Gabriels Kampagnentest
BND, NSA, Pegida: Der SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel hat eindrucksvoll bewiesen, dass er immer noch gut für eine heiße Kampagne ist – und das auch als staatestragender Vizekanzler. Aber wozu das Ganze?
BND, NSA, Pegida: Der SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel hat eindrucksvoll bewiesen, dass er immer noch gut für eine heiße Kampagne ist – und das auch als staatestragender Vizekanzler. Aber wozu das Ganze?
Maybrit Illner sprach mit ihren Gästen mal wieder über Wutbürger, wobei Politiker nicht antworteten und sich eine ehemalige Pegida-Frau höchst auffällig verhielt.
Die Luft ist raus aus Pegida, aber ein harter Kern bleibt. Wie es scheint, hat sich die Bewegung nach der Spaltung verfestigt. Was sind das für Leute, die Lutz Bachmann die Stange halten?
Pegida-Demos, fremdenfeindliche Parolen, Anschläge auf Flüchtlingsunterkünfte: UN-Fachleute sind besorgt über die Lage in Deutschland. Sie fordern mehr Einsatz der Bundesregierung gegen Rassismus und Ausländerfeindlichkeit.
Sie nennen ihn „Papa“: Peter Junge trainiert in Bitterfeld Flüchtlinge im Laufen, im Fußball, im Alltag. Kein leichtes Unterfangen in der mitteldeutschen Provinz. „Dies ist unsere Antwort auf Pegida“, sagt er.
Die AfD zerlegt sich selbst. Luckes Gegner haben nun eine letzte Chance, zu begreifen: Wenn sie die Partei zu einer Neuauflage von Pegida umfunktionieren, dürfte auch sie in einem Strohfeuer enden.
Erst dachten alle, die Dresdner Demonstrationen erledigten sich von selbst. Die Protestbewegung hält sich jedoch hartnäckig. Wieso ist das so?
Antwerpen hat viele verschiedene Gesichter: Die einen schätzen die kulturelle Vielfalt der belgischen Metropole, für die anderen ist sie eine Hochburg der Rechtsextremisten. Jetzt spricht der Bürgermeister von einer „verkehrten Sorte von Zuwanderern“ und heizt damit die Ausländerdebatte an.
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Die Bundesanwaltschaft hat nach Razzien am Mittwoch vier mutmaßliche Rechtsextremisten festnehmen lassen, die Anschläge auf Moscheen und Asylbewerberheime geplant haben sollen. Womöglich schon am kommenden Wochenende.
Die rechtspopulistische britische Partei Ukip hat einen Kandidaten für die Unterhauswahl am Donnerstag abgezogen. Robert Blay hatte einem Kandidaten mit asiatischen Wurzeln gedroht, ihn zu erschießen.
Kathrin Oertel bittet Muslime um Entschuldigung. Was nach Einsicht und Reue klingt, ist für die Pegida-Mitgründerin offenbar nur der Auftakt einer neuen Verschwörungstheorie.
Die Pegida-Mitgründerin Kathrin Oertel zeigt späte Reue. Sie fühle sich „ein Stück weit mitverantwortlich für die ganze Hetzkampagne, die hier losgetreten worden ist“, sagt sie in einem Video auf Facebook.
Der Zweitausendeins-Laden besteht seit vier Jahrzehnten am Kornmarkt in Frankfurt. Doch das Geschäft läuft nicht gut. Neue Ideen sollen mehr Umsatz bringen. Schlecht zu sprechen sind die Inhaber auf die allwöchentlichen Kundgebungen in der Innenstadt.
Das Problem, auf das Bewegungen wie Pegida oder neue Parteien wie die Piraten und die AfD reagieren und das ihren Nährboden bereitet, sind nicht die Flüchtlinge, die Ausländer oder die Muslime, selbst wenn deren Anhänger das glauben mögen und deren Organisatoren das geschickt vorgaukeln.
Der Präsident des Zentralrats der Juden, Josef Schuster, spricht über Judenfeindlichkeit unter Muslimen und die Pegida-Demonstrationen. Er rät keineswegs vom Tragen einer Kippa ab, auch wenn anderes behauptet wurde.
Depressive könnten nach dem Germanwings-Absturz im Netz viel für das Verständnis ihrer Krankheit tun. Aber man streitet über den Besitz eines Hashtags und angeblichen Rassismus: der ganz normale Wahnsinn aller Aktivisten von Migration bis Sexismus.
In Südafrika spitzt sich die Lage zu: In Straßenschlachten machen Einheimische Jagd auf afrikanische Einwanderer - Medienberichten zufolge gab es mindestens sechs Tote, Tausende Menschen sind auf der Flucht.
Der Mainzer Dachdecker Ernst Neger ließ sich vor siebzig Jahren ein Firmenlogo mit einem Neger machen. Damals fand man das harmlos. Heute fegt ein Entrüstungssturm über seinen Enkel hinweg.
Die Bürgersprechstunde des hessischen Petitionsausschusses besuchen Menschen mit kleinen und großen Sorgen – und erleben einen Staatsapparat, der nicht so weit weg vom Bürger ist, wie Politikverdrossene gerne behaupten.
Lutz Bachmann hatte sich für seinen Gast extra in Schale geworfen, aber Geert Wilders vermied in Dresden jede Verbrüderung mit dem Pegida-Personal. Dafür lobte der Niederländer die Anhänger der Bewegung.
Geert Wilders hält in Dresden eine Rede, die Pegida nicht wiederbelebt. Und auch für Wilders war der Auftritt in der Flutrinne kein Jungbrunnen. Ein Kommentar.
Der niederländische Rechtspopulist Geert Wilders ist in Dresden vor rund 10.000 Pegida-Anhängern aufgetreten - deutlich weniger, als das Bündnis angekündigt hatte. In seiner Rede lobte Wilders seine Zuhörer.
Der niederländische Rechtspopulist Geert Wilders ist in Dresden vor Anhängern der Pegida-Bewegung aufgetreten. Für den Oberbürgermeister ist der Islamkritiker ein „Mensch, der Hass in sich trägt und spaltet“. Manche fürchten, die Stadt könne sich zum Wallfahrtsort für Europas Rechte entwickeln.
Bei Pegida soll heute in Dresden der niederländische Islamgegner Geert Wilders sprechen – und der radikalisierten Bewegung damit noch einmal Zulauf verschaffen. Sein Ziel ist es, ein europaweites Bündnis islamfeindlicher Bewegungen zu gründen.
Er nennt den Islam eine kranke Ideologie und vergleicht den Koran mit Hitlers „Mein Kampf“: Der Niederländer Geert Wilders steht auch wegen solcher Äußerungen unter Polizeischutz. Nun kommt er zur Pegida nach Dresden.
Das Logo des Mainzer Dachdeckers Thomas Neger spaltet die Netzgemeinschaft. Während die einen „Gegen die Hetzer von Thomas Neger“ sind, fordern die anderen „ein Herz für Neger“.
Ob Kopftuchverbot oder Islamunterricht: Berlin ringt um eine neue Integrationspolitik und will mit den Muslimen einen Staatsvertrag schließen.
Zahlreiche Menschen haben über die Ostertage in Hessen für den Frieden demonstriert. Sie stellten sich gegen Krieg und Rassismus. Trotz der aktuellen Konflikte kamen weniger Menschen als im Jahr zuvor.
Die frühere AfD-Politikerin Tatjana Festerling tritt für Pegida bei der Bürgermeisterwahl in Dresden an. Zur Kundgebung am Ostermontag kamen wieder mehr Anhänger.
Das Karlsruher Urteil wird den Schulalltag verändern. Die Darstellung christlicher Traditionen wird darin zum Widerspruch zum Neutralitätsgebot der Schule erklärt. Wird die Schule auch hier laizistisch werden?
Karl Lagerfeld graut es vor Pegida wie dem Lamm vor dem Ostersonntag. Also hat er sich für die patriotischen Europäer ein ganz besonderes Festmahl ausgedacht. Keine Sorge, der Osterhase hat nichts zu befürchten.
Zu den Kundgebungen von Pegida kommen immer weniger Menschen. In der Hochburg der Islamkritiker hat sich die Zahl der Demonstranten binnen zwei Wochen gedrittelt.
Immer weniger versammeln sich montags abends in Dresden. Ein Auftritt des Islamkritikers Geert Wilders soll Pegida nun vor der Bedeutungslosigkeit bewahren - und eine Frau, die die Mauer wieder aufbauen will.
Immer wieder wurden in der Oberlausitz in der letzten Zeit Sorben angegriffen. Jetzt hat die Polizei mehrere Verdächtige gefasst. Woher kommt, nach Jahrzehnten des Friedens, diese Feindschaft?