Die neue Lust am Büßen
Plötzlich soll Hautfarbe wieder ein Verbrechen sein: Helen Pluckrose und James Lindsay warnen in ihrem Buch „Zynische Theorien“ vor der Zerstörungskraft des postmodernen Aktivismus.
Plötzlich soll Hautfarbe wieder ein Verbrechen sein: Helen Pluckrose und James Lindsay warnen in ihrem Buch „Zynische Theorien“ vor der Zerstörungskraft des postmodernen Aktivismus.
Weil er den rassistischen Angriff auf sich im Jahr 2019 nur vortäuschte, hat ein Richter Jussie Smollet am Donnerstag zu einer Haftstrafe verurteilt. Der Schauspieler beharrte indes weiterhin darauf, unschuldig zu sein.
Bei einem Selbstmordattentat in einer Moschee im Nordwesten Pakistans sind mehrere Personen getötet worden.
Kein Geschichtsbuch, sondern ein Remix für Jugendliche: Jason Reynolds erzählt an „Gebrandmarkt“ von Ibram X. Kendi, einem Sachbuch für Erwachsene, entlang vom Rassismus in Amerika.
Makkabi Frankfurt ist kein gewöhnlicher Verein. Wer dort trainiert, verpflichtet sich auch dem Kampf gegen Rassismus und Antisemitismus. Doch das ist nicht alles.
Am zweiten Jahrestag des Anschlags von Hanau erinnern Politiker an die neun Opfer von damals. Bundeskanzler Olaf Scholz will Rassismus die Stirn bieten.
Bei der zentralen Gedenkfeier erinnern Politiker und Angehörige an die Opfer des Anschlags vom 19. Februar 2020 in Hanau. Sie mahnen die lückenlose Aufarbeitung des Geschehens an und rufen zum Kampf gegen Rassismus auf.
Kampf gegen Rassismus und Aufklärung durch den Untersuchungsausschuss des Landtags: Zum Jahrestag des Attentats wird in Hessen der Getöteten gedacht. Der Deutsche Gewerkschaftsbund fordert eine Antirassismus-Klausel in der Landesverfassung.
Die Koalition im Römer einigt sich auf einen gemeinsamen Antrag. Ein erster Anlauf auf Initiative der Grünen war gescheitert, weil die FDP dessen Formulierungen nicht mittragen wollte. Das Wort „Ächtung“ fehlt auch jetzt noch.
Die Offenbacher Lyrikerin Safiye Can erinnert an Hanau und dankt an alle, die mit gemeint waren. Die beliebte Erzählung „Das Halbhalbe und das Ganzganze“ ist zum Hörspiel geworden und erlebt seine Ursendung am 20. Februar.
Hegels Denken entspricht der Realität einer sozialen Welt, in der liberale Freiheiten mit rassistischer Diskriminierung einhergehen. Seine Verbannung aus dem Kanon wäre unvernünftig.
Drei weiße Männer jagten den schwarzen Jogger Ahmaud Arbery in den Tod und wurden deswegen wegen Mordes verurteilt. Nun müssen sie sich zusätzlich im Bundesverfahren wegen eines Hassverbrechens aus Rassismus verantworten.
Sechs Superstars feiern den Rap bei der Halftime Show des Super Bowl. Eminem sorgt mit seiner Geste gegen Rassismus für besonderen Wirbel.
Rassismus, Sexismus, Frauenfeindlichkeit: Die Londoner Polizei ist in den vergangenen Monaten durch anhaltende Skandale in die Kritik geraten. Nun zieht Polizeichefin Cressida Dick die Konsequenzen.
Weiße Kinder sollen nicht mehr über Rassismus diskutieren: Wie ein konservativer Aktivist das amerikanische Schulsystem umkrempeln will.
Von den Gelbwesten zum Sturm aufs Kapitol: Jacques Rancière analysiert, warum Menschen revoltieren.
Wer den ostdeutschen Unmut verstehen will, muss sich klarmachen, wie einseitig die Diskursmacht verteilt ist. Und etwas daran ändern, dass Spitzenpositionen fast immer von Westdeutschen besetzt werden. Ein Gastbeitrag.
Im Dezember musste das Spiel zwischen Osnabrück und Duisburg wegen eines Rassismus-Vorfalls abgebrochen werden. Beim Wiederholungsspiel ging es nur um den Sport.
Das Football-Team aus Washington hat sich nun in „Commanders“ umbenannt. Von alltäglichem Rassismus will die National Football League aber weiter nichts wissen. Warum?
Der Film „Rottet die Bestien aus!“ von Raoul Peck erzählt die Verbrechensgeschichte des Westens. Dabei schert er sich nicht um die Unterschiede zwischen Kolonialismus und Judenvernichtung.
Mit welcher Hautfarbe passt man in die erste Klasse der Bahn? Die Autorin Florence Brokowski-Shekete spricht im Interview über Alltagsrassismus und Sensibilisierung.
Wer Corona als Integrationsproblem anspricht, ist weder zwingend ein Rassist, noch automatisch ein Verfassungsfeind. Es wäre gut, generell abzurüsten.
Die Corona-Proteste stellen den Verfassungsschutz vor Herausforderungen. Präsident Thomas Haldenwang spricht im Interview über eine neue Szene von Staatsfeinden, sein Problem mit dem Messengerdienst Telegram und Maulhelden im Netz.
Struktureller Rassismus? Ein Münchner Museum lädt Provenienzforscher aus Kamerun ein, aber die deutsche Botschaft lehnt die Visumsanträge ab. Die Empörung ist groß.
Auf dem Gefährt sind schwarze Sklaven zu sehen, die an die niederländische Kolonialgeschichte erinnern. Der König will die Kutsche erst dann wieder fahren, wenn das Land „dafür reif“ ist.
Die moderne Kunst wird wieder einmal zum Sündenbock gemacht. Sie wird mit Kolonialismus und Rassismus in eins gesetzt. Ein Beitrag des ZDF macht bei diesem „Wokeism“ feste mit.
Unsere Autorin studiert in Ostdeutschland und kennt von Kommilitonen viele Geschichten über rassistische Vorfälle im Alltag oder an der Uni. Zwei Erfahrungsberichte von Bekannten.
Biograph von Thelonious Monk und Inspiration junger Aktivisten: Der Historiker Robin Kelley ist eine wichtige Stimme in der amerikanischen Debatte um Alternativen zum rassistischen Status quo.
Doris Liebscher untersucht die Verflechtungen von Recht, Rasse und Rassismus.
In den Führungsetagen großer deutscher Konzerne finden sich kaum Menschen mit türkischen Wurzeln. Woran liegt das? Eine Spurensuche mit Zweien, die es geschafft haben.
Das nach einem rassistischen Vorfall abgebrochene Drittliga-Spiel zwischen dem MSV Duisburg und dem VfL Osnabrück wird wiederholt. Beide Vereine waren sich einig.
Der Osnabrücker Spieler Aaron Opoku wird durch Affenlaute beleidigt – erstmals wird ein Spiel deshalb abgebrochen. Eine eindeutige Haltung gegen Rassismus ist im Fußball bedauerlicherweise immer noch außergewöhnlich.
Wie ich in meiner ersten Deutschstunde feststellte, dass keiner Mathe konnte. Und gar nicht daran dachte, wie die anderen mich sehen könnten: Dankesrede anlässlich der Verleihung des Literaturpreises der Stadt Hannover.
Nach dem Spielabbruch in Duisburg wegen einer rassistischen Beleidigung steht jetzt das DFB-Sportgericht im Fokus. Einen vergleichbaren Fall hat es im deutschen Profifußball noch nicht gegeben. Die Polizei ermittelt weiter.
Nach einer rassistischen Beleidigung beim Spiel zwischen Duisburg und Osnabrück wird die Partie abgebrochen – zum ersten Mal überhaupt im deutschen Profifußball. Ein 55 Jahre alter Verdächtiger ist identifiziert.
Die Abwehr von Rassismus und jeder Form von Sklaverei ergibt sich theoretisch zwingend aus dem Kern von Hegels Philosophie. So sind auch seine in Mitschriften dokumentierten Vorlesungen zu verstehen.