 3,3 Milliarden Euro. Allerdings stehen dem auch erhebliche Verpflichtungen gegenüber.
Halbleere Hallen trotz prominenter Politiker – allgegenwärtig war jedoch der Papst auf dem Katholikentag. Ebenso wie die Rhetorik einer Kirche, die auf inklusive Suchbewegungen Gottes setzt.
Fast 20.000 Gläubige nehmen am Ende des Katholikentags in Leipzig am Abschlussgottesdienst teil. Kardinal Marx rief die Zuhörer dazu auf, sich in die Politik einzumischen und wies Kritik der AfD zurück.
Viele Flüchtlingsunterkünfte werden von kirchlichen Hilfsorganisationen betrieben, der Staat trägt die Kosten. Ein AfD-Landesvorsitzender wirft Caritas und Diakonie jetzt Geldmacherei vor.
In der Bredouille zwischen Putin und Conchita Wurst: Ein bulgarischer Philosoph und ein österreichischer Historiker erklären, warum viele Osteuropäer dem Westen nicht mehr nacheifern wollen.
Wenige Gläubige, kaum Geld, fehlende Pfarrer: Die katholische Kirche hat es im Osten schwer. Ausgerechnet jetzt findet hier der Katholikentag statt. Eine Spurensuche in der katholischen Diaspora.
Im Schatten der Frankfurter Bankentürme lädt ein Jesuitenpater junge Menschen zwischen 18 und 30 zum Coaching in seine „Zukunftswerkstatt“. Doch was bloß lässt sich von der katholischen Kirche für Studium, Beruf und Karriere lernen?
Kardinal Karl Lehmann war als Bischof von Mainz die Idealbesetzung. Er hat sich profiliert als „Motor der Ökumene“, als Theologe, Vordenker und Buchautor, als Vermittler, Antreiber und Menschenfreund.
Die katholische Kirche spricht viel über Frauen, aber kaum mit ihnen. Kürzlich wieder über Frauen als Diakone. Papst Franziskus könnte während der Debatte bereits für mehr Gleichstellung sorgen.
Mit seinen offenen Überlegungen über das Diakonat der Frau hat Papst Franziskus eine lang zurückreichende Debatte neu angestoßen. Sein Anliegen trifft die Kirche aber an einem wundem Punkt.
Papst Franziskus will eine Kommission einsetzen, die prüfen soll, ob Frauen in der katholischen Kirche ein Diakonenamt ausüben oder zur Diakonin geweiht werden können.
Der katholischen Kirche mangelt es auch in Hessen nach Nachwuchs-Priestern. „Diese Sorge belastet mich als Bischof schwer, raubt mir häufig die Nachtruhe“, lässt der Fuldauer Oberhirte wissen.