Luckes wackeliger Sieg
Die AfD wird bald nur noch einen Vorsitzenden haben. So hat es Bernd Lucke in Bremen durchgesetzt. Doch die Konflikte um die Führung gehen weiter.
Die AfD wird bald nur noch einen Vorsitzenden haben. So hat es Bernd Lucke in Bremen durchgesetzt. Doch die Konflikte um die Führung gehen weiter.
Angemeldet waren bis zu 20.000 Teilnehmer. Aber die islamfeindliche „Legida“ konnte nur ein Bruchteil davon auf die Straße bringen.
Buh-Rufe, Gegenanträge und nach zwei Stunden noch nicht einmal eine Tagesordnung: Der Bundesparteitag der AfD beginnt mit Querelen und endlosen Diskussionen. Unterdessen sichert die Polizei den Sitzungssaal.
In Bremen hat ein Mitgliederparteitag der AfD mit mehreren tausend Teilnehmern begonnen. Aber auch tausende Gegner wollen auf die Straße gehen. Die Polizei rechnet mit Krawallen von Linksautonomen.
Als das Frankfurter Stadtparlament über Pegida streitet, geht es hoch her. Sorgsam wählen die Verordneten ihre Worte. Nur ein Politiker fällt dabei völlig aus dem Rahmen.
Wie aus einem nicht gezeigten Hitlergruß in Rheinland-Pfalz ein Skandal wurde.
Im Süden Pakistans sind bei einem Anschlag auf eine schiitische Moschee mindestens 20 Menschen getötet worden, mehr als 70 weitere wurden verletzt. Die Bombe explodierte während des Freitagsgebets.
Die Spaltung von Pegida geht in eine Richtung, die der AfD zu einem verlängerten Arm verhelfen könnte. Wohin das die AfD treibt, wird sich am Wochenende in Bremen zeigen. Ein Kommentar.
Nach dem Rückzug von Kathrin Oertel und anderen Führungsmitgliedern aus der Pegida-Bewegung steht das islamkritische Bündnis vor der Spaltung. Die Ausgetretenen planen die Gründung eines neuen Bündnisses.
Der Frankfurter Ableger von Pegida hat bei der Stadt weitere Märsche angemeldet. Die islamkritische Bewegung plant für jeden Montag dieses Jahres eine Demonstration.
Die islamkritische Pegida-Bewegung hat die für kommenden Montag geplante Demonstration in Dresden abgemeldet. Ein Politikwissenschaftler und die SPD sehen die Bewegung am Ende.
Die Organisatoren der Pegida-Bewegung haben sich in dem Gespinst ausländerfeindlicher Ressentiments und dem vermeintlich gesunden Volksempfinden verfangen. Sie sind nun Opfer einer Dynamik, die sie selbst schürten.
Nach der Tötung eines Flüchtlings aus Eritrea wurden vorschnell Rechtsextreme verdächtigt. Das hat die Stimmung in der Nachbarschaft vergiftet, beklagen andere Asylbewerber aus Dresden. Sie wollen weg.
Kathrin Oertel und vier weitere Mitglieder der Pegida-Führung geben ihre Ämter in der islamkritischen Bewegung ab. Eine geplante Kundgebung am kommenden Montag wurde abgesagt, bestätigte die Stadt Dresden.
Die Handhabung des „Blasphemie“-Paragraphen 166 durch die Justiz ist völlig unbefriedigend. Diffamierung von Religion im Namen von Meinungs-, Presse- und Kunstfreiheit kennt in Deutschland praktisch keine Grenzen.
Vertritt Pegida wirklich die breite deutsche Bevölkerung, wie die Anhänger der Bewegung immer rufen? Eine repräsentative Umfrage zeigt, dass dem nicht so ist. Trotzdem sind die Deutschen mit vielem in ihrem Land ziemlich unzufrieden.
Welche Folgen hat die Einwanderung für unser Land? Diese Frage stellen sich unzählige Ökonomen. Klar ist, dass die Migration Deutschland verändert hat. Aber wie?
In Frankfurt und Dresden liegt Geld mittlerweile auf der Straße. Ein unbekannter Spender schickt dabei regelmäßig seine Follower auf Twitter los, um das versteckte Geld zu suchen. Wer der Spender ist, weiß niemand.
