London versucht es weiter mit Härte
Die britische Regierung findet bislang keinen Weg, die Flüchtlingsboote zu stoppen. Einige konservative Politiker fordern einen radikalen Schritt.
Die britische Regierung findet bislang keinen Weg, die Flüchtlingsboote zu stoppen. Einige konservative Politiker fordern einen radikalen Schritt.
Die vier Frankfurterinnen, die die Meerenge zwischen Großbritannien und Frankreich durchschwimmen wollten, haben es geschafft. Sie haben der Strömung und dem kalten Wasser getrotzt – und noch ein anderes Ziel erreicht.
Französische und britische Kräfte konnten Dutzende Menschen im Ärmelkanal retten. Die Suche nach weiteren Vermissten dauert an.
Die 28 Jahre alte Marburgerin Nathalie Pohl hat in 9:43 Stunden die britische Insel Jersey umrundet. Als erste Deutsche will sie nun die Ocean’s Seven bezwingen.
Briten und Europäer hofften darauf, dass die Batterien für E-Autos schon 2024 in Europa gefertigt würden. Weil das nicht so ist, drohen jetzt Zölle am Ärmelkanal.
Einmal die Meerenge zwischen Großbritannien und Frankreich durchschwimmen: Das haben sich vier Frankfurterinnen vorgenommen. Um sich abzuhärten, trainieren sie im Badesee Walldorf – wenn es sein muss, mit einem Hammer zum Zertrümmern der Eisdecke.
Briten und Europäer machen sich den Umstieg auf E-Autos mit Zollregeln zusätzlich schwerer.
Der beste deutsche Extremschwimmer grüßt seine Kolleginnen, die den Ärmelkanal durchschwimmen möchten.
Nach Hinweisen auf Pakete, die auf dem Wasser schwammen, hat die britische Grenzpolizei den Inhalt als eine Tonne Kokain identifiziert.
Landesweite Streiks sind in Frankreich angekündigt. Die britische Regierung will härter gegen Bootsflüchtlinge vorgehen. Und Spanien plant ein Gesetz für mehr Gleichberechtigung. Der F.A.Z. Newsletter.
Rishi Sunak unternimmt einen neuen Anlauf, um die illegale Migration über den Ärmelkanal zu stoppen. Unklar ist, ob britische Gerichte solch ein Vorhaben abermals verzögern.
Die Ocean's Seven sind die größte Herausforderung im Langstreckenschwimmen. Nur 21 Menschen haben sie bisher gemeistert. Nathalie Pohl ist auf dem besten Weg, sie als erste Schwimmerin aus Deutschland zu schaffen.
Einem Bericht zufolge rechnet die britische Regierung wohl abermals mit Brexit-Staus am Ärmelkanal. Um Lastwagenfahrer im Fall der Fälle mit Lebensmitteln zu versorgen, wurde eine Hilfsorganisation engagiert.
2015 wurde das neue „Gesetz zum Schutz vor moderner Sklaverei“ in Großbritannien als Durchbruch gefeiert. Jetzt gilt es vielen als Einfalltor für illegale Migranten.
Der britische Premierminister Rishi Sunak hat schärfere Maßnahmen gegen illegale Migration angekündigt. Ein Bootsunglück mit Toten im Ärmelkanal verändert den Ton der Debatte.
Jerseys Regierungschefin Moore spricht von einer „unvorstellbaren Tragödie“. Durch die heftige Detonation ist der Wohnblock eingestürzt. Die Suche nach weiteren Menschen dauert an.
Die Probleme mit der illegalen Migration über den Ärmelkanal wurzeln nicht in Brüssel, sondern in Paris, Straßburg und auch in London selbst. Den Migranten bieten sich in Großbritannien viele Möglichkeiten.
Sowohl in Frankreich als auch in Großbritannien steht die Regierung wegen der Migrationspolitik unter starkem Druck. Nun wollen beide enger zusammenarbeiten.
Im vergangenen Jahr sind 50 Albaner über den Ärmelkanal illegal nach Großbritannien gekommen – in diesem Jahr waren es schon mehr als 12.000. Der Anstieg hat wohl mit kriminellen Banden in Frankreich zu tun.
Bis zu 80.000 Euro sollen die Verdächtigen pro Überfahrt kassiert haben. Aufgefallen war die Schleuserbande durch Lieferungen von Booten aus Deutschland.
Bei der internationalen Razzia gegen illegale Schleusungen über den Ärmelkanal wurden auch in Deutschland zahlreiche Verdächtige verhaftet. Nun sollen sie nach Belgien und Frankreich ausgeliefert werden.
Frankreichs Justiz hat 15 vermeintliche Schleuser festgenommen, die am Tod von 27 Migranten im Ärmelkanal Schuld sein können. Alle gehören einem Netzwerk aus Afghanistan an, das sich nach der Rückkehr der Taliban bildete.
Die Anzahl an Menschen, die über den Ärmelkanal in Richtung Großbritannien fliehen, hat sich laut einem Bericht der BBC im Vergleich zum Vorjahr verdoppelt. Die konservative Regierung hingegen setzt auf Abschreckung.
Regelmäßig versuchen Migranten illegal den Ärmelkanal zu überqueren, um nach Großbritannien zu gelangen. Am Osterwochenende hat die französische Polizei über 600 Menschen an der Überfahrt gehindert und Schiffbrüchige gerettet.
Der britische Premierminister bezeichnet das Abkommen mit Kigali als Weg, um gegen Menschenschmuggel vorzugehen. Damit erinnert er an einen alten Schlachtruf aus seiner Brexit-Kampagne.
Nach französischen Erkenntnissen kaufen Schleuser viele Boote in Deutschland, um Migranten damit über den Ärmelkanal zu bringen. Britische, französische und deutsche Behörden wollen das unterbinden.
Reporter von Reuters haben eine Gruppe von Migranten begleitet, die von Frankreich nach Großbritannien gelangt sind. Es war derselbe Tag, an dem sich im Ärmelkanal eine Tragödie mit 27 Toten ereignet hat.
Die Zusammenarbeit mit Frankreich an der Kanal-Grenze stockt. Jetzt wirbt die britische Innenministerin auf dem Kontinent um Unterstützung. Für Kritiker ist das nur Aktionismus. Sie bezeichnen Patel als „kopfloses Huhn“.
Nach dem Tod von Migranten im Ärmelkanal verlangt Paris eine Reform der britischen Asylgesetzgebung. Sie lasse derzeit keine andere Möglichkeit als die illegale Einreise zu, sagt Innenminister Darmanin.
Nach dem Flüchtlingsdrama im Ärmelkanal mit 27 Toten haben EU-Vertreter beschlossen, die „gemeinsame Zusammenