Scholz fordert Einsatz gegen Rassismus
Zum 30. Jahrestag der rassistischen Ausschreitungen von Rostock-Lichtenhagen hat Bundeskanzler Olaf Scholz die Bürger aufgefordert, gegen Hetze zu kämpfen.
Zum 30. Jahrestag der rassistischen Ausschreitungen von Rostock-Lichtenhagen hat Bundeskanzler Olaf Scholz die Bürger aufgefordert, gegen Hetze zu kämpfen.
Die Linke ist politisch geschwächt und hofft, dass sie das Thema der gestiegenen Energiepreise für sich nutzen kann. Aber soll sie deshalb am Montag neben der AfD demonstrieren?
Rechtspopulistische Proteste werden nicht ernst genug genommen, sagt die Psychologin Pia Lamberty im Interview – und erklärt, warum der Fall Kellermayr auch ein Warnsignal für den Umgang mit der deutschen Impfgegnerszene ist.
2020 wurde Ahmaud Arbery in Georgia beim Joggen erschossen. Für den Mord an ihm wurde Travis M. abermals verurteilt. Im Prozess hatte die Staatsanwalt gezeigt, dass sich die Angeklagten in der Vergangenheit rassistisch äußerten.
Ende der Fünfzigerjahre kritisierte Hannah Arendt die Integration schwarzer Schüler in den USA. Der afroamerikanische Autor Ralph Ellison reagierte empört, woraufhin Arendt sofort einlenkte. Marie Luise Knott rekapituliert den Fall.
In einem offenen Brief kritisiert der Landesjugendring die Polizei NRW. Jugendliche in einem Essener Kulturzentrum seien Mitte Juni bedroht worden. Und mussten dann lange auf die Hilfe der Polizei warten.
Der Vater einer afroamerikanischen Familie sagt, seine Tochter sei bei einem Treffen mit Darstellern mehrerer Muppets-Puppen wiederholt ignoriert worden. Weiße Kinder hätten mit den Figuren Umarmungen ausgetauscht.
Sie halten still, sie halten dicht, sie halten zusammen: Feldforschung unter Ordnungshütern sieht sich mit einem Ehrenkodex konfrontiert, wie man ihn eher auf der Gegenseite vermutet. Was kann die kritische Polizeiwissenschaft wissen?
Seit der Amtseinführungszeremonie für Joe Biden ist sie der poetische Liebling nicht nur der Amerikaner: Nun erscheint ein dicker Gedichtband der erst vierundzwanzigjährigen Amanda Gorman.
Ein neues Buch will wissen, wer Meghan im Palast schmähte – zumindest angeblich. Denn besonders glaubwürdig ist die Quelle nicht. Die Anschuldigung passt auch nicht zu dem, was Meghan und Harry im Interview bei Oprah Winfrey sagten.
Der Historiker Ibram X. Kendi ist ein Star unter den schwarzen Intellektuellen aus den Vereinigten Staaten. In der Berliner Akademie der Wissenschaften stellte er sein Buch „How to be an Antiracist“ vor.
Die Kandidatin für das Amt der Antidiskriminierungsbeauftragten soll an diesem Donnerstag im Bundestag gewählt werden. Die Union hält Ferda Ataman wegen ihres Hangs zur Provokation für ungeeignet. Auch im Regierungslager gibt es Kritiker.
Hochschulen gelten als Orte der Toleranz und Weltoffenheit. Doch ein genauer Blick zeigt: Auch sie sind vor strukturellem Rassismus nicht gefeit. Einige Bildungsstätten machen das Thema deshalb jetzt zur Chefsache.
Ältere Aussagen von Nelson Piquet sorgen für Wirbel in der Formel 1: Der frühere Weltmeister hat sich diskriminierend über Lewis Hamilton geäußert – und dabei das N-Wort verwendet.
Doppelte Standards: Die Debatten über die Beauftragte für Antidiskriminierung und der Documenta-Skandal haben mehr miteinander zu tun, als man meinen könnte.
Urteil Schmährelief in Wittenberg +++ Angela Merkel im Berliner Ensemble +++ christliche Glaubensinhalte +++ Vernachlässigung geistlicher Musik
Bei der Europameisterschaft 2021 verschoss Kylian Mbappé den entscheidenden Elfmeter, Frankreich schied aus. Im Internet kam es daraufhin zu rassistischen Beleidigungen, die nun ein Nachspiel haben.