Am Tag nach der Demonstration gegen Pegida Frankfurt/Rhein-Main zieht die Polizei Bilanz: 27 leicht verletzte Beamte und acht Festnahmen gab es infolge von Rangeleien. 70 Pegida-Anhängern standen insgesamt 17.000 Gegendemonstranten gegenüber.
An der Hauptwache hat sich die Lage angespannt: Knapp 100 Pegida-Protestlern stehen hier rund 4500 Gegendemonstranten gegenüber. Erst fliegen Eier, später dann eine Rauchbombe. Mehrere Personen werden festgenommen.
Bei einer Demonstration gegen den Ableger der islamkritischen Pegida-Bewegung ist es in Hannover zu Ausschreitungen zwischen beiden Lagern gekommen. Dutzende Menschen wurden verletzt, es gab 42 Festnahmen.
Hochkarätige Stars haben in Dresden ein Zeichen für eine „bunte und offene“ Stadt gesetzt. In Richtung Pegida gab es deutliche Worte. Herbert Grönemeyer sprach von einer „Katastrophe“. Sigmar Gabriel verteidigt unterdessen seine Diskussion mit Pegida-Anhängern.
Stell Dir vor, es ist Pegida - und kaum einer geht hin. In Frankfurt war die erste Kundgebung der islamkritischen Bewegung kaum zu erspähen. Die Gegner verhinderten den geplanten Schweigemarsch.
Herbert Grönemeyer singt vor der Frauenkirche, kleine Pegida-Grüppchen gehen in Berlin und Hannover unter: In mehreren deutschen Städten haben am Montagabend Zehntausende gegen Fremdenfeindlichkeit demonstriert.
Mit Spannung ist die Verleihung des Karikaturenpreises der deutschen Zeitungen erwartet worden. Jetzt stehen die drei Gewinner fest, und der Hauptpreis hat mit Klaus Stuttmann den Richtigen getroffen.
In dem Film „Blindgänger“ leistet der einstige Bombenentschärfer Conny Stein zivilen Ungehorsam. Er versteckt ein Flüchtlingskind. In Dresden.
Frankfurt, Kassel und Fulda: Pegida-Anhänger und Gegner des islamkritischen Bündnisses wollen am Montagabend auf die Straßen gehen. Die größte Kundgebung wird in der Mainmetropole erwartet.
Die Spaßgesellschaft, die nichts ernst nimmt und der nichts heilig ist, stößt auf heiligen Ernst, der keinen Spaß versteht und der sie für gottlos und dekadent hält.
Viele in der SPD reagieren auf Politikverdrossenheit mit Bürgerverdrossenheit. In Sachsen läuft die Partei damit Gefahr, sich eines Tages ein neues Volk suchen zu müssen. Ein Kommentar.
Was hat Sigmar Gabriel bei den Dresdner Demonstranten gegen die Islamisierung des Abendlandes verloren? Wie er dort über „die Politik“ spricht, kommt dem System-Ressentiment von Pegida geradewegs entgegen.
Die überraschende Teilnahme des SPD-Vorsitzenden an einer Diskussionsveranstaltung mit Pegida-Anhängern sorgt weiter für Diskussionen. Viel Lob für Gabriels Dialogkurs kommt aus der Union.
Auf dem Römerberg und an der Hauptwache sollen Demonstrationen gegen und für Pegida stattfinden. Die Polizei schließt Gewalttaten nicht aus und ist mit einem Großaufgebot vertreten.
Der sächsische Ministerpräsident Tillich widerspricht der Aussage der Kanzlerin, der Islam gehöre zu Deutschland. Seine Äußerung wird noch scharf kritisiert, da legt Tillich nach: Man müsse auf Pegida eingehen.
In Dresden gehen wieder Tausende Pegida-Anhänger auf die Straße - doch es sind deutlich weniger als zuvor. Da hilft es auch nichts, dass ein Vertreter des Leipziger Pegida-Ablegers demonstrativ den Schulterschluss übt.
Dem Aufruf der „Pegida“-Organisatoren in Dresden sind abermals tausende Menschen gefolgt. Demonstrativ wurde der Schulterschluss mit dem aggressiveren Leipziger Ableger gesucht.
Ressentiment ist durch Information nicht zu belehren. Die Debatte mit Pegida-Akteuren ist daher nutzlos. Und fahrlässig ist es, ihnen auch noch eine mediale Bühne zu bauen, wie es das öffentlich-rechtliche Fernsehen gerade macht.