„Das ist doch nur eine Frau“
Gewalt gegen Frauen lässt sich nicht entschuldigen und auch nicht beschwichtigen. Warum ist die Diskussion aber so merkwürdig verdruckst, sobald dabei muslimische Männer im Spiel sind?
Gewalt gegen Frauen lässt sich nicht entschuldigen und auch nicht beschwichtigen. Warum ist die Diskussion aber so merkwürdig verdruckst, sobald dabei muslimische Männer im Spiel sind?
Sandra Maischberger fragt im Anschluss an die Verfilmung des Houellebecq-Romans „Unterwerfung“: „Wo endet die Toleranz?“ Im Gegensatz zum Film geht es bei ihr tatsächlich um den Islam und unsere Gesellschaft. Und zwar heftig.
Ob Ursprung der Welt, mütterlicher Schoß oder Venusfalle: Das weibliche Geschlechtsorgan muss für vieles herhalten. Eine medizinische Betrachtung mag da nicht schaden.
Bis zu 50.000 beschnittene Frauen leben in Deutschland – und leiden jeden Tag unter schlimmsten Schmerzen. Die Ursache ist den Betroffenen nicht immer bewusst.
Saudi-Arabien ist das einzige Land der Welt, in dem Frauen nicht ans Steuer dürfen. Manal al-Sharif rebellierte dagegen. Und landete erst im Gefängnis und dann am anderen Ende der Welt.
Immer mehr Mädchen könnten Opfer von Beschneidung werden, warnt die Frauenrechtsorganisation „Terres des Femmes“. Das hat vor allem mit dem Zuzug aus afrikanischen und asiatischen Ländern zu tun.
Zum Anschlag in London werden nun weitere Details bekannt. Einer der Attentäter war ein bekannter Extremist. Kurz vor der Wahl in Großbritannien rückt die Ausstattung der Sicherheitskräfte in den Fokus.
Die Premierministerin fordert mehr Robustheit im Umgang mit dem radikalen Islam, die „Prevent“-Strategie steht auf dem Prüfstand. Nach dem Attentat in London streitet England über die richtige Antiterror-Strategie.
Es gibt keine einfache Antwort auf die Frage, wie sich eine liberale Gesellschaft gegen eine gewalttätige Ideologie am besten zur Wehr setzt. Großbritannien zeigt aber gerade, wie es nicht gelingt. Ein Kommentar.
Hani Yousuf kommt aus Pakistan, hat aber in England und Amerika studiert. Über ihre Heimat schreibt sie ungern, doch die meisten Redaktionen wollen genau das. Ein Gastbeitrag über die Stigmatisierung in deutschen Medien.
Sie stammen aus Ländern wie Eritrea, Somalia und Ägypten: Tausende Frauen und Mädchen in Deutschland haben eine Genitalverstümmelung erlitten. Eine neue Studie soll helfen, diese Verbrechen zu bekämpfen.
Die CSU hält den „politischen Islam“ für die größte aktuelle Herausforderung. Doch statt Vorurteile gegen Muslime in Deutschland zu schüren, sollten Politiker das Toleranzprinzip stärken. Ein Gastbeitrag.
Frauen fliehen oft aus Gründen, die wenig mit Politik zu haben. Nicht alle von ihnen können in Deutschland auf Asyl hoffen, auch wenn ein grausamer Leidensweg hinter ihnen liegt.
Gambia zählt zu den ärmsten Ländern der Welt; die Regierung steht am Rand des Bankrotts und leiht sich Geld zu horrenden Zinssätzen. Sein Präsident hat Gambia zum islamischen Staat erklärt. Aber was heißt das eigentlich? Ein Besuch.
Die 29 Jahre alte Samsam Hassan ist aus Somalia geflohen, vor der radikalmuslimischen Al-Shabaab-Miliz und einem Vater, der sie an einen reichen Mann verkaufen wollte. Samsan zahlte Tausende Dollar für obskure Schlepper, die sie über Äthiopien, die Türkei, Griechenland und die Schweiz nach Deutschland brachten. Seit einem guten Jahr lebt sie jetzt in Bad Soden - und fragt sich jeden Tag: Wird sie ihre kranke Mutter noch einmal wiedersehen?
Der achtzigjährige Survival-Künstler Rüdiger Nehberg kämpft mit seiner Organisation Target gegen die Genitalverstümmelung muslimischer Frauen. In unserem Stil-Fragebogen erzählt er, warum ihn Smalltalk nervt und was er von Mode-Schnisckschnack hält.
Der Fall des wegen angeblichem „Sexismus“ im Netz gemobbten Nobelpreisträgers Tim Hunt wird für seine Verfolger peinlich; Die Hauptbelastungszeugin ist eine Aktivistin mit einem Lebenslauf voller Ungereimtheiten.
Vor einigen Jahren hatte Heather Hironimus noch zugestimmt, ihren Sohn Chase beschneiden zu lassen. Heute ist der Junge vier Jahre alt und fürchtet sich vor der Operation. Seine Mutter will sie ihm ersparen – und wird festgenommen.
Wie wurde Mohammed Emwazi zu „Dschihadi John“, dem Henker der Terrormiliz IS? Besonders dem britischen Geheimdienst werden Vorwürfe gemacht. Ob der MI5 tatsächlich einen friedfertigen jungen Mann zum Mörder machte, wird jedoch von Fachleuten stark bezweifelt.
Österreichs Parlament hat ein neues Islamgesetz verabschiedet. Die Rechte der Muslime werden gestärkt – doch es warten auch neue Pflichten auf sie.
In den nächsten 15 Jahren werden weltweit bis zu 86 Millionen Mädchen an ihren Genitalien verstümmelt – so schätzen die Vereinten Nationen. Besonders in Ländern Afrikas ist die barbarische Praxis noch weit verbreitet.
Der Chef der britischen Unabhängigkeitspartei Ukip hat gegen die europäische Integrationspolitik gewettert. Es werde nichts gegen kriminelle Muslime unternommen, weil „wir unter moralischer Feigheit leiden“.
Heidemarie Wieczorek-Zeul, die „rote Heidi“, über ihre vermeintlich klassenkämpferische Haarfarbe und „das große Glück“, elf Jahre Ministerin für Entwicklungshilfe gewesen zu sein.
In der Sendung „Hart aber Fair“ wird mal wieder alles in einen Topf geworfen: Muslime, Christen und eine Atheistin diskutieren, ob die Islamverbände sich vom IS-Terror distanzieren müssen - und warum die Deutschen so viel Angst vor dem Islam haben.
Muslime in Österreich haben viele Rechte, aber auch Pflichten. Welche das sind, soll ein neues Islamgesetz regeln. Der Entwurf dürfte auch in Deutschland aufmerksame Leser finden.
Bislang galt Papst Franziskus als Diplomat. Doch die Gewalttaten der Terroristen des Islamischen Staats im Nordirak lösen in Rom einen Kurswechsel aus: Der Papst spricht sich für eine Militärintervention aus.
Dass Recep Tayyip Erdogan am Sonntag die Präsidentenwahl in der Türkei gewinnt, steht schon fest. Dennoch bekämpft er seine Gegner bis aufs Blut. Selbst frühere Freunde zermalmt er höhnisch.
Bei der angeblichen Forderung der Terrorgruppe „Islamischer Staat“ zur Genitalverstümmelung von Frauen im Irak sind die UN einer Falschinformation aufgesessen. Den Vorwurf einer Panne aber weisen die UN zurück.
Ein Mitarbeiter der UN präsentiert einen Befehl der Terrorgruppe „Islamischer Staat“, alle Mädchen und Frauen im nordirakischen Mossul zu beschneiden. Die Fatwa scheint gefälscht zu sein, die UN will nun die Echtheit des Dokuments überprüfen.
Die Schwalbacherin Catherine Kambo ermöglicht Mädchen in Sierra Leone den Schulbesuch. Worum es ihr eigentlich geht, darf sie in ihrer Heimat aber nicht zu laut sagen.
Justizminister Heiko Maas (SPD) hat einen Gesetzentwurf vorgelegt, der das Strafrecht bei Kinderpornographie verschärfen soll. Insbesondere Nacktaufnahmen „in geschlechtsbetonter Körperhaltung“ sollen als Delikt aufgenommen werden. Zudem sollen Sexualdelikte später verjähren.
Von fatalen Erdgaslecks und hungrigen Schwarzen Löchern sowie von schummelnden Schmetterlingen und dem großen Missverständnis mit der „Raucherlunge“, berichten wir in der heutigen FAZ-Beilage „Natur und Wissenschaft“.
Verkannt, verdrängt, vergessen: Eines der häufigsten Erbleiden, Alpha-1-Antitrypsin-Mangel, geht seit einem halben Jahrhundert in einer Masse von „Raucherlungen“ unter. Hilft ein neuer Schnelltest?
Eine brutale Erfahrung: Anusha ist beschnitten. Doch mit einer neu entwickelten Operation hat ein Arzt ihr Genital rekonstruiert. Eine Hoffnung treibt die Frau besonders an.
Während sich vor der italienischen Insel Lampedusa Flüchtlingsdramen vor den Augen der Weltöffentlichkeit abspielen, gibt es anderswo Flüchtlingsströme, die
Über die Fraktionen hinweg streiten die Parteien über Datenschutz, Asylrecht und die innere Sicherheit. Teil 2 der F.A.Z.-Serie zu den Plänen der Parteien: Innenpolitik.