Mitglied des Hofpersonals tritt nach Rassismusvorwurf zurück
Ein Mitglied des Hofpersonals habe eine schwarze Aktivistin, die von Königin Camilla eingeladen war, mit unangemessenen Fragen belästigt. Das Königshaus zog daraufhin Konsequenzen.
Ein Mitglied des Hofpersonals habe eine schwarze Aktivistin, die von Königin Camilla eingeladen war, mit unangemessenen Fragen belästigt. Das Königshaus zog daraufhin Konsequenzen.
Die Ampel muss aufpassen. Es ist zu befürchten, dass sie kaum eines ihrer Ziele erreicht und noch Öl ins Feuer gießt. Sie selbst muss das Ganze nicht ausbaden.
Ein Untersuchungsbericht enthüllt: Bei der Londoner Feuerwehr gehört Sexismus und Rassismus offenbar zum Alltag. Viele Mitarbeiterinnen fühlen sich nicht mehr sicher – der Feuerwehr-Chef verspricht schnelle Aufarbeitung.
Bei einem Besuch in Doha bemängelt die Innenministerin, dass einem deutschen Fan in Qatar Regenbogenzeichen abgenommen wurden. In der Affäre um die „One Love“-Binde erhält der DFB eine Antwort der FIFA.
Die Denkfabrik Republik 21 will der schweigenden bürgerlichen Mitte eine Stimme geben. Auf ihrer ersten Konferenz warnt sie vor der zerstörerischen Kraft des identitären Extremismus.
Bundesinnenministerin Nancy Faeser spricht nach der Rückkehr aus Qatar über Zeichen des Reformwillens, die Wirkung von politischem Druck auf Verbände – und warum der Schutz vor Gewalt im deutschen Sport so wichtig ist.
Wieder suchen Rechtsextremisten auf Demos den Schulterschluss mit Bürgerlichen. Wieder brennen in Deutschland Flüchtlingsheime. Es ist zu befürchten, dass die bisherigen Brandanschläge nur der Anfang waren.
Anlässlich des Filmfestivals „Frankfurt schaut einen Film“ spricht Regisseurin Doris Dörrie über ihre dreißig Jahre alte Krimikomödie „Happy Birthday, Türke!“.
Der Aufstieg Rishi Sunaks als Sohn indischstämmiger Einwanderer zum Premierminister ist kein Zufall. Er zeigt den Wandel der britischen Gesellschaft und der Konservativen.
Wenn die Hautfarbe über gesellschaftliche Zugehörigkeiten entscheidet: Die Anthropologin und Historikerin Doris Byer blickt zurück auf ihr Leben und ihre Forschung.
Eine Kampfansage an die Kollegen: Oliver von Dobrowolski ist Kriminalhauptkommissar in Berlin und übt scharfe Kritik an seinem Berufsstand.
Was verbindet, was trennt die Kritik an Rassismus und die an Antisemitismus? Im Gespräch mit Stefan Trinks stellen Meron Mendel und Saba-Nur Cheema ihr Buch „Frenemies“ am F.A.Z.-Stand auf der Buchmesse vor.
Keine Toleranz den Intoleranten: Die wehrhafte Demokratie darf dem Gespräch mit Antisemiten nie den Anschein der Normalität geben. Es reicht auch nicht, sich nur mit Floskeln zum Existenzrecht Israels zu bekennen.
Der Fotograf Rafael Herlich hat Menschen porträtiert, die Hass, Gewalt, Rassismus und Antisemitismus erfahren haben – und solche, die sich dagegen stellen.
Es herrsche systematischer Rassismus in der Metropolitan Police. Zudem habe es Vorwürfe häuslicher Gewalt und sexueller Übergriffe gegeben. Fast 9000 Beschäftigte seien seit 2013 beschuldigt worden.
Als Kind und Jugendliche litt sie unter Rassismus, nun wird sie für ihr Engagement für die Gleichberechtigung von Schwarzen ausgezeichnet: Eleonore Wiedenroth-Coulibaly mischt sich ein – und liebt die Musik.
Scholz kündigt Beschluss zu Atomkraft an. Ermittler informieren über Kriegsverbrechen. Der Immobilienboom ist vorbei. Und: Wie entwickelt sich die Inflation? Der F.A.Z. Newsletter.
