Zwei Millionen Muslime in Mekka erwartet
Kurz vor Beginn des höchsten islamischen Glaubensfests strömen Muslime aus der ganzen Welt nach Saudi-Arabien. Für das Königshaus ist die Wallfahrt ein wichtiger Prestigefaktor.
Kurz vor Beginn des höchsten islamischen Glaubensfests strömen Muslime aus der ganzen Welt nach Saudi-Arabien. Für das Königshaus ist die Wallfahrt ein wichtiger Prestigefaktor.
Die Pilgerreise Hadsch in die Städte Mekka und Medina ist eines der größten religiösen Ereignisse der Welt. Gläubige Muslime, die körperlich und finanziell dazu in der Lage sind, sollten die Reise einmal unternehmen.
Ein australischer Senator spricht in seiner Antrittsrede von einer „Endlösung“ für die Einwanderungsfrage und sorgt damit für einen Eklat. Nicht nur Premierminister Turnbull zeigt sich entsetzt.
Der Sufismus hat in Ägypten eine jahrhundertelange Tradition. Nun fördert die Regierung die Mystiker, um den Islamismus zu schwächen. Geht dadurch die Essenz der Strömung verloren?
Diese Lektüre lohnt sich auch nach mehr als hundert Jahren: Max von Oppenheim überlegte, wie sich Deutschland muslimischer Schützenhilfe versichern könnte – doch dann wurde ihm ein Strich durch die Rechnung gemacht.
Schon zweimal hat die SPD erfolglos versucht, Thilo Sarrazin aus der Partei auszuschließen. Nun hat ein Parteigericht entschieden, dass die Sozialdemokraten einen dritten Anlauf nehmen dürfen. Als unsere Autoren im Sommer mit Sarrazin sprachen, lachte der noch über seine Genossen.
Menschen jüdischen und muslimischen Glaubens haben ein Zeichen gegen Geschichtsvergessenheit gesetzt: In Auschwitz haben sie gemeinsam der Opfer des Nationalsozialismus gedacht und einen Kranz niedergelegt.
Juden hatten einen Einfluss auf die Entstehung des Islams. Dieser ist in einer Zeit entstanden, in der der Glaube weltliche Macht verheißen hat. Die Religion ist aber in jener Entwicklung steckengeblieben.
Der Fall Özil sei kein Beispiel dafür, dass Integration in Deutschland gescheitert sei, sagt Innenminister Horst Seehofer im F.A.Z.-Interview. Ein Gespräch über den Vorwurf der Hetze und die „angemessene Sprache“ in der Asylpolitik. Und sein Rezept gegen die AfD.
Für Muslime ist es oft schwer, hierzulande einen Partner zu finden – besonders für gut ausgebildete Frauen, die Moderne mit Tradition verbinden wollen. Eine App soll helfen: Nutzer können mit einem Regler angeben, wie religiös sie sind.
Gerade sind die Ergebnisse der Studie „Islam in Bayern“ veröffentlicht worden. Bei der Landesregierung dürften sie nicht auf ungeteilte Zustimmung treffen. Betroffen ist auch der Religionsunterricht.
In Baden-Württemberg ist der Versuch gescheitert, aus Modellprojekten zum islamischen Religionsunterricht ein reguläres Schulfach zu entwickeln. Ministerpräsident Winfried Kretschmann will das Projekt retten – auf einer völlig neuen Grundlage.
Wer soll am Tisch der Deutschen Islamkonferenz sitzen? Nur Verbände oder auch muslimische Einzelvertreter? Ein Blick in die Historie könnte die Antwort liefern.
An dem Dialogforum sollen in Zukunft nicht nur Verbände, sondern auch wieder Einzelpersonen teilnehmen, heißt es aus dem Innenministerium. Dabei wandte sich der zuständige Staatssekretär gegen Einfluss von außen.
Die Kritik an Mesut Özil weckt Kritik der deutschen Muslime. Aiman Mazyek fände die „Rote Karte“ für DFB-Präsident Reinhard Grindel und Oliver Bierhoff angemessen.
Seit dem Machtantritt der AKP wächst die Judenfeindschaft in der Türkei. Dazu tragen auch die Attacken Erdogans gegen Israel bei. Beeinflusst das am Ende auch die in Deutschland lebenden Türken?
