Die kulturelle Elite hat ein Faible für Opfer
Immer diese „Social-Justice-Warriors“: Judith Sevinç Basad polemisiert gegen Identitätspolitik, Sprachbereinigungen und die Vereinbarkeit von Beruf und Familie.
Immer diese „Social-Justice-Warriors“: Judith Sevinç Basad polemisiert gegen Identitätspolitik, Sprachbereinigungen und die Vereinbarkeit von Beruf und Familie.
Regenbogenfarben Allianz-Arena +++ Regenbogenfarben sind unwichtig +++ Und die ungarischen Nationalspieler? +++ Berlin/Bonn-Gesetz endlich umsetzen
Seit einiger Zeit wird in arabischen Ländern unverstellter über Sexualität gesprochen, vor allem in den sozialen Medien. Und erstmals gibt es überhaupt Begriffe, um sich über diese Themen zu verständigen.
Seit Ausbruch der Pandemie sind laut dem Weltbevölkerungsbericht mehr Frauen als je zuvor von sexualisierter Gewalt betroffen. Vor allem die Schließung der Schulen habe eine „Gewaltspirale“ in Gang gesetzt, sagte Entwicklungshilfeminister Müller.
Nawal al Saadawi war die „Mutter“ der Frauenbewegung in Ägypten. Von Islamisten wurde die Feministin mit dem Tod bedroht. Nun ist sie im Alter von 89 Jahren gestorben.
Der Rapper Kala Jeremiah bescherte dem Bongo Flava, einem in Tansania sehr bekannten Genre des Hiphop, auch moralische Autorität – aber zwischen Zensur und Kommerz droht diese nun verlorenzugehen.
Das im Grundgesetz enthaltene Verbot der Diskriminierung aufgrund der Rasse ist ein lauter Schrei des „nie wieder“. Es wäre gefährlich, den Begriff zu streichen.
Wer zählt die Bänder, kennt die Muskeln? Der Zeichner Stephan Spitzer macht Medizinern das Leben kenntlich. Von seiner Kindheit an lag der Beruf nahe – aber er ergriff ihn dennoch spät.
Markus Söder berät virtuell mit dem französischen Präsidenten über die Corona-Lage, und der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell besucht Moskau. Alles Wichtige im F.A.Z.-Newsletter für Deutschland am Freitag.
Sie ist eine von 200 Millionen Opfern weltweit: Mit neun Jahren wurde Rafatou Tchanilé beschnitten. Heute kämpft sie gegen ein Ritual, von dem auch Mädchen im Rhein-Main-Gebiet bedroht sind.
Die sudanesische Krisenregion Darfur kommt nicht zur Ruhe. Trotz Lockdown plündern Bewaffnete Dörfer und ermorden die Bewohner. Das weckt schlimme Erinnerungen.
Die Vereinten Nationen haben ihren Weltbevölkerungsbericht vorgestellt. Er zeigt, dass Kinderehen und Genitalverstümmelung noch weit verbreitet sind.
In seiner Jugend war er ein glühender Anhänger des Faschismus, später kaufte er ein zwölf Jahre altes Mädchen und schrieb noch im Jahr 2000 von ihren „Dienstleistungen“: Viele Italiener haben genug vom Denkmalstatus des Journalisten und Zeitungsgründers Indro Montanelli.
Die ohnehin geringen Strafen für Tierquälerei kommen in Deutschland kaum jemals zur Anwendung, weil Staatsanwaltschaften sich in Arbeitsverweigerung üben und Gerichte selbst rechtswidrige Praktiken stützen. Ein Gastbeitrag.
Monika Staab hat achtzig Länder gesehen. Nun ist sie in Gambia, um Mädchen zu fördern und Trainerinnen auszubilden. Es ist Teil eines lebenslangen Kampfs um Gleichberechtigung – mit all seinen Schwierigkeiten.
Als Mann Feminist werden? Sie verdrehen die Augen? Dabei lassen sich dafür gute Argumente ins Feld führen – nicht nur zum heutigen Weltfrauentag. Zum Beispiel dies: Wenn Sie Feminist werden, tun Sie sich auch selbst was Gutes. Ein Gastbeitrag.
Das Jüdische Museum Berlin war zum Forum der Israel-Boykottbewegung BDS mutiert – mit dubiosen Querverbindungen. Die neue Direktorin Hetty Berg muss es erst wieder zum Jüdischen Museum machen.
Den Preis für die Verteidigung der Menschenrechte und der Meinungsfreiheit geht an einen der bekanntesten Vertreter der muslimischen Minderheit der Uiguren in China.
Knapp 17.700 Mädchen leben in Deutschland laut einer Schätzung in der Gefahr, genital verstümmelt zu werden – fast doppelt so viele wie vor drei Jahren. Bei Reisen in die Heimat soll es zu Beschneidungen kommen.
Eine Kenianerin hat einen Film über eine Tradition gedreht, deren Opfer sie selbst einst wurde: weibliche Genitalverstümmelung. Da war sie zehn. Gibt es jetzt eine Möglichkeit der Rekonstruktion?
Judith Butler wird an den Universitäten als Gendertheoretikerin verehrt. Dabei hat sie ihre Theorie längst einer politischen Ideologie geopfert, die Unterwerfung lehrt.
Die Zahl der Frauen in Deutschland, die von Genitalverstümmelung betroffen sind, steigt mit dem Zuzug von Migranten. Eine Frau will den Leidtragenden helfen.
Noch vor wenigen Jahren galt das Londoner East End als dreckig und gefährlich. Niemand wollte hier wohnen. Dann kamen die Hipster – und inzwischen explodieren die Mieten.
Tiefer Glaube und tiefe Skepsis: Ein Besuch der Felsenkirche von Abuna Yemata und des Dorfes Awra Amba, das nichts mit Religion zu tun haben will.
Aufgrund der Nachfrage von Kunden eines „bestimmten Glaubens“ soll eine Moskauer Privatklinik die Beschneidung von Frauen und kleinen Mädchen angeboten haben – und die Eingriffe dabei selbst als „Verstümmelung“ bezeichnet haben.
Es gibt Genderforscherinnen, die bringen Gewalt durch Genitalverstümmelung und Terrorismus mit Sprachregelungen zum Verschwinden. Die Entwicklung ist fatal.
In ihrem Film „#Female Pleasure“ stellt Barbara Miller fünf Frauen vor. Sie kämpfen gegen die Unterdrückung weiblicher Sexualität, die meist religiös verbrämt wird, angefangen bei der barbarischen Tradition der Beschneidung.
Vor zwei Jahren griff ein junger Mann aus Eritrea einen Flüchtling aus Somalia mit zwei Messern an und verstümmelte ihm das Gesicht. Bisher schwieg das Opfer zu der Greueltat - nun sagt der fast erblindete Mann im Revisionsprozess aus.
Das Land Hessen und die Uniklinik Frankfurt unterstützen den Kampf gegen die rituelle Genitalverstümmelung. Denn vielen Flüchtlingsmädchen droht ein solches Schicksal.
Zwanzig Jahre ohne Größenwahn und von der Jazzpolizei verschont geblieben: Das Enjoy-Jazz-Festival gibt afrikanischen Künstlerinnen Raum, die patriarchalische Strukturen und häusliche Gewalt anprangern.
In der Sendung „Shababtalk“ der Deutschen Welle ging es um die Lage der Frauen in Sudan. Die Debatte war hitzig. Danach wurde es richtig bedrohlich.
Vor 22 Jahren erschien ihr Buch „Wüstenblume“. Seither reist Waris Dirie für Vorträge und Projekte um die Welt – und wirkt mal begeisternd, mal irritierend. Unsere Autorin hat sie 2018 in Frankfurt getroffen.
In Nordamerika gelten Weiße als rassistisch, die Dreadlocks tragen, Burritos verkaufen oder Romanfiguren mit schwarzer Haut erfinden. Ist es bei uns auch bald so weit?
In ihrem Buch schildert eine Wiener Lehrerin, wie der islamische Hintergrund vieler Schüler ein normales Schulleben beinahe unmöglich macht – und erntet viel Kritik.
Rund 65.000 Frauen, die im Intimbereich verstümmelt sind, leben in Deutschland. Im Desert Flower Center in Berlin erzählen sie von ihren Erfahrungen.
Arabischer Amateurporno könnte schaffen, was der Revolution nicht gelang: Nämlich die Verbindung von Männlichkeit, Gewalt und Recht zu lösen. Wie das?