Leserbriefe vom 4. August 2021
Streit um die alte Messe +++ Streit um die Islamtheologie +++ Macron über Atomversuche
Streit um die alte Messe +++ Streit um die Islamtheologie +++ Macron über Atomversuche
Es sei Zeit, damit zu beginnen, die wahre Geschichte über die Antisemiten zu erzählen: Der israelische Außenminister Jair Lapid kündigt einen geschichtspolitischen Kurswechsel an – und erntet heftige Kritik von rechter Seite.
Als „Relikt“ bezeichnet der kroatische Außenminister Gordan Grlić-Radman im F.A.Z.-Gespräch die Vollmachten des neuen Hohen Repräsentanten in Bosnien-Hercegovina. Gleichwohl erhofft sich Zagreb eine Wahlrechtsreform.
Bereits 900.000 Jugendliche haben sich laut Jens Spahn bereits einmal impfen lassen. Derweil diskutieren Forscher und Politiker unterschiedliche Anreize für Impf-Skeptiker.
Im interreligiösen Dialog setzt ein großer christlicher Weltverband auf Indonesiens Muslime. Die dortige islamische Organisation Nahdlatul Ulama mit mehr als 90 Millionen Mitgliedern gilt als moderat in der Auslegung des Korans.
In Libyen fordert der Sohn des früheren Machthabers Muammar al-Gaddafi fordert eine „Rückkehr zur Vergangenheit“. Seif al-Islam wird wegen mutmaßlicher Kriegsverbrechen gesucht und war seit 2014 nicht mehr öffentlich aufgetreten.
Ein muslimisch-jüdisches Paar bietet Anlass zu Projektionen. Ihre Ehe ist kein politisches Projekt – und führt doch in etliche Konfliktfelder. Davon berichten unsere beiden Kolumnisten von nun an in „Muslimisch-jüdisches Abendbrot“.
Ein Kämpfer für einen „anderen Islam“ berichtet über seine Bemühungen - und Enttäuschungen.
Die Gefängnisseelsorge in Deutschland war lange Zeit eine Aufgabe der evangelischen und katholischen Kirchen. Wissenschaftler und muslimische Geistliche fordern nun professionellere Strukturen.
Marine Le Pen versagt sich die radikalen Parolen ihres Vaters und redet von Feminismus. Kann sie so Präsidentin werden? Eine Reportage.
Als sie sechzehn war, kritisierte Mila im Internet den Islam. Sie wurde mit Todesdrohungen überhäuft. Die Täter erhalten milde Strafen. Mila indes findet nicht mal beim Militär Schutz.
Deutsche Islamistinnen, die IS-Kämpfern in Syrien den Haushalt geführt haben, werden nach ihrer Rückkehr zu Haftstrafen verurteilt. Ein Prozess in Berlin verhandelt jetzt erstmals das Leid der Kinder.
Der Bayerische Landtag hat am Dienstagabend beschlossen, das Wahlpflichtfach „Islamischer Unterricht“ einzuführen. Doch Kritiker bemängeln, dass die verfassungsrechtlichen Voraussetzungen dafür fehlen und ziehen vor den Verfassungsgerichtshof.
Nach massiven Drohungen gegen eine französische Schülerin, weil diese Islam-Kritik geäußert hatte, sind nun elf Täter verurteilt worden. Der Richter verlangte angemessenes Verhalten – auch im Netz.
Eine Biographie über den Revolutionär des schiitischen Islams.
Einst war die politische Linke die wichtigste Kraft gegen religiöse Eiferer und Bewahrer einer imaginierten Vergangenheit. Heute gerieren sich Teile der Linken als Speerspitze einer kruden Identitätspolitik, die die Welt in geistige Verbotszonen einteilt. Ein Gastbeitrag.
Koran und Rap: Die französische Schriftstellerin Fatima Daas erhält zusammen mit der Übersetzerin Sina de Malafosse den Internationalen Literaturpreis des Haus der Kulturen der Welt für „Die jüngste Tochter“.
Deutschland sollte sorgfältiger bei der Wahl seiner Dialogpartner sein. Islam und Homosexualität schließen sich nicht aus, Homofeindlichkeit und eine freiheitlich-demokratische Grundordnung aber schon.
