Schwarzers Comeback als Kassandra
Alice Schwarzer versammelt Texte zur Silvesternacht von Köln und kritisiert die falsche Toleranz gegenüber dem Islam. Doch in dem Buch wimmelt es von Spekulationen statt Analysen.
Alice Schwarzer versammelt Texte zur Silvesternacht von Köln und kritisiert die falsche Toleranz gegenüber dem Islam. Doch in dem Buch wimmelt es von Spekulationen statt Analysen.
Der Thüringer AfD-Vorsitzende Björn Höcke will mit allen Mitteln verhindern, dass in Erfurt eine Moschee gebaut wird. Der Islam gehöre nicht zu Deutschland, sagt er. Unterstützung erhält er aus Dresden.
Verwirrung um das geplante Treffen der AfD-Spitze mit dem Zentralrat der Muslime: Ein Vorstandsmitglied mag nicht mehr und attackiert den Zentralratsvorsitzenden Mazyek. Trotzdem soll das Treffen wie geplant stattfinden.
Eine muslimische Glaubensgemeinschaft will die erste neue Moschee in Thüringen bauen. Die AfD wittert ein „langfristiges Landnahmeprojekt“ und will den Bau stoppen. Dabei gilt die Ahmadiyya-Bewegung als gesetzestreu und friedfertig.
„Das ist kein Hass auf Muslime“: AfD-Vize von Storch will sich zwar mit Islam-Verbänden treffen, greift sie aber trotzdem an. Sie würden zu große Nähe zur Scharia pflegen.
Arm in Arm mit der Kanzlerin, Dauergast in Talkshows: Wenn es um den Islam geht, ist Aiman Mazyek zur Stelle. Wofür steht der Vorsitzende des Zentralrats der Muslime?
Offiziell ist die Türkei laizistisch, faktisch hat sie jedoch den sunnitischen Islam zur Staatsreligion gemacht. Eine islamische Republik ist sie aber noch nicht – auch wenn das Präsident Erdogan gerne hätte.
Kardinal Lehmann will nicht mit der AfD sprechen – das „nationalistische Gerüchlein“ sei ihm zu stark. Der scheidende Bischof, der am Pfingstmontag 80 wird, sieht aber Versäumnisse im Umgang mit den Anhängern der Partei.
Im Jahr 2010 hatte noch jeder zweite Befragte zugestimmt, dass der Islam zu Deutschland gehöre. Gespalten sind die Deutschen in der Frage, ob wegen der Flüchtlinge der Einfluss des Islam in Deutschland zu stark wird.
Das Motto ist provokant: „Mann, Muslim, Macho – Was hat das mit dem Islam zu tun?“. Die Debatte führt zu dem Punkt, an dem niemand mehr mit nichts zu tun hat. Alles wird weggeredet. Keine Verantwortung, keine Zusammenhänge, nirgends.
Vertreter des Bundesvorstandes der AfD wollen sich mit dem Vorstand des Zentralrats der Muslime treffen. Dessen Vorsitzender hatte AfD-Chefin Frauke Petry die Frage gestellt: „Warum hassen Sie uns Muslime?“
Der türkisch-islamische Verband Ditib stellt einen starken Anstieg von Angriffen auf Moscheen fest. Die Zunahme von islamfeindlichen Gewalttaten verlief parallel zu den Demonstrationen von Islamgegnern und dem Wachsen der Flüchtlingszahlen.
Der muslimischen Minderheit in Deutschland gegenüber herrscht viel Unkenntnis, Angst und Ablehnung. Islamwissenschaftlerin Gudrun Krämer klärt auf, was das Muslimsein ausmacht und ob es einen aufgeklärten Islam geben kann.
Integration per Gesetz verordnen oder der Zuwanderung ihren Lauf lassen: Das ist bei „Anne Will“ die Frage. Spannend wird es, als es um den Islam geht - und Frauke Petry nicht mehr weiter weiß.
Muslime sollen in Deutschland leben – aber bitte ohne Islam. Waren wir nicht schon mal weiter? Warum der Satz, der Islam gehöre nicht zu Deutschland, völlig sinnlos ist.
Was bedeutet das U im Namen von CDU und CSU? Im Rückblick auf die Vergangenheit der Union – eine Chance, das christliche Abendland um einen zivilisierten Islam zu erweitern.
Die Berliner Universitäten planen ein Zentrum für islamische Studien. Gelingen wird das nur, wenn der Einfluss radikalkonservativer Islamverbände begrenzt wird.
Während diskutiert wird, ob „der Islam“ nun zu Deutschland gehört oder nicht, zeigt eine Umfrage: Fast zwei von drei Deutschen haben nicht einen Muslim im Bekanntenkreis. Und auch über den Islam wissen die meisten Deutschen nichts.
Indonesien ist das größte muslimische Land der Welt und gilt als Musterbeispiel für die Vereinbarung von Islam und Demokratie. Aber es gibt Gefahren.
Wie ernst muss man eine Fatwa nehmen? Und ist Oralsex nicht doch mit dem Koran vereinbar? Mit amüsiertem Widerspruchsgeist stellt das Internet neuerdings Instanzen in Frage, die bisher unangefochten waren.
Nach 33 Jahren an der Spitze des Bistums Mainz verabschiedet sich Kardinal Lehmann als Bischof - denn bald wird er 80. In seiner Kirche sieht er viele Baustellen.
Das Grundgesetz schützt den Islam. Es kommt aber immer darauf an, wie er hier gelebt wird.
Gemäßigte Töne zum Islam sind aus dem Programm der AfD am Wochenende weggefallen. Doch es hätte noch viel schlimmer kommen können.
In der Einwanderungsdebatte machen wir alle unsere Äußerungen, setzen Punkte und Ausrufezeichen, aber nur selten Fragezeichen. So kommen wir nicht ins Gespräch. Deshalb haben wir mal ein paar Leser angerufen. Diskutieren Sie mit!
Nach der Verabschiedung des Grundsatzprogramms wächst die Kritik in der AfD. Der Hamburger Fraktionsvorsitzende Kruse findet Passagen albern, töricht und peinlich. Selbst Thilo Sarrazin will die pauschale Ablehnung des Islam so nicht teilen.
Nach dem Parteitag hagelt es für die AfD heftige Kritik von allen Seiten. Der Tenor: Mit der Partei sei kein Staat zu machen. Vor allem eine Partei teilt kräftig aus.
Ist Deutschland nach Frankreich und Belgien das nächste Anschlagsziel von Terroristen? Der Verfassungsschutz beobachtet in Zusammenarbeit mit Muslimen Moscheen in Deutschland.
Der Islam gehört nicht zu Deutschland, sagt die AfD. Aiman Mazyek, Vorsitzender des Zentralrats der Deutschen Muslime, zeigt sich im FAZ.NET-Gespräch schockiert. Die Ablehnung des Islam durch die AfD sei „purer Populismus und verheerende Demagogie“.
Weniger Fremde, mehr Deutschtum: Mit ihrem Programm will die AfD Deutschland grundlegend verändern – das betrifft nicht nur die Ablehnung des Islam. Eine Auswahl von 20 Forderungen, nach deren Umsetzung das Land nicht wiederzuerkennen wäre.
Die AfD gehört seit ihrem Stuttgarter Programmparteitag zu den politischen Kräften, die einen Geist der Einschüchterung verbreiten. Der Satz, der Islam gehöre nicht zu Deutschland, ist autoritär.
„Plump“, „wirr“, „irrsinnig“ – die etablierten Parteien reagieren entsetzt auf die auf dem Parteitag beschlossenen Forderungen der AfD. Eine Zusammenarbeit schließen sie konsequent aus.
Welcher Islam in Deutschland gepredigt wird, steuert die türkische Religionsbehörde. Viele Imame, die nach Deutschland geschickt werden, können gar nicht anders, als eine regierungsnahe Agenda zu verfolgen.
Die AfD diskutiert auf ihrem Parteitag darüber, wo sie steht und was sie will. Frei nach dem Motto: Bloß keine Mäßigung. Zentrale Themen bleiben dabei Einwanderung und der Islam.
Der Religionspädagoge Mouhanad Khorchide wirbt für einen Wandel in der religiösen Bildung und hebt den Freiraum des Einzelnen hervor. Das dürfte nicht allen gefallen.
Ein Redner spricht dem Islam die Religionsfreiheit ab, ein anderer fordert zum Dialog auf – und wird ausgebuht. Am Ende steht der Satz „Der Islam gehört nicht zu Deutschland“ im Programm. Für Unruhe auf dem Parteitag sorgt außerdem ein Leak von Teilnehmerdaten.
Das Nationalkonservative überwiegt auf dem Bundesparteitag der Rechtspopulisten. In der Wählergunst legen sie laut einer neuen Umfrage weiter zu. Wie positioniert sich die AfD zum Thema Islam?