27 Tote bei Untergang von Boot mit Migranten im Ärmelkanal
Auf dem Ärmelkanal ist am Mittwoch ein Boot mit Migranten gekentert. 27 Menschen kamen ums Leben. Frankreich und Großbritannien beschuldigen sich gegenseitig für die Tragödie.
Auf dem Ärmelkanal ist am Mittwoch ein Boot mit Migranten gekentert. 27 Menschen kamen ums Leben. Frankreich und Großbritannien beschuldigen sich gegenseitig für die Tragödie.
Decathlon hat in den Filialen zweier nordfranzösischer Städte den Verkauf von Kajaks eingestellt. In den vergangenen Tagen kam es immer wieder zu Unfällen, als Migranten versuchten damit den Ärmelkanal zu überqueren.
Der Brexit-Streit zwischen London und Paris um Fischereirechte im Ärmelkanal spitzt sich zu. Frankreich hatte am Mittwochabend unter anderem ein Anlegeverbot für britische Fischerboote angekündigt.
Die Migrationsbewegungen zwischen Frankreich und Großbritannien im Ärmelkanal haben zu politischen Spannungen geführt. Paris sagt, das Thema sei bei den Brexit-Verhandlungen vergessen worden und forciert einen neuen Beschluss.
Britische Grenzschützer sollen künftig Migranten zur Umkehr in französische Gewässer zwingen. Außerdem will London vereinbarte Zahlungen aussetzen. Paris spricht von „Erpressung“.
Bereits zum vierten Mal in diesem Jahr wurde der Tagesrekord an Migranten gebrochen, die den Ärmelkanal zwischen Frankreich und England überquerten. Ein ein 27 Jahre alter Mann aus Eritrea ist am Donnerstag bei einem Überquerungsversuch ums Leben gekommen.
Die Zahl der Versuche von Migranten, über den Ärmelkanal von Frankreich nach Großbritannien zu gelangen, ist stark gestiegen. Der französische Innenminister Gérald Darmanin fordert einen Einsatz von Frontex.
Um auf die Verschmutzung der Seine aufmerksam zu machen, will der Sohn der Pariser Bürgermeisterin die mehr als 700 Kilometer lange Seine durchschwimmen. Ausgerechnet für den Abschnitt durch Paris fehlt ihm noch eine Erlaubnis.
Die britische Innenministerin Priti Patel geht gegen Online-Videos vor, auf denen zu sehen ist, wie Flüchtlinge den Ärmelkanal überqueren. Die Filme würden eine illegale und gefährliche Handlung glorifizieren.
Ausgerüstet mit Spruchbändern wie „Stoppt die Invasion“ und „Verteidigt unsere Grenzen“ legten etwa 50 Demonstranten in Dover den Lastwagenverkehr über den Ärmelkanal lahm. Ein Mann wurde festgenommen.
Frankreich hatte wegen angeblich schleppender Vergabe von Fischereilizenzen vor der Insel mit Vergeltung gedroht. Jetzt hat der britische Premierminister Patrouillenboote zur Überwachung entsannt, Paris folgte kurz darauf.
Die britische Insel Jersey im Ärmelkanal hat den Zugang für französische Fischer eingeschränkt. Paris wertet das als Verstoß gegen die Brexit-Vereinbarungen und droht damit, die Stromversorgung durch ein Unterwasserkabel einzustellen.
Achim Schlöffel taucht nicht, um der Beste zu sein: Der Abenteurer spricht im Interview über die fremde Welt unter Wasser, die sichtbare Umweltverschmutzung und den Blick auf die Vergangenheit.
Über Corona könnte man fast die Kälte vergessen. Josef Köberl weiß, wie man sich kältefest macht; der Extremsportler hat schon den Ärmelkanal in Badehose durchquert. Ein Gespräch über sein Training, kalte Pein und warme Gedanken.
Die befürchteten Lastwagen-Staus vor Dover sind bislang ausgeblieben. Allerdings liegt das auch am geringen Verkehrsaufkommen nach Neujahr. Direkte Fährverbindungen zwischen Frankreich und Irland wurden aufgestockt.
Noch immer stehen Lastwagenfahrer vor dem Ärmelkanal im Stau. Die Grenzen sind zwar wieder offen, doch Frankreich fordert bei der Einreise einen negativen Corona-Test. Das dauert.
„Unter humanitären Aspekten schlicht nicht tragbar“ – der Logistik-Bundesverband schlägt Alarm und fordert rasche Hilfen für die Lkw-Fahrer in Großbritannien. Häufig fehle der Zugang zu sanitären Einrichtungen.
