Freiheitsstrafe für Schuss auf Mädchen an Silvester
Ein 69 Jahre alter Mann ist zu einer Freiheitsstrafe verurteilt worden, weil er in der Silvesternacht auf eine Familie geschossen und dabei ein 12 Jahre altes Mädchen schwer verletzt hatte.
Ein 69 Jahre alter Mann ist zu einer Freiheitsstrafe verurteilt worden, weil er in der Silvesternacht auf eine Familie geschossen und dabei ein 12 Jahre altes Mädchen schwer verletzt hatte.
Ein Reeder wird von mehreren Männern entführt und nur gegen ein Lösegeld in Höhe von einer Million Euro wieder freigelassen. Über zwei Jahre später ist nun das Urteil über einen der Angeklagten gefallen.
Kein Zweifel an der Schuld: Ohne Beate Zschäpe wären die Morde des NSU nicht möglich gewesen – daran lässt das Gericht in seiner Urteilsbegründung keine Zweifel. Rückblick auf einen Mammutprozess.
Wegen seiner Verwicklung in eine Korruptionsaffäre wurde der Präsidentschaftskandidat zu zwölf Jahren Haft verurteilt. Am Sonntag setzte ein Gericht Lula da Silva nach drei Monaten im Gefängnis wieder auf freien Fuß – ein Richter überstimmte die Freilassung anschließend.
Profi-Boxer Enad L. ging oft als Sieger aus dem Ring. Dann folgte der Absturz. Nach einer folgenreicher Schlägerei in einem Hotel steht ihm sein schwerster Kampf noch bevor.
Drei von fünf Angeklagten sind wegen der Gruppenvergewaltigung eines Mädchens zu Freiheitsstrafen verurteilt worden. „Die Gefühllosigkeit dieser Tat hat schockiert“, hieß es in der Urteilsbegründung.
Ein unaufgeklärter Mordfall und menschliche Knochen im Abendessen – im Tatort „Waldlust“ werden die Kommissare mit vielen juristischen Fragen bombardiert. Wir haben Experten um Antwort gebeten.
Mit seiner Reise aus dem Brüsseler Exil nach Dänemark riskiert der abgesetzte katalanische Regionalpräsident seine Verhaftung – und das vor einer entscheidenden Wahl: Denn Carles Puigdemont soll wieder Regierungschef werden.
Für Beate Zschäpe fordert die Anklage nicht nur lebenslange Haft – anschließend sei Sicherungsverwahrung unerlässlich. Denn von Zschäpe gehe ein „hohes Risiko“ aus.
1977 war das blutigste Jahr des Terrors der Rote Armee Fraktion. Höhepunkt der Mord- und Entführungsserie der RAF war der „Deutsche Herbst“ mit der Todesnacht von Stammheim. Im FAZ.NET-Interview erinnert sich einer der Chefermittler der Bundesanwaltschaft an jene Zeit.
Obwohl das Landgericht Dessau im Mordprozess um den grausamen Tod einer chinesischen Studentin eine lebenslange Freiheitsstrafe verhängt hat, ist die Staatsanwaltschaft nicht zufrieden. Sie hat Revision eingelegt.
„Diese Unordnung hat mich rasend gemacht“: Acht Monate Freiheitsstrafe auf Bewährung hat eine Seniorin jetzt dafür bekommen, dass sie ein Feuer in einer Bäckerei gelegt hatte.
Miguel Blesa war einer der bekanntesten Bankiers Spaniens. Er war in den Skandal um schwarze Kreditkarten verwickelt.
Weil sie Bedienstete eines Luxushotels in Brüssel während ihres Aufenthalts erniedrigt haben, sind acht arabische Prinzessinnen zu Geld- und Haftstrafen auf Bewährung verurteilt worden.
Mit Tempo 200 bretterte ein Deutscher über eine Schweizer Alpenautobahn – jetzt hat das Justizministerium in Bern ein „Ersuchen um Vollstreckung der Freiheitsstrafe“ nach Baden-Württemberg übermittelt.
Sexuelle Belästigung wurde lange Zeit als „Grapschen“ verniedlicht. Nun hat das Amtsgericht München einen 24-Jährigen zu einer Freiheitsstrafe auf Bewährung verurteilt.
Ende 2008 hatte sie ihren Freund in Haar bei München beim Sexspiel mit einer Kreissäge getötet. Die Staatsanwaltschaft hatte eine lebenslange Freiheitsstrafe wegen heimtückischen Mordes gefordert.