Die postkoloniale Debatte leidet unter einer dramatischen Blickverzerrung. Die Forderung nach historischer Gerechtigkeit muss sich nach allen Seiten richten. Damit wird Wiedergutmachung zum illusorischen Projekt. Ein Gastbeitrag.
Winnetou revisited: Jens Balzer erläutert, was eine gelungene Form kultureller Aneignung leisten sollte. Als Vorbild dient ihm dabei der Hip-Hop.
Der iranische Präsident Ebrahim Raisi zieht gegenüber den Protestierenden eine rote Linie: Niemand dürfe das Gesetz brechen und Chaos verursachen. Er stimmt aber auch versöhnlichere Töne an.
Das erschütternde Ausmaß an Rassismus, das der Rekordweltmeister Brasilien in Paris erdulden musste, macht nicht nur die Spieler fassungslos.
Beim Testspiel der Seleção gegen Tunesien kommt es in Paris zu mehreren Zwischenfällen gegen das brasilianische Team. Bananen und andere Wurfgeschosse fliegen auf das Feld. Die Spieler sind entsetzt.
Der Pianist Igor Levit ist mit dem Ludwig-Landmann-Preis geehrt worden, für sein „konsequentes Eintreten gegen Antisemitismus, Rassismus und Demokratiefeindlichkeit“.
Weil er in einer Rede zur Kerb Migrantinnen als „Kopftuchgeschwader“ bezeichnet hat, wird dem CDU-Politiker Marc Böhm in Bad König nun Rassismus vorgeworfen.
Zum Abschluss der documenta wird der Streit um Antisemitismus und Rassismus unversöhnlicher denn je ausgetragen. Die pauschalen Anwürfe der Documenta-Künstler und -Kuratoren sind ein düsteres Omen für eine Kunstwelt, die sich öffnen will.
Hegels gelegentliche rassistische Bemerkungen knüpfen nicht etwa an Gedanken an, mit denen wir ohnehin nichts mehr anfangen können.
Der wissenschaftliche Beirat der Documenta kritisiert ein Filmprojekt, vor allem aber das Kuratorenkollektiv und die Leitung der Kunstschau. Die Kuratoren werfen den Wissenschaftlern deshalb Rassismus und Ressentiment vor.
Seit Jahren warnen Verfassungsschützer vor der Ausbreitung des Politischen Islams. Doch Innenministerin Nancy Faeser löst den Expertenkreis Politischer Islamismus auf. Damit bedient sie die Agenda des türkischen Präsidenten Erdogan.
In der Nacht auf den 2. August ist im Frankfurter Bahnhofsviertel ein 23 Jahre alter Somalier von einer Polizeikugel in den Kopf getroffen worden. Hessens Innenminister Peter Beuth schildert im Landtag, wie es zu den tödlichen Schüssen kam.
Der Mitteldeutsche Rundfunk zieht Konsequenzen aus der Debatte um kulturelle Aneignung und rassistische Stereotype bei Winnetou: Hinweise in Filmen sollen die Inhalte künftig in einen zeitgemäßen Kontext setzen.
Für viele gehört Karl Mays Figur zur Kindheit. Nun ist sie ins Gerede gekommen. Zeit, dahin zu gehen, wo Indianer noch Indianer sind – und die Familie mitzunehmen.
Ein afghanischer Mann hat zwei Polizisten im Dienst auf der Frankfurter Zeil gefilmt und sie beschuldigt, rassistisch gehandelt zu haben. Jetzt wurde er zu einer Geldstrafe verurteilt. Allerdings nicht wegen seines Vorwurfs.
Die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung über Gefahren für die Demokratie, ihren Einfluss im Kabinett und die Frage, ob es Flüchtlinge zweier Klassen gibt. Ein Gespräch mit Reem Alabali-Radovan.
Nordrhein-Westfalen plant ein „bundesweit einzigartiges“ Netz von Meldestellen für Diskriminierung. Ein bekannter Jurist befürchtet Denunziation. Doch die Landesregierung sieht kein Problem.
„The Other Black Girl“ von Zakiya Dalila Harris schildert aus der Sicht einer jungen Afroamerikanerin die Fallstricke des Büroalltags und den Rassismus in der Kulturbranche Amerikas.