Wie Depression und Diabetes im Gehirn wüten
Depressionen und Diabetes scheinen das Risiko für eine Alzheimer-Demenz erheblich zu steigern. Aber welche Rolle spielt zusätzlich der Lebensstil? Forciert er die Abwärtsspirale?
Depressionen und Diabetes scheinen das Risiko für eine Alzheimer-Demenz erheblich zu steigern. Aber welche Rolle spielt zusätzlich der Lebensstil? Forciert er die Abwärtsspirale?
Von einer neuen Präzisionsschere für das Erbgut, den Zusammenhängen zwischen Depressionen und Demenz, der Renaissance der Immuntherapie und der Erosion der Äcker berichten wir in der heutigen F.A.Z.-Beilage „Natur und Wissenschaft“.
Arzneimittel eines bestimmten Typs, die etwa gegen Heuschnupfen oder Blasenschwäche wirken, scheinen das Risiko für Demenz zu steigern. Das zeigen jetzt Forscher mit einer Studie, an der 3500 ältere Menschen teilnahmen.
Sie werden millionenfach gegen Angst und innere Unruhe genommen: Benzodiazepine wie etwa Valium und Tavor. Jetzt haben Forscher plötzlich einen Zusammenhang zu Alzheimer entdeckt.
In der heutigen F.A.Z.-Beilage „Natur und Wissenschaft“ berichten wir über eine Studie, derzufolge das jahrelange Einnehmen von Benzodiazepinen das Risiko für Alzheimer steigern könnte, über die Entschlüsselung des Kaffee-Genoms, darüber, wie Termiten sich verständigen und über die Frage, wie neue Studien in der Ebola-Krise nützen können.
Der Umgang mit Demenzkranken ist von Mutlosigkeit geprägt. Eine Tagung thematisierte nun, wie man sich einer neuen Form der „Verwahrpsychiatrie“ entgegenstemmen könnte.
Bislang sind alle Versuche gescheitert, Alzheimer zu heilen. Es kann sein, dass sie in die falsche Richtung gingen.
Menschen mit einer bestimmten genetischen Variante des Proteins APOE sind zwar von Alzheimer-Demenz bedroht - doch ein erholsamer Schlaf schützt sie, entdeckten kanadische Forscher.
Ein in Nüssen und Hülsenfrüchten vorkommendes Fett hemmt offenbar die Entstehung von Beta-Amyloid-Plaques im Gehirn. Lässt sich auf diese Weise einer Alzheimer-Demenz vorbeugen?
Diabetiker können mit Hilfe einiger weniger Kriterien ihr Demenz-Risiko vergleichsweise exakt berechnen. Für diese Möglichkeit interessieren sich auch die Krankenversicherungen.
Körperliche Fitness schlägt alle anderen Präventivmaßnahmen für Demenz. Erklären können Forscher den Effekt allerdings noch nicht.
Schmerzen und seelische Not - auf den Stationen deutscher Krankenhäuser geht es kognitiv eingeschränkten, alten Menschen oft schlecht, zeigt eine neue Untersuchung.
Wer eine Tumorerkrankung überstanden hat, weist ein verringertes Alzheimer-Risiko auf. Zu diesem Ergebnis kommt die bekannte amerikanische Framingham-Studie.
In einem Jahr ist alles vergessen. Sprach der Bundespräsident zu einem wachsenden Volk von Demenzgeplagten. Was aber tut er gegen den kognitiven Werteverfall?
Ingenieure schleusen ein Extrakt aus dem grünen Tee unter Laserlichtbestrahlung in Zellen ein - und können so die Beta-Amyloid-Plaques der Alzheimer-Demenz erfolgreich bekämpfen.
Eine Demenz scheint weniger schicksalhaft zu sein als vielfach angenommen. Ein gesunder Lebensstil mit viel Bewegung schütze vor ihr, schreiben Mediziner aus Traunstein in einer neuen Studie.