Nach Orlando wächst die Angst
In Minneapolis haben sich Zehntausende Somalier angesiedelt. Die Polizei arbeitet eng mit Imamen zusammen, um Radikalisierung früh zu erkennen. Doch es gibt Streit um Moscheen und das Rechtsverständnis vieler Familien.
In Minneapolis haben sich Zehntausende Somalier angesiedelt. Die Polizei arbeitet eng mit Imamen zusammen, um Radikalisierung früh zu erkennen. Doch es gibt Streit um Moscheen und das Rechtsverständnis vieler Familien.
Anders Breivik tötete 2011 in Norwegen 77 Menschen. Omar Mateen erschoss in Orlando 49 Menschen. Der eine ist Rechtsextremist, der andere radikaler Islamist. Sie sind sich unglaublich ähnlich.
Rana Ahmad Hamd ist nach Deutschland geflohen - nicht vor Krieg oder aus Armut, sondern weil sie nicht mehr an Gott glaubt. Darauf steht in Saudi-Arabien die Todesstrafe.
Gegen Muslime und andere Minderheiten: Eine neue Studie zeigt rechtsextreme und autoritäre Einstellungen in Deutschland. Besonders verbreitet sind sie unter AfD-Wählern.
Barack Obama will sich nicht länger von Donald Trump belehren lassen. In Washington keilt der amerikanische Präsident gegen den designierten Präsidentschaftskandidaten der Republikaner.
Donald Trump nutzt das verheerende Massaker von Orlando für Angriffe auf Muslime – und geriert sich als Beschützer von Amerikas Homosexuellen.
Den ersten Terroranschlag in Frankreich während der EM hat ein Mann verübt, der den Behörden als Islamist bereits bekannt war. Teile der Opposition fordern nun Internierungslager für Gefährder.
Stewardessen mit Kopftuch, kein Schweinefleisch und kein Alkohol: Die mit dem Islam konforme Airline Rayani wollte in einen Milliardenmarkt. Daraus wird nun wohl nichts.
Nach dem Massenmord in Orlando dominieren in der Schwulengemeinde die Aufrufe zu Solidarität und Mitgefühl. Doch es wird auch über das Waffenrecht und den Zusammenhang zwischen Islamismus und Homophobie diskutiert.
Es ist der schlimmste Anschlag auf amerikanischem Boden seit dem 11. September. 49 Menschen wurden getötet, 53 weitere verletzt. Was wissen wir bisher über die Tat und was nicht? Ein Überblick.
Die Tochter eines Ajatollahs hat eine Debatte über die Situation der Bahai in Iran angestoßen. Anhänger der Religionsgemeinschaft wurden jahrelang verfolgt – und werden noch heute diskriminiert.
Das Land ist zerstritten und verunsichert. Nur noch der Fußball scheint Frankreich aus dem Würgegriff der Geschichte befreien und zur Vernunft bringen zu können. Es darf aber keine Eigentore geben.
Flüchtlingsheime müssen sich auf den Ramadan einstellen – die Gefahr von Konflikten ist groß. Denn das körperlich fordernde Fasten bringt die muslimischen Teilnehmer an die Belastungsgrenze.
Ramadan ist für Muslime der Monat des Fastens, für islamistische Extremisten ist er ein Monat des Terrors. Es ist widerwärtig, dass die Hamas den Anschlag in Tel Aviv guthieß.
Die Politikwissenschaftlerin Bassma Kodmani verhandelt in den Syriengesprächen aufseiten der Opposition. Im Interview mit FAZ.NET erklärt sie, warum der Friedensprozess nicht vorankommt. Und weshalb sie Zweckbündnisse mit salafistischen Milizen für nötig hält.
Immer mehr junge Frauen schließen sich dem IS an, in Hessen über ein Dutzend. Da dieses Phänomen nicht nur mit Repression zu bekämpfen ist, fand auf einer Tagung nun ein Austausch statt.
Dass der AfD-Abgeordnete Wolfgang Gedeon krude Thesen verbreitet, wusste der AfD-Vorsitzende Jörg Meuthen seit Jahren. Konsequenzen hatte das bisher nicht.
In der Flüchtlingsdebatte haben sich manche Leser und Journalisten entfremdet. Im ersten Teil haben wir bei Lesern nachgefragt, warum das so ist. Im zweiten Teil nehmen wir Stellung – zu zwei besonders heiß diskutierten Aspekten.
In Thüringen macht die AfD seit Wochen Stimmung gegen Ahmadiyya-Muslime. Familie Malik erlebt seither immer öfter Anfeindungen.
In Thüringen macht die AfD seit Wochen Stimmung gegen Ahmadiyya-Muslime. Familie Malik erlebt seither immer öfter Anfeindungen – an einem Ort, in dem die Muslime eine neue Heimat zu finden glaubten.
Die evangelikale Organisation Open Doors hat behauptet, dass es in Asylunterkünften vermehrt Angriffe auf Christen gegeben haben soll. Eine methodisch saubere Aufarbeitung steht jedoch weiter aus. Auch die EKD tut sich schwer.
Die AfD wird immer beliebter. Was ihre Wähler eint, ist nicht mehr der Kampf gegen den Euro, sondern das Misstrauen – sogar gegen die eigene Parteispitze.
Die AfD beruft sich auf das Christentum. Doch ihre Wähler sind oft konfessionslos. Für Partei-Vizechef Gauland sorgen sie sich über die vielen Muslime aus fremden Ländern. Der AfD-Politiker wählt dafür einen deutschen Fußballspieler als Beispiel.
Die Auseinandersetzung mit einem autoritären Islam muss der freiheitliche Staat als Machtkampf begreifen, auch wenn ihm „kulturelle Diktatur“ vorgeworfen wird.
Heinrich Bedford-Strohm hat einen Vorschlag gemacht, um die Radikalisierung junger Muslime durch islamistische Fundamentalisten zu verhindern. Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland sieht die Schulen in einer Schlüsselrolle.
In deutlichen Worten begründet ZdK-Präsident Sternberg, dass keine AfD-Politiker zum Katholikentag in Leipzig eingeladen wurden. Der Partei wirft er vor, durch ihre Haltung zum Islam auch das Christentum zu bedrohen.
Die Kritik an AfD-Chefin Frauke Petry aus der eigenen Partei wächst – viele finden, man hätte sich auf das Treffen nicht einlassen sollen. Ein ranghoher Parteifunktionär verschärft seine Angriffe auf den Islam.
Wer sich als Flüchtling christlich taufen lässt, hat bessere Aussichten auf Asyl. Oft aber ist das nicht der Grund, warum viele Muslime konvertieren.
Die AfD und der Zentralrat der Muslime treffen sich in Berlin und zeigen, dass solche Begegnungen auf absehbare Zeit wenig Zweck haben. Was waren die Gründe für den raschen Abbruch des Dialoges?
Christliche Flüchtlinge in Deutschland werden systematisch durch Muslime verfolgt und drangsaliert. Das behauptet eine Studie der Organisation „Open Doors“. Doch Belege fehlen.
Der Vorsitzende des Zentralrats der Muslime Mazyek sagt, die AfD habe ein Gespräch über das Islam-Bild der Partei abgebrochen. Deren Vorsitzende machte eine Weigerung Mazyeks dafür verantwortlich.
Alice Schwarzer versammelt Texte zur Silvesternacht von Köln und kritisiert die falsche Toleranz gegenüber dem Islam. Doch in dem Buch wimmelt es von Spekulationen statt Analysen.
Der AfD-Vorsitzende Jörg Meuthen sagt vor einem Gespräch mit dem Zentralrat der Muslime, dass er nichts gegen den Islam habe, so lange er friedlich sei. Seine Mit-Vorsitzende Petry sieht das hingegen ganz anders.
Muslime sollen einer Studie zufolge deutschlandweit in großem Stil christliche Flüchtlinge verfolgt haben. Doch Recherchen der F.A.S. zeigen: An der Aussagekraft dieser Studie sind erhebliche Zweifel angebracht.
Die AfD-Vorsitzende bleibt vor ihrem Treffen mit dem Zentralrat der Muslime auf Konfrontationskurs. Dafür wird sie von der CDU-Integrationsbeauftragten Cemile Giousouf mit Salafisten verglichen.
Mit über 180 Millionen Einwohnern ist Nigeria das bevölkerungsreichste Land Afrikas. Immer wieder kommt es zu Kämpfen zwischen Christen und Muslimen. Dabei geht es meist aber nicht um einen Konflikt zwischen Religionen.