Etliche Staaten haben ihre Grenzen für Einreisende aus Großbritannien wegen der Coronavirus-Mutation geschlossen. Am Ärmelkanal stauen sich Lastwagen und in britischen Geschäften kommt es zu Hamsterkäufen.
Am Ärmelkanal geht nichts mehr. Endlose Staus an den Häfen und am Eurotunnel, vollgestopfte Lager und die Sorge vor leeren Obstregalen: Zehn Tage vor dem Brexit-Tag-X hat Corona die Lage nochmals verschärft.
Britische Supermärkte packen ihre Lager voll. Am Ärmelkanal steigen die Wartezeiten für Lastwagen drastisch an. Die Unternehmen versuchen sich so gut wie möglich auf den EU-Austritt vorzubereiten – doch die Nervosität steigt.
In Schlauchbooten überqueren Migranten den Ärmelkanal, um nach Großbritannien zu gelangen. Dieses Jahr stieg die Zahl deutlich – London und Paris wollen gegen die illegalen Überfahrten vorgehen. Das Mittel, das sie wählen, stößt auf Kritik.
Fischer in der Europäischen Union bangen um ihre Existenz. Tausende Jobs stehen auf dem Spiel. Für Europa geht es aber noch um viel mehr. Wie geht es weiter nach dem Brexit?
Am 6. August 1926 überquerte Gertrud Ederle, Amerikanerin und Tochter deutscher Auswanderer, als erste Frau den Ärmelkanal. Sie war eine Pionierin des Frauensports – und der Bademode.
Immer mehr Migranten erreichen Großbritannien über den Ärmelkanal. Die Regierung will die Migration jetzt eindämmen. Auch die Einrichtung von Asylzentren auf Papua Neuguinea soll dafür im Gespräch gewesen sein.
Seenotrettungsorganisationen wenden sich immer häufiger an Fischer im Ärmelkanal, wenn sie von Migranten hören, die von Frankreich nach Großbritannien zu gelangen versuchen. In einigen Fällen befinden sich die Geflüchteten in einer brenzligen Situation.
Ein Mann will durch den Ärmelkanal schwimmen. Er kommt nur 500 Meter weit. Ein Freund verständigt ein Rettungsteam.
Fast 4000 Migranten sind in diesem Jahr schon mit Booten über den Ärmelkanal nach Großbritannien gekommen – so viele wie in keinem ganzen Jahr zuvor. London fordert von Paris mehr Einsatz.
Großbritannien könnte nach dem EU-Austritt den Zugang zu seinen Fanggebieten streng kontrollieren. Europäische Fischer machen sich Sorgen, doch hat Brüssel ein mächtiges Pfand in der Hand.
Die Zuggesellschaft Eurostar transportiert seit 25 Jahren Passagiere zwischen dem Kontinent und Großbritannien. Nun soll das Streckennetz bis nach Deutschland wachsen.
Kanalschwimmer wie André Wirsig verabreden sich im Ozean mit sich selbst – und lassen los. Sie machen sich leicht und hüpfen auf den Wellen hin und her. Eine Annäherung.
54 Stunden verbrachte Sarah Thomas für diesen Rekord im Wasser des Ärmelkanals – ohne Pause. Erst vor einem Jahr hatte die 37-Jährige eine Behandlung wegen Brustkrebs abgeschlossen.
Mit dem Austritt der Briten, wann immer er kommen mag, müssen etliche Begriffe und Klauseln geprüft werden. Streitigkeiten könnten zukünftig in einem speziellen Tribunal geklärt werden. Ein Gastbeitrag.
Die Männer, Frauen und Kinder wollten in kleinen Booten von Frankreich nach Großbritannien gelangen. Sie sind jedoch von der britischen Küstenwache aufgenommen worden. Zwei Booten sei allerdings die Landung geglückt.
Ein 48 Jahre alter Mann ist offenbar bei dem Versuch, mit einer selbstgebauten Schwimmweste aus leeren Plastikflaschen von Frankreich nach Großbritannien zu schwimmen, gestorben. Er hatte zuvor versucht, Asyl in Deutschland zu erhalten.
In der Nähe des französischen Seebads Agon-Coutainville ist am Montagnachmittag knapp 800 Meter von der Küste entfernt ein Boot gekentert Für drei Kinder kommt jede Rettung zu spät.
Der Franzose Franky Zapata überquert im zweiten Anlauf den Ärmelkanal. Als Nächstes will der Abenteurer mit seinem „Flyboard“ über den Wolken fliegen.