Die Schiiten im Irak sind zerstritten wie das nahöstliche Land selbst. Not, Korruption und erbitterte politische Machtkämpfe verschonen auch ihre heiligsten Pilgerstätten nicht. Und die Wut über den miserablen wirtschaftlichen Zustand des Landes ist groß.
War der Sieg des Islams im Nahen Osten ein Kulturbruch? Die ältere Geschichtswissenschaft behauptet es. Die jordanische Ruinenstadt Gerasa zeigt das Gegenteil. Eine Besichtigung als Auftakt zu einer Serie über Orte der Archäologie.
Gezückte Messer, gewetzte Pamphlete: Der Streit unter französischen Intellektuellen um Minderheitenrechte und Islamphobie wird immer heftiger.
Statt einer klareren Trennung zwischen dem Staat und den Religionsgemeinschaften ist es im Fall des Islams genau umgekehrt: Die Grenzen werden immer fließender.
Nach der Auto-Attacke mit vier Toten in der kanadischen Stadt London hat die Polizei den mutmaßlichen Täter festgenommen. Nach ersten Ermittlungen sei die Tat geplant, vorsätzlich und von Hass motiviert gewesen.
Sie ist Christin, er Muslim. Na und?, dachten sich Katharina Mergelt und Yvonne Akgül, als sie sich in ihre späteren Partner verliebten. Doch dann stellten sich ihre Familien quer.
Die Kritik an der interaktiven Landkarte, auf der 600 Moscheen und muslimische Vereine in Österreich verzeichnet sind, reißt nicht ab. Gegenüber der F.A.Z. nimmt Integrationsministerin Susanne Raab nun Stellung.
Die österreichische Integrationsministerin Susanne Raab verteidigt die heftig kritisierte „Landkarte des politischen Islam“. Es gehe nicht um einen Generalverdacht. Doch auf der Karte sind alle islamischen Einrichtungen vermerkt.
Muslime und Moscheen in Deutschland sind im ersten Quartal dieses Jahres deutlich seltener angegriffen worden als zuvor. „Die Linke“ sieht das als Folge der „Ächtung des Rassismus“.
Wie weit darf Toleranz gehen und wo endet sie? Ein Psychologe und sein Team geben ein Seminar zur Extremismus-Prävention in einer zehnten Klasse. Die Diskussion zeigt, wie schmal der Grat zwischen Empathie, Entrüstung und Aufklärung ist.
Viele Juden in Deutschland fühlen sich bedroht. Daran haben neben Rechtsradikalen auch Muslime ihren Anteil.
Wolfgang Schäuble spricht über Israel und die Hamas sowie über Juden, Muslime und Christen in Deutschland. Und er nimmt die AfD vor dem Vorwurf des Antisemitismus in Schutz.
Das Entsetzen über die antisemitischen Demonstrationen ist groß. Nach Ansicht von Meron Mendel, Leiter der Bildungsstätte Anne Frank, darf man die Jugendlichen, die dort Hass verbreiten, nicht aufgeben.
Strikt getrennt von Schweinefleisch und Alkohol: So möchten gläubige Muslime ihre Lebensmittel transportiert sehen. Frankfurter Logistikforscher haben ausgelotet, ob sich auf diesem Wunsch ein Geschäftsmodell aufbauen lässt.
Der in Den Haag verurteilte Kriegsverbrecher Radovan Karadžić wähnt sich in Lebensgefahr durch britische Islamisten. Denn bald soll der frühere Anführer der bosnischen Serben in ein Gefängnis im Vereinigten Königreich überstellt werden.
Nordrhein-Westfalen gibt dem islamischen Religionsunterricht eine neue organisatorische Grundlage. Dadurch kommt auch der umstrittenen Ditib wieder eine aktive Rolle zu.
Der Konflikt zwischen Israelis und Palästinensern erreicht Deutschland. Aiman Mazyek vom Zentralrat der Muslime und Onur Akdeniz von der DITIB rufen jetzt zum Frieden auf
Wer Judenhass herausschreie, missbrauche das Demonstrationsrecht, sagt Regierungssprecher Seibert. Wer Juden in Deutschland angreife, dem gehe es nicht um Kritik. Das werde „unsere Demokratie nicht dulden“.