Wenn Ungleichheit zur Wachstumsbremse wird
Deutschland ist schon jetzt eines der größten Einwanderungsländer. Viel ist getan worden, viel gibt das Europarecht vor. Im Asylrecht gibt es aber ein Vollzugsproblem.
Kinder brauchen Klarheit, sagt das Jugendamt. Im Fall von Ashley, Vivian und Jeremy ist das gründlich schiefgegangen. Sie leben nun schon zum zweiten Mal in staatlicher Obhut. Doch geht es ihnen dort besser?
Die Bedingungen für Wachstum könnten nicht besser sein, doch die europäische Wirtschaft wächst nur sehr bescheiden. Was ihr fehlt: eigene Antriebskraft.
Busfahrt ins Glück: Die Partneraktion „Caravanas de Mujeres“ bringt in Spanien Frauen aus der Stadt mit Männern vom Land zusammen. Und weckt damit heftigen Protest.
Der Ingenieurmangel galt jahrelang als Mantra der Industrie und der Berufsvertreter. Jetzt hat er sich auf subtile Weise aus dem Staub gemacht - und wird in zehn Jahren zurückerwartet.
Die Bundesagentur für Arbeit lässt Dokumente der Arbeitslosenversicherung digitalisieren. Doch bei der Menge hat sie sich verschätzt. Das kostet sie viel Geld.
Vor einigen Jahren kamen in Athen noch überwiegend Migranten zu den Armenspeisungen. Heute sind es mehr und mehr Griechen, deren Rente nicht reicht. In der Innenstadt sind aber wenige Bettler zu sehen – denn viele Griechen verstecken ihre Armut.
Seit Wochen gibt es kaum mehr neue Infektionsfälle in Liberia. Die Infrastruktur, die während der Epidemie errichtet wurde, soll dem Land auch in Zukunft helfen.
Gehen Deutschland die Ingenieure aus? Lange stellte sich die Industrie diese bange Frage. Jetzt zeigt sich überraschend: Das Werben um Technikspezialisten hat gefruchtet.
Spaniens nationale Fiesta war die längste Zeit eine Wachstumsindustrie – die Jugend geht nicht mehr zum Stierkampf. Auch, weil die Tradition schlicht nicht mehr das ist, was sie über die Jahrhunderte war: eine Sache des Volkes.
Michael Müller ist einer der wenigen deutschen Spitzenpolitiker ohne Abitur. Manchmal könnte er sich deshalb in den Hintern beißen, sagt er. Doch dass er den Abschluss nicht hat, bringt ihm auch Vorteile.
In Deutschland sind immer weniger Menschen arbeitslos. Darauf reagiert bald auch die Arbeitsagentur.
Zypern beendet die Einschränkungen für den Geldverkehr, die Arbeitslosenzahl in Spanien sinkt weiter, Erdgas ist bislang kaum billiger geworden.
Seit Anfang 2014 gilt mit Bulgarien und Rumänien die Arbeitnehmerfreizügigkeit. Seither hat sich die Zahl der Hartz-IV-Bezieher aus diesen Ländern laut einem Zeitungsbericht fast verdoppelt.
Deutschland erlebt ein Wunder am Arbeitsmarkt. Wieso trauen wir ihm nicht?
Sechs Jahre Krise haben die Griechen mürbegemacht. Sie haben es satt, nicht zu wissen, wie es mit ihnen und ihrem Land weitergeht. Aber solange der Geldautomat noch Scheine ausspuckt, geht das Leben weiter. Und mancher sehnt den „Grexit“ herbei.
Wie soll man in der Griechenland-Krise noch Wahn von Wahrheit scheiden, wie Witz von Wirklichkeit?
Die Arbeitslosigkeit in Deutschland geht weiter zurück. Im März ist die Zahl unter die Marke von drei Millionen gesunken. Das liegt auch am Wetter.
Wer im System steckt, entkommt ihm nicht: Alice Goffman erzählt in ihrer preisgekrönten Studie „On The Run“ vom Leben der armen Nordamerikaner in einer Welt des dauernden Kriegszustandes.
Zeiten, in denen das Sparen keinen Spaß machte, hat es in der Geschichte immer wieder gegeben. Die Menschen haben darauf äußerst kreativ reagiert.
In einem Büro der Arbeitslosen-Initiative der Linkspartei sollen Krawallmacher ihre Randale zur EZB-Eröffnung geplant haben. Das sagte Peter Beuth (CDU) im Landtag. Die Partei streitet jede Mitverantwortung ab.
Die Arbeitslosigkeit bleibt zwar niedrig – und doch hinterlässt der Mindestlohn tiefe Spuren. Umstrittene „Horrorprognosen“ werden Realität: Zehntausende Stellen fallen weg.
IT-Sicherheitsexperten sind gefragt – doch das Angebot an Fachkräften ist begrenzt. Viele Unternehmen setzen deshalb auf Expertise im eigenen Haus.
Griechenlands Ministerpräsident will schnell mehr Geld. Aber ist das alles? Hat seine Regierungspartei ein Programm, das darüber hinausgeht? Die Antwort kann nun jeder auf Deutsch nachlesen.
Die Oberbürgermeister von Mainz und Wiesbaden sind homosexuell. Im Interview sprechen Michael Ebling und Sven Gerich über derbe Witze, Küsse im Fernsehen und das Glück, kein Profifußballer zu sein.
Großer Erfolg für den spanischen „Zwilling“ der griechischen Syriza: Bei der Regionalwahl in Andalusien wird die Linkspartei Podemos drittstärkste Kraft. Eine herbe Niederlage erleidet die Regierungspartei von Ministerpräsident Rajoy.
In Ahrensfelde ist es auf den ersten Blick zwar trostlos und grau. Auf den zweiten Blick aber entdeckt man Kleinode russischer Kultur, wie das Theater "Anton Tschechow" und die Sauna, in der man sich Birkenzweige auf den Rücken schlagen kann.
Der Normalbürger soll sein Kapital digitalisieren und damit reales Geld machen? Silicon Valley verspricht der Welt das Blaue vom Himmel herunter - trauen sollte man ihm nicht.
Jugendliche trinken bis zum Umfallen. Das ist nicht nur ungesund, sondern teuer - für alle
Griechenlands Finanzminister Giannis Varoufakis redet bei Günther Jauch viel und sagt wenig. Trotzdem kommt er gut rüber – denn Widerspruch fällt aus.
Die Arbeitslosigkeit hat sich in den vergangenen zehn Jahren fast halbiert. Doch die Bundesagentur für Arbeit beschäftigt heute mehr Mitarbeiter als damals. Warum wird Deutschlands größte Behörde nicht kleiner?
Ambitionierte Arbeitszeiten von 4 Uhr morgens bis 22Uhr, dafür aber schlagkräftige Sozialleistungen – für welche Position Personal gesucht wird, bringt die Frankfurter Zeitung am 12. März 1915, ironisch verpackt, hervor.
70 Prozent der deutschen Arbeitnehmer leisten nur noch „Dienst nach Vorschrift“, so eine Studie. Gleichzeitig sind viele von ihnen selbstbewusst und glauben, schnell eine neue Stelle zu finden.
Wir tun gerne so, als seien wir höflich und der Beruf des Gegenübers interessiere uns tatsächlich. Dabei wollen wir mit der perfiden Frage in Wahrheit doch etwas ganz anderes erreichen.
Wegen des Verdachts finanzieller Unregelmäßigkeiten bei der französischen Front National hat EU-Parlamentspräsident Martin Schulz die Anti-Betrugsbehörde Olaf eingeschaltet. Marine Le Pen wittert ein Komplott.