Schwere Wald- und Buschbrände werden massiv zunehmen
Bis zur Jahrhundertwende dürften laut UN-Experten die Großfeuer um mehr als ein Drittel zunehmen. Auch unter zwei Grad Erderhitzung werde die Zahl der Brände künftig spürbar steigen.
Bis zur Jahrhundertwende dürften laut UN-Experten die Großfeuer um mehr als ein Drittel zunehmen. Auch unter zwei Grad Erderhitzung werde die Zahl der Brände künftig spürbar steigen.
Auf der ganzen Welt kokeln alte Kohleflöze vor sich hin. Besonders in China und den USA ist das der Fall. Aber auch mitten in Deutschland geschieht das. Etwa im Hohen Meißner.
Nicht mehr nur „gefährdet“: Durch Brände, Dürren und Rodungen wird der Lebensraum von Koalas immer mehr eingeschränkt. Australiens Regierung hat nun offiziell die Einstufung der Bedrohung für die Beuteltiere geändert. Diese geht Tierschützern aber nicht weit genug.
In Westaustralien bedrohen zwei Brände die Außenbezirke der Millionenstadt Perth und der Kleinstadt Kirup. Die Behörden gaben eine Warnung für erste Wohngebiete von Perth heraus.
Das Münchner Start-up Ororatech entwickelt ein KI-basiertes Frühwarnsystem auf Basis von Wärmebildern. Nun wird ein erster eigener Satellit ins All geschickt.
Ein Zeuge hat am Montagmittag eine Explosion an der Rastanlage gemeldet. Wie ein Sprecher der Polizei mitteilte, sind zwei Leichen geborgen worden. Die Kriminalpolizei ermittelt.
Das Feuer hatte etwa 24 Quadratkilometer zerstört, bevor es von Neuschnee gelöscht wurde. Zunächst hieß es, dass defekte Stromkabel den Brand ausgelöst hatten. Nun scheint sich das Augenmerk auf Brandstiftung zu richten.
Wegen extrem starker Winde haben sich im US-Bundesstaat Colorado kleinere Feuer in zwei größere Brände verwandelt. Mehr als 34.000 Einwohner müssen ihre Häuser verlassen, Hunderte Gebäude wurden bereits zerstört.
Die für den Winter ungewöhnlichen Brände seien möglicherweise durch herabstürzende Stromleitungen ausgelöst worden, hieß es. Bei starken Winden breiteten sich die Flammen rasant schnell aus. Hunderte Gebäude wurden zerstört, es soll auch Verletzte gegeben haben.
Druch mehrere Brände im Süden von Argentinien sind tausende Hektar Wald zerstört worden. Die Löscharbeiten wurden unter anderem durch Wind, Wärme und Trockenheit erschwert.
Auch in diesem Jahr richteten Waldbrände auf der Nordhalbkugel extreme Schäden an. Durch den Klimawandel wüten die Feuer immer länger und intensiver. Schützen könnten sich Städte mit Feuer zur rechten Zeit.
Dichter Rauch umhüllt das sonst so idyllische Bergpanorama der Sierra Nevada: In dem wichtigsten Ferienort der Region sind nun 22.000 Menschen auf der Flucht.
Die Brandsaison 2021 gehört in Kalifornien bereits jetzt zu einer der verheerendsten seit Beginn der Aufzeichnungen. Die Feuerwehr bietet alle Ressourcen auf, um die Brände einzudämmen – vergeblich.
Einsatzkräfte bekommen die Feuer in Russlands kältester Region nicht unter Kontrolle. Landesweit gibt es 252 Brände auf einer Gesamtfläche von 4,2 Millionen Hektar. Das ist entspricht etwa der Fläche der Schweiz.
Feuer in Italien, Hitze in Spanien: Extremwetter macht den Einsatzkräften im Mittelmeerraum heftig zu schaffen. In der Türkei steigt die Zahl der Opfer nach Überschwemmungen auf 38. Japan derweil leidet unter starken Regenfällen.
Feuer in Italien, Hitze in Spanien: Extremwetter macht den Einsatzkräften im Mittelmeerraum heftig zu schaffen. In der Türkei steigt die Zahl der Opfer nach Überschwemmungen auf 38. Japan derweil leidet unter starken Regenfällen.
In der Türkei brennen nicht nur die Wälder, auch die finanziellen Polster stehen in Flammen. Und allmählich ahnen immer mehr Menschen, ein und derselbe Mann kann beides nicht löschen.
