Hier zählt das Wort der Mütter
Von Natur- bis zu Verfassungsfragen: Suzannah Mirghanis Kinofilm „Cotton Queen“ zeigt, wie die Anbieterländer von Baumwolle brutal ausgebootet werden.
Wann ist eine Vergewaltigung eine Vergewaltigung? Die EU-Mitgliedstaaten definieren die Straftat unterschiedlich. Das Europäische Parlament will das ändern.
Von Natur- bis zu Verfassungsfragen: Suzannah Mirghanis Kinofilm „Cotton Queen“ zeigt, wie die Anbieterländer von Baumwolle brutal ausgebootet werden.
Das Recht der Fortpflanzung ist das klassische Thema der feministischen Moral. Jetzt fordert die Philosophin Kimberley Brownlee in Oxford Ausgleichsmaßmahmen für die Männer – weil sie nicht schwanger werden können.
Schon in der Vergangenheit besuchte Angelina Jolie regelmäßig Krisengebiete. Nun traf die US-Schauspielerin auf der ägyptischen Seite des Grenzübergangs zum Gazastreifen Vertreter von Hilfsorganisationen.
Der hessische Antisemitismusbeauftragte wirft dem muslimischen Verein Judenhass vor und fordert die Absage eines Vortrags der Autorin Helga Baumgarten. Die Religionsgemeinschaft kontert und spricht von „politisch motivierten Verleumdungen“.
Lettlands Parlament stimmte überraschend für den Ausstieg aus einem internationalen Gewaltschutzabkommen. Das soll nun noch einmal überdacht werden.
Die Folgen weiblicher Genitalverstümmelung begleiten viele Frauen ein Leben lang – körperlich und seelisch. In Deutschland setzen sich Ärzte und Organisationen wie FIM für Aufklärung, Beratung und chirurgische Rekonstruktionen ein.
In Britannien hat man sich den britischen Gepflogenheiten anzupassen: Sean Irving verzerrt das konservative Denken Kenneth Minogues.
In Deutschland und auch in Darmstadt leben immer mehr Frauen, deren Genitalien verstümmelt wurden. Ihnen will die Stadt mit einer Beratung beistehen.
Erstmals ist ein Mann in England wegen Verschwörung zur weiblichen Genitalverstümmelung verurteilt worden. Er wollte ein Mädchen für die verbotene Prozedur in den Irak schicken.
Immer mehr Frauen suchen Rat wegen häuslicher und sexualisierter Gewalt: Rund 59.000 Beratungen hat das Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ im vergangenen Jahr gezählt – mehr als doppelt so viele wie in dessen Gründungsjahr 2014.
Beim Hamas-Massaker wurden Frauen gezielt vergewaltigt und getötet. Daran erinnert eine Mahnwache in der Frankfurter Innenstadt. Von der Stadt fordern die Demonstranten, dass sie der Philosophin Judith Butler den Adorno-Preis aberkennt.
Starke Blutungen, lebenslange Schmerzen, Komplikationen bei der Geburt – das sind Folgen einer Genitalverstümmelung bei Mädchen und Frauen. In vielen Ländern ist sie immer noch gängige Praxis, wie ein UNICEF-Bericht zeigt.
Laut UNICEF haben 230 Millionen heute lebende Mädchen und Frauen die Beschneidung erlitten. Die Folgen sind lebenslange Schmerzen, psychische Probleme und Komplikationen bei der Geburt.
Lebensform in unterschiedlichen Modi: An diesem Freitag wird Alice Walker, die Verfasserin des Romans „Die Farbe Lila“, achtzig Jahre alt. Auf ihren bedeutenden Werken liegt ein Schatten.
Genitalverstümmelung, Zwangsheirat, Cybermobbing: All das müssen die EU-Staaten in ihrem Strafrecht nach gemeinsamen Vorgaben regeln. Ein einheitlicher Tatbestand für Vergewaltigung jedoch scheitert auch am Widerstand Deutschlands.
Fadumo Korn wurde als Siebenjährige genitalverstümmelt. Heute setzt sie sich für betroffene Frauen und Mädchen ein. Aus ihrer Sicht wird auch hierzulande noch zu wenig getan, um Betroffene zu schützen.
In Israel wächst die Kritik an UN-Organisationen. Der Vorwurf: Sie unternähmen zu wenig, um die sexuelle Gewalt der Hamas am 7. Oktober zu untersuchen. Die Spurensicherung aber gestaltet sich schwierig.
Kontrolle, Zwang oder sogar Mord: Im Namen der Ehre geschehen Straftaten. Das Frankfurter Projekt „man“ kämpft dagegen – mit Theaterpädagogik lernen Flüchtlinge, wie in Deutschland Gleichberechtigung gelebt wird.
Eine Frau aus Niedersachsen soll auf ihrer Hochzeitsreise in Dubai Opfer von Genitalverstümmelung geworden sein. Ihrem Ehemann drohen bis zu zehn Jahre Haft. Der Angeklagte erschien nicht zum Prozessauftakt.
Eine Frau aus Niedersachsen soll auf ihrer Hochzeitsreise in Dubai Opfer von Genitalverstümmelung geworden sein. Ihrem Ehemann drohen bis zu zehn Jahren Haft. Der Angeklagte erschien nicht zum Prozessauftakt.
Die F.A.Z. bittet ihre Leser um Spenden: In diesem Jahr sind die Partner World Vision und die Frankfurter Bahnhofsmission. Es geht um Menschen in Notlagen - im Norden Kenias und am Frankfurter Hauptbahnhof.
Die Beschneidung und Verstümmelung weiblicher Genitale hat für die betroffenen Frauen schlimme Konsequenzen. Doch eine Frankfurter Beratungsstelle kennt einen Ausweg.
Nach drastischen Kürzungen in der Ära Boris Johnson kann der britische Entwicklungsminister Mitchell Hilfen für Afrika nur langsam wieder steigern. Für viele Hilfsbedürftige und Projekte hat das Folgen.
Die Schauspielerin und Musikerin Fatoumata Diawara, 1982 in der Elfenbeinküste geboren, beantwortet diese Woche, was sie liest, hört, sieht und was sie gerade nervt.
Die Gewalt innerhalb von Partnerschaften und Familien wächst. Besonders betroffen sind Frauen und Mädchen. Innenministerin Faeser zeigt sich alarmiert – und verspricht, das Dunkelfeld zu erhellen.
In der Hälfte der Mitgliedstaaten müssen Opfer einer Vergewaltigung nachweisen, dass der Täter Gewalt anwendete oder damit drohte. Das EU-Parlament will nun, dass jede nicht einvernehmliche Penetration strafbar wird.
Wer nachhaltige Politik und Entwicklungshilfe betreiben will, muss die Bedeutung der Religion in den Partnerländern berücksichtigen. Die Ampel macht das Gegenteil. Ein Gastbeitrag.
In Utah wird die Heilige Schrift aus Schulbibliotheken entfernt, sie sei voll von „sexueller Amoralität“. Ein Elternteil hatte sich – sarkastisch gemeint – beschwert. Aus dem Spott wird nun Ernst.
Mississippi ist der vierte Bundesstaat in diesem Jahr, der geschlechtsangleichende Behandlungen für minderjährige Transgender verbietet. Der Gouverneur spricht von „falscher Ideologie“, Amerikas Ärzteverband von „gefährlicher Einmischung“.
Jährlich werden Millionen Mädchen an den Genitalien verstümmelt: ohne Narkose, Wundversorgung und gegen ihren Willen. Der Internationale Tag gegen weibliche Genitalverstümmelung soll darauf aufmerksam machen.
Seit 111 Jahren gibt es den Internationalen Frauentag. Gleichgestellt sind Frauen aber noch bei Weitem nicht.
Anna-Lena von Hodenberg leitet die Organisation „Hate Aid“, die Opfern von Kriminalität im Netz hilft. Ein Gespräch über Hass, Scham – und die Folgen für die Karriere.
Die Transgender-Bewegung spaltet die Frauenorganisation Terre des Femmes. Wie soll man für Frauenrechte kämpfen, wenn es keine Frauen mehr geben soll?
Anders als Außenministerin Baerbock meint, betrifft der Krieg nicht überproportional die Frauen. Männer sind es, die den Krieg führen müssen.
Die Pandemie hat die Situation für Frauen vielerorts verschlechtert. Besonders große Rückschritte gibt es bei der Bekämpfung der weiblichen Genitalverstümmelung.
Immer diese „Social-Justice-Warriors“: Judith Sevinç Basad polemisiert gegen Identitätspolitik, Sprachbereinigungen und die Vereinbarkeit von Beruf und Familie.