Wie begegnet der Staat einem radikalen Islam? Frankreichs Präsident Macron fordert in seiner Rede in Versailles, nun einen „klaren Rahmen“ abzustecken – und formuliert „unantastbare Prinzipien“.
Mit dem neuen Islam-Institut verrät die Humboldt-Universität ihre Toleranztradition. Die liberalen Muslime in Berlin werden jetzt und künftig ausgegrenzt.
Vorschuss hatte es gegeben, aber die Veröffentlichung bei Random House soll ausfallen: Jetzt hat sich ein Verlag für Thilo Sarrazins neues Buch über den Islam gefunden.
Nach der Festnahme des Islamisten Sief Allah H. sammeln die Ermittler immer mehr Erkenntnisse über das Vorleben des Tunesiers. Mit einigen interessanten Details.
Die Berliner Humboldt-Universität hat der Gründung eines Instituts für Islamische Theologie zugestimmt, an dem Imame und Religionslehrer ausgebildet werden sollen. Kritiker bemängeln die Zusammensetzung des Beirats.
Yasmina Jraissati ist die einzige Agentin für arabische Literatur. Sie weiß, nach was für Büchern man im Nahen Osten verlangt – und welche davon wiederum der Westen übernimmt.
Rechtsradikale sollen in Frankreich mehrere Anschläge auf Muslime geplant haben. Nun hat die staatliche Anti-Terror-Polizei zugeschlagen.
In Libanon ist jeder Vierte ein Flüchtling, und für die Deutschen hat man wenig Verständnis: Birgit Schäbler vom Orient-Institut Beirut über die Lage im Land und die Islamdebatten in Europa und der arabischen Welt.
Was die Leute über sie denken, ist vielen egal, trotzdem fühlen sie sich einsam: Das Leben und die Herausforderungen deutscher Konvertiten beschreiben die Bücher von Esra Özyürek und Susanne Kaiser.
Dem Protest gegen ein Islam-Institut an der Humboldt-Universität haben sich nun auch Studenten-Vertreter angeschlossen. Sie befürchten eine extreme, einseitige Ausrichtung.
Mit dem Zuckerfest endete der Fastenmonat Ramadan – und für viele hessische Muslime ein entbehrungsreicher Arbeitsalltag. Große Unternehmen sind inzwischen auf das Fasten eingestellt.
Mohammeds Frauen waren einst das, was alle heutigen sein sollten: frei. Aber gerade einige Feministinnen haben Verständnis fürs Patriarchat. Ein Gastbeitrag.
Kasan ist einer der Spielorte der Fußball-WM. Die Hauptstadt der Republik Tatarstan ist ein weißer Fleck auf der touristischen Landkarte, dabei ist das Miteinander der Völker und Religionen hier beispielhaft.
Gewalt gegen Frauen lässt sich nicht entschuldigen und auch nicht beschwichtigen. Warum ist die Diskussion aber so merkwürdig verdruckst, sobald dabei muslimische Männer im Spiel sind?
Der türkische Präsident droht mit einer politischen Reaktion auf die Entscheidung der österreichischen Regierung. Diese könne die Welt in Richtung eines „Krieges zwischen Kreuz und Halbmond“ führen.
Österreich wendet erstmals das Islamgesetz an, um Moscheen zu schließen und Imame auszuweisen. Nun wird das Verfassungsgericht den Fall überprüfen.
Die österreichische Regierung will Imame ausweisen und sieben Moscheen schließen – um gegen „Parallelgesellschaften“ und den „politischen Islam“ vorzugehen. Die Maßnahmen seien erst der Anfang, kündigt Innenminister Strache an.
Sandra Maischberger fragt im Anschluss an die Verfilmung des Houellebecq-Romans „Unterwerfung“: „Wo endet die Toleranz?“ Im Gegensatz zum Film geht es bei ihr tatsächlich um den Islam und unsere Gesellschaft. Und zwar heftig.
Edgar Selge feierte mit der Rolle des François aus Michel Houellebecqs Roman „Unterwerfung“ am Theater einen großen Erfolg. Sein Neffe Titus Selge hat daraus einen ARD-Film gemacht. Was inszenieren die beiden?
Für den NRW-Ministerpräsidenten gehört der Konservatismus nicht zum „Markenkern“ der CDU. Doch kann die Partei das Konservative einfach zu einer Nebensache herabstufen – ohne den Identitätsverlust zu erleiden? Ein Gastbeitrag.