Die Brände in Süditalien haben die Hauptstadtregion Latium erreicht, in Kalabrien haben die Flammen einen Teil eines Nationalparks zerstört. Für ein Großteil der Feuer sind Menschen verantwortlich – darunter auch die Mafia.
In der Region Kabylei sind Medien- und Behördenangaben zufolge mindestens 65 Menschen bei den Bränden ums Leben gekommen. Die Regierung hat inzwischen die Armee eingesetzt, um die Brände zu löschen.
Laut der Rundfunkbehörde des Landes hätten die Beiträge Angst und Panik verbreitet und seien beleidigend gegenüber der Regierung gewesen. Präsident Erdogan spricht von „Lügen-Terror“.
In Algerien kämpft die Armee gegen 69 Waldbrände. Auf Euböa erzielt die Feuerwehr erste Erfolge. In Italien wird vor Rekordhitze gewarnt. Und die Türkei wird jetzt auch noch von Überschwemmungen getroffen.
Auch zu Beginn der zweiten Woche wüten die Waldbrände auf Euböa weiter. Den Behörden wird vorgeworfen, zu spät reagiert zu haben.
Die Flammen auf Euböa haben sich bereits gefährlich nahe an mehrere Ortschaften heran gefressen, einige Dörfer müssen als Vorsichtsmaßnahme geräumt werden. Doch viele Einwohner wollen sich nicht ans Festland bringen lassen.
In Teilen Griechenlands herrschen nach tagelanger Hitze katastrophale Zustände, besonders die Insel Euböa ist von den Waldbränden betroffen. Die Hitzewelle entfacht auch eine Debatte über die Klimakrise.
Klimapolitik hat in der Vergangenheit in Griechenland kaum Beachtung gefunden. Das wird sich angesichts der verheerenden Brände ändern.
Südeuropa erlebt abermals eine dramatische Nacht: Vielerorts sind Brände außer Kontrolle. Zahlreiche Ortschaften werden evakuiert. In Griechenland mehrt sich Kritik, die Hilfe konzentriere sich zu sehr auf Athen.
In Griechenland und der Türkei gibt es wegen der zahlreichen Waldbrände weiter keine Entwarnung. Auf Athen regnet es am dritten Tag in Folge Asche. Deutschland schickt Feuerwehrkräfte in die Katastrophengebiete.
Hitze und Trockenheit haben Griechenland zu einem Pulverfass gemacht. Das sagt der Ministerpräsident. Es ist offensichtlich: Extremwetterlagen nehmen zu.
In Griechenland wüten verheerende Brände. Ministerpräsident Kyriakos Mitsotakis spricht von einer nie da gewesenen Umweltkrise. Doch das Land hat aus den Katastrophen der Vergangenheit gelernt.
Die griechische Feuerwehr meldet landesweit 86 neue Waldbrände binnen 24 Stunden. Mehrere Ortschaften wurden evakuiert. Ministerpräsident Kyriakos Mitsotakis schwört die Bürger auf weitere harte Tage ein.
Die Türkei, sagt Staatspräsident Erdogan, kämpfe gegen die schlimmsten Waldbrände ihrer Geschichte. Kritik an seiner Regierung weist er zurück – und greift an.
Unter Kontrolle sei der Brand allerdings noch nicht, sagte der Gouverneur der Region Westgriechenland. Bei den verheerenden Feuern an der Westküste der Türkei erfassten die Flammen auch das Gelände eines Kohlekraftwerks.
Seit Tagen wüten verheerende Brände in Griechenland, Italien, Bulgarien und der Türkei. In Athen war am Mittwochmorgen wegen starker Rauchentwicklung die Sicht auf wenige Hundert Meter beschränkt.
Evakuierte Häuser, zerstörte Dörfer, verbrannte Wälder – seit Tagen versetzen heftige Wald- und Buschbrände die Menschen in Südeuropa in Angst und Schrecken. Ein Ehepaar aus Deutschland kommt in der Türkei ums Leben.
Kaum ebbt Corona ab, treffen die Großbrände am Mittelmeer auch den Tourismus. An der Katastrophe ist nicht nur der Klimawandel schuld.
Mehr als 4000 Feuerwehrleute bekämpfen in der Türkei Waldbrände. Italien hat alle Löschflugzeuge des Zivilschutzes nach Sizilien verlegt, um dort die Feuer einzudämmen. Die Temperaturen klettern auf bis zu 46 Grad.