Der Korruptionsprozess gegen Mitglieder der spanischen Königsfamilie ist vorbei. Cristina, die Schwester des Königs, muss nicht in Haft – aber ihr Mann Iñaki Urdangarín.
In den meisten deutschen Bundesländern können Häftlinge auf die Weihnachtsamnestie hoffen – und darauf, vorzeitig freizukommen. Nur in Bayern und Sachsen gibt es besondere Regelungen.
Wegen schweren Menschenhandels und Zuhälterei ist ein selbsternannter Heiliger in Düsseldorf zu einer Freiheitsstrafe von zehn Jahren verurteilt worden. Das Gericht bezeichnete die Tatumstände als „abstoßend“ und „abartig“.
Im August 2015 entführen zwei Männer die Unternehmertochter Anneli-Marie. Tage später wurde sie tot gefunden. Ein Gericht hat die Angeklagten nun verurteilt.
Die Liste der Delinquenten, denen künftig zur Strafe der Führerschein entzogen werden soll, wächst beinahe täglich. Aber nicht jeden trifft die Strafe gleich.
In Heidelberg wird ein junger Mann zu einer mehrjährigen Haftstrafe verurteilt. Der Angeklagte hat im Darknet mehrere Waffen verkauft – auch an Kriminelle.
Der wegen Mordes an Elias und Mohamed angeklagte Silvio S. ist zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt worden. Das Gericht stellte zudem die besondere Schwere der Schuld fest. Doch es bleiben viele Fragen offen.
Eine Teilzeitlehrerin erhielt jahrelang ungerechtfertigt Vollzeitgehälter. Nun wurde die 65-Jährige zu einer Freiheitsstrafe auf Bewährung verurteilt.
„Nein heißt nein“ ist in jeder Hinsicht ein Paradigmenwechsel: Es macht den bloßen Willen des Opfers zum Anknüpfungspunkt der Kriminalisierung.
Vor fast drei Jahren hat die Polizei etwa 40 Kinder aus der umstrittenen Glaubensgemeinschaft „Zwölf Stämme“ befreit, die dort misshandelt wurden. Nun muss erstmals eine Lehrerin der religiösen Gruppe dafür in Haft.
Das Urner Obergericht hat den ehemaligen Nachtclubbesitzer Ignaz Walker zu 28 Monaten Freiheitsstrafe verurteilt, eigentlich waren 15 Jahre vorgesehen. Investigative Recherchen Schweizer Medien belasten die Ermittlungsbehörden.
Nachdem es für Taten in der Kölner Silvesternacht bisher Bewährungsstrafen gab, verhängt ein Kölner Gericht erstmals eine Freiheitsstrafe.
Wegen Beihilfe zur Steuerhinterziehung wird der Banker, mit dem Uli Hoeneß einst riesige Devisengeschäfte abwickelte, zu einer Bewährungsstrafe verurteilt. Auch dessen Schweizer Bank Vontobel muss büßen.
Ein großer Missbrauchsfall endet mit einer harten Strafe: Weil er sich an 21 Jungen vergangen hat, muss ein ehemaliger Kinderarzt lange in Haft – und wird auch nach der Gefängniszeit verwahrt werden.
Einst wurde er für sein Bemühen um einen Friedensschluss mit den Palästinensern gefeiert, jetzt sitzt Ehud Olmert als erster ehemaliger israelischer Ministerpräsident im Gefängnis. Wegen Bestechlichkeit muss er 19 Monate absitzen – und trifft dort auf manches vertraute Gesicht.
Die CDU will die Abschiebung krimineller Ausländer erleichtern. Im Parteivorstand in Mainz hieß es, die sexuellen Übergriffe in Köln hätten die Gangart verschärft. Parteivize Laschet wiederum bekräftigte, die Partei behalte ihren Kurs bei.
Nach den Vorfällen in der Silvesternacht verlangt die CDU schärfere Gesetze. Vor allem straffällige Asylbewerber sollen dadurch schneller abgeschoben werden können. Doch die Unions-Politiker fordern noch mehr.
Im Jahr 2013 waren bei einem Frontalzusammenstoß zwischen einem LKW und einem PKW auf der Bundesstraße 260 bei Heidenrod fünf Menschen ums Leben gekommen. Jetzt wurde ein 42 Jahre alter Mann zu einer Freiheitsstrafe verurteilt.
Wenn es nach dem Gesetz geht, wird Volksverhetzung mit einer Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren bestraft. Wenn es nach Facebook geht, passiert nichts. So blüht dort das Ressentiment. Sind die Regeln zu lasch?