Der Abiturient Noam Petri hat mit seinen 18 Jahren schon mehrere Preise für sein Engagement gewonnen. Der Frankfurter setzt sich gegen Antisemitismus und Rassismus ein. Das ist manchmal auch schmerzhaft.
Eine Sprecherin der indischen Regierungspartei fällt durch Mohammed-Äußerungen auf. Die wachsende Islamfeindlichkeit in Indien wird außenpolitisch zum Problem.
Wieder kommt es bei Englands Spiel in Ungarn zu einem Zwischenfall. Als die Spieler vor dem Anpfiff als Zeichen gegen Rassismus auf die Knie gehen, werden sie ausgebuht. Das Unverständnis ist groß.
Der Frankfurter Kunstverein zeigt Rechercheergebnisse der Gruppe Forensic Architecture zum Attentat von Hanau und zum Tod von Oury Jalloh. Struktureller Rassismus in deutschen Behörden, lautet die Anklage.
Der frühere Schülersprecher hat es angeregt, die Zustimmung in der Schulgemeine ist groß. Die Schillerschule in Bensheim schließt sich der Aktion „Schule ohne Rassismus“ an.
Kein Ende des Rassismus in Sicht: Die Installationen von Carrie Mae Weems in Stuttgart führen rassistische Symbole und Klischees vor, um sie zu entkräften. In zahlreichen Werken tritt die Künstlerin dafür selbst auf.
Henry Taylor aus Buffalo ist Professor für Stadtplanung und engagiert sich für benachteiligte Stadtteile. Ein Gespräch über das Massaker im Herzen der schwarzen Community, Wohnungen voller Ratten und Donald Trump.
Macrons Geschichtspolitik mit Symbolen hat ihn in die Regierung katapultiert: Der Historiker Pap Ndiaye wird französischer Superminister für Erziehung und Jugend. Viele Reaktionen sind rassistisch.
Ruangrupa gerieren sich als politisch hellwache Macher der diesjährigen documenta. Warum nutzen sie das Forum dann nicht für Kritik an ihrer indonesischen Heimat?
J. William Fulbright wird als Wegbereiter des internationalen Wissenschaftsaustausches bislang respektiert. In Arkansas ist ihm sogar eine Statue gewidmet. Doch der verstorbene Senator war auch ein bekennender Rassist.
Rassismus in Deutschland ist für neun von zehn Menschen im Land ein Fakt. Zwei Drittel wollen das nicht hinnehmen. Dennoch glaubt fast die Hälfte einer Studie zufolge, dass es menschliche Rassen gebe.
Einer heute vorgestellte Studie zufolge sind fast alle Deutschen der Meinung, dass es hierzulande Rassismus gibt. 45 Prozent der Befragten glauben allerdings, dass das Problem übertrieben werde.
Die Intervention „Blickwechsel - dem Rassismus auf der Spur“ soll die Ausstellung des Historischen Museums Frankfurt dauerhaft verändern. Daran haben zehn Ko-Kuratoren mitgewirkt.
Erst im Dezember hatte das Bundesverfassungsgericht entschieden, dass der Sänger als „Antisemit“ bezeichnet werden darf. Nun bittet er um Verzeihung. Der Krieg in der Ukraine soll für den Sinneswandel verantwortlich sein.
Aus amerikanischen Schulbüchereien und Bibliotheken werden Bücher verbannt, die sich mit den Erfahrungen marginalisierter Bevölkerungsgruppen befassen. Eine Kongressanhörung widmet sich der bedenklichen Zensur.
Das „N-Wort“ und das „M-Wort“ soll in Frankfurt niemand mehr sagen und schreiben. Die Stadtverordneten haben mit großer Mehrheit einen Antrag beschlossen, der diese beiden Wörter ächtet und zum Kampf gegen Rassismus aufruft.
Die WM-Qualifikation in Afrika wird teilweise von Ausschreitungen überschattet. Besonders Ägypten mit Superstar Mohamed Salah klagt nach der Niederlage im Senegal über „Terror“ durch die Fans.
Hegel sortierte die Menschheit nach Hautfarben. Warum die Selbstkritik der Vernunft versagte, ist die philosophische Frage an seinen Rassismus. Ein Gastbeitrag.
In einer Offenbacher Schule sollte eine Schülerin einen Teil der Rede von Martin Luther King vortragen, in dem auch mehrfach das N-Wort vorkommt. Sie weigerte sich, das Wort auszusprechen. Die Schule wehrt sich nun gegen „unhaltbare Vorwürfe“.