Eine toxische Mischung
Städte machen krank. Aber warum? Ist es der Stress, der Lärm, die Menschendichte oder die Einsamkeit? Oder kommt es eher darauf an, was in den Städten mit den Menschen passiert?
Städte machen krank. Aber warum? Ist es der Stress, der Lärm, die Menschendichte oder die Einsamkeit? Oder kommt es eher darauf an, was in den Städten mit den Menschen passiert?
In die Weser gehen, zu seiner Zeit: Der schaurig-schöne Roman „Die Wärme des Körpers der Frau Pietsch“ von Jörg Hannemann.
In Amerika überdenkt man Störungsbilder wie ADHS und Autismus und nimmt auch ganz neue Diagnosen ins Standardhandbuch „DSM“ auf. Die Reform provoziert hitzige Debatten.
Mehr Kreativität, optimale Einsicht, besseres Gedächtnis – das soll möglich werden, wenn die Hirnforschung realisiert, was sie an Kranken testet: Gehirn-Doping durch elektrische Stimulation. Haben die Neuro-Ingenieure keine Skrupel?
Die Griechen sind gerettet, der Höhepunkt der Krise ist überschritten: Das hatte EZB-Chef Mario Draghi vor vier Wochen verkündet. Jetzt zeigt sich: So leicht wird man diese Krise nicht los.
Etwa jede zehnte Frau leidet nach der Entbindung an einer Wochenbettdepression. Die ist immer noch ein Tabu - und eine große Belastung nicht nur für die jungen Mütter.
Chronische Belastungen und Schicksalsschläge begünstigen das Auftreten von Schlafstörungen, zeigt eine Studie. Wie viel Schlaf nötig ist, um erholt zu sein, weiß man indes noch nicht.
Ein medizinisch leerer Modebegriff macht Karriere, ganz gleich, was die Fachleute sagen. Das Problem bei der Sache: Es gibt eine Diskrepanz zwischen tatsächlichem und medial inszeniertem Leid.
Eva Frank wird diese Momente noch lange in Erinnerung behalten. Diese kurze, tiefe Depression, die plötzlich keimende neue Hoffnung und das triumphale Finale.
Lagardes Warnung vor einem Horrorsturz der Weltwirtschaft ist überzogen. Glücklicherweise bleiben die Investoren gelassen.
Depression aus Leistungsdruck: Der Anwalt von Babak Rafati nennt den Grund für den Suizidversuch. Die Diskussion über die Belastungen der Schiedsrichter läuft aus dem Ruder.
Viele Medien scheinen sich um Burn out, Depression und Alkoholismus bekannter Menschen zu sorgen. Gleichzeitig spekulieren sie vor einem gewaltigen Publikum über Privates und Intimes - ohne zu überlegen, was sie den Menschen damit zumuten.
Sechs Gegentore zu Hause, das hatte es für Manchester United seit der Großen Depression nicht gegeben. Und nun verliert das Ferguson-Team 1:6 im Derby gegen City.
Wenn man froh sein soll und nicht kann: Der Film „Das Fremde in mir“ von Emily Atef zeigt die Qualen einer Wochenbettdepression, nähert sich dabei dem Thema angemessen und mit einem Gefühl, das den Kitsch scheut.