Galaktische Republik
Mit Vernunft kommt man weder gegen Islamisten noch Rechtsextremisten leicht an. Beide verbindet aber noch mehr.
Mit Vernunft kommt man weder gegen Islamisten noch Rechtsextremisten leicht an. Beide verbindet aber noch mehr.
Die religiöse Identität eines Menschen hat oftmals großen Einfluss auf dessen Haltung gegenüber Minderheiten. Das hat eine Studie des Pew Research Centers festgestellt. In den Ergebnissen ist ein klares Muster zu erkennen.
Die AfD konnte nicht so viele Personen für ihre Demonstration mobilisieren, wie zunächst erwartet. Die Gegendemonstranten sind in der Überzahl. Die Polizei versucht, beide Seiten voneinander zu trennen. Es ist ein Tag der Konfrontation.
Die Wahrheit hat mehr als eine Seite. Davon zu berichten, von Opfern wie Tätern, ist Aufgabe des Journalismus, der für eine offene Gesellschaft eintritt. Dankesrede zum an diesem Sonntag verliehenen Börne-Preis.
Er war Kritiker und Anwalt des Islam, dessen verlorener Dynamik er nachspürte. Präsident George W. Bush riet er zum Krieg gegen den Irak. Zum Tod des amerikanischen Orientalisten Bernard Lewis
Der 25 Jahre alte Fußballer Mo Salah gilt in seiner Heimat Ägypten als Held – aber auch in Liverpool singen die Fans Lobeshymnen auf ihn. Jetzt huldigt ihm sogar das British Museum.
In der Fastenzeit ertragen Muslime sechzehn Stunden Hunger und Durst – und das 30 Tage lang. Kinder müssen nicht mitmachen. Manche tun es trotzdem. Lehrer und Ärzte warnen.
Der türkische Präsident hält eine scharfe Ansprache gegen Israel. Sein Regierungschef Yildirim zieht gar einen Vergleich zu Hitler und Mussolini – und spricht von Völkermord.
In Hessen gebe es die Gefahr von Parallelgesellschaften, warnt die Islam-Expertin Susanne Schröter. Die Politik sei oft zu blauäugig oder ignorant. Die Folgen zeigten sich schon auf Schulhöfen.
Heute Nachmittag soll die amerikanische Botschaft in Jerusalem unter großen Sicherheitsvorkehrungen eröffnet werden – bereits Stunden zuvor ist es an der Grenze zum Gazastreifen zu Protesten gekommen. Schulen und Geschäfte bleiben wegen eines Generalstreiks geschlossen.
An diesem Mittwoch beginnt der katholische Kirchentag in Münster. Der Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken macht schon davor seine Meinung zum Paragraphen 219a klar.
Der Historiker Andreas Rödder im Interview über Flüchtlingspolitik ohne Extreme, den Unterschied zwischen konservativ und reaktionär – und warum der Konservative eigentlich immer in der Krise ist.
In Sri Lanka sollen radikale Mönche der Gewalt gegen Muslime den Weg bereitet haben. Die Spannungen zwischen den beiden Religionen nehmen in der ganzen Region zu.
Deutschland diskutiert über Antisemitismus, viele zeigen dabei auf die Muslime. Der israelische Politologe David Ranan findet das unlauter. Auch Forscher würden die Situation verkennen.
Der Berliner Kippa-Vorfall hat gezeigt: Wenn Deutschland den Antisemitismus wirklich bekämpfen will, muss es der Sicherheit der Juden mehr Priorität einräumen. Auch bei der Entscheidung, wen es künftig ins Land lässt. Ein Gastbeitrag.
Die Kritik an Söders Kreuz-Erlass reißt nicht ab. Der ehemalige CSU-Vorsitzende Erwin Huber verteidigt im FAZ.NET-Interview die umstrittene Entscheidung – und erklärt, warum er die Empörung für übertrieben hält.
Knapp 55.000 Mädchen und Jungen besuchen den islamischen Religionsunterricht an deutschen Schulen. Die Nachfrage ist wohl noch größer. Doch Kritiker warnen – vor Einflussnahme aus dem Ausland.
Burak Yilmaz ist Sozialarbeiter in Duisburg-Marxloh. Um dem Antisemitismus entgegenzuwirken, fährt er mit jungen Leuten in die KZ-Gedenkstätte. Ein Gespräch über Wege aus der Intoleranz.
Sascha Becker ist Lehrer für praktische Philosophie in Wuppertal. Im Gespräch mit FAZ.NET erklärt er, warum er von einem Kopftuchverbot für Schülerinnen nichts hält. Für die Gegner hat er eine klare Botschaft. Dritter und letzter Teil der Mini-Serie.
Offener Antisemitismus, mitten in Deutschland. Gespräche mit Juden zeigen: Sie trauen sich immer weniger, ihren Glauben offen zu leben. Die Judenfeindlichkeit, die sie im Alltag erleben, ist häufig muslimisch.
Wie leben muslimische Kinder ihre Religion? Wie klappt das Zusammenleben im Klassenzimmer? Wir haben Schülerinnen und Schüler eines Gymnasiums gefragt, wie sie es mit Beten, Fasten und Heiratsplänen halten. Ein großes Problem liegt bei deren Eltern. Teil 2 der Mini-Serie.
Jüdische Eltern nehmen ihre Kinder immer öfter von staatlichen Schulen. Haben die Behörden das Problem des muslimischen Antisemitismus vernachlässigt?
Die Debatte um ein Kopftuchverbot ist zurück: Sollten Schülerinnen unter 14 Jahren eine islamische Kopfbedeckung tragen dürfen? Politiker sind sich uneins – was sagen die Betroffenen dazu? Teil 1 der Mini-Serie.
Der Anführer der „Nation of Islam“ fällt durch antisemitische Äußerungen auf und durch Kumpanei mit den Führerinnen der größten sozialen Bewegung Amerikas. Warum lässt die liberale Linke ihm das durchgehen? Ein Gastbeitrag.
Was als Judenfeindlichkeit unter Muslimen bezeichnet werde, sei oft überhaupt kein Antisemitismus, sondern Hass auf Israel, glaubt Politikwissenschaftler David Ranan. Zugleich sieht er politische Gründe für die Abneigung der Muslime gegenüber Juden.
Eine Erhebung des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung legt nahe, dass die Zahl der hier lebenden Muslime kleiner ist, als es die Hochrechnung der Behörden vermuten ließe.
Das rechtspopulistische Bündnis „Pro Köln“ machte Stimmung gegen den Islam – jetzt ist es am Ende. Mit seiner Auflösung ziehe es die Konsequenzen aus einer veränderten politischen Landschaft, hieß es.
Sollen Muslime in einem Land wie Deutschland die Sharia über alles stellen? Für die Antwort reicht es nicht, eine Stelle im Koran zu zitieren.
Die islamischen Dachverbände lassen die Beiratsgründung für die Islamische Theologie in Berlin absehbar scheitern. Warum hat man keine anderen Partner gewählt?
CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt versucht die Islam-Debatte seines Parteichefs Seehofer am Leben zu halten – und lobt Ungarns Viktor Orban.
Am Beispiel der Entertainerin Enissa Amani erlebten die Zuschauer, wie Integration gelingen kann. Bei ihrem Tempo hätte sogar eine legendäre Quasselstrippe kaum mithalten können. Aber eigentlich ging es ja um den Islam.
In Indonesien kuscht die Prominenz vor dem Islam. Jetzt steht die Dichterin Sukmawati Soekarnoputri am Pranger wegen eines Gedichts zur Verteidigung der semisäkularen Verfassung des Landes.
Die rechtskonservative Regierung in Wien will verhindern, dass schon kleine Mädchen Kopftuch tragen. Laut FPÖ-Politiker Strache geht es um eine „Integrationsmaßnahme“.
„Wir brauchen wieder eine CDU pur“, sagt Alexander Mitsch, der Vorsitzende der „WerteUnion“, die in ihrem Konservativen Manifest eine Kurswende fordert. Ein Gespräch über das Ende der Ära Merkel, die Gefährdung der Inneren Sicherheit – und die Vorzüge von Jens Spahn.
Islam-Debatte, Hartz IV, rechtsfreie Räume, zu lasches Vorgehen gegen Drogendealer: Fast jeden Tag machen Jens Spahn und Horst Seehofer mit kontroversen Aussagen auf sich aufmerksam und reizen die Kanzlerin. Dahinter steckt Kalkül.
Die Zunahme von Anhängern der extremistischen Islam-Gruppierung hat sich laut Experten verlangsamt. Eine Stagnation oder gar ein Rückgang sei aber nicht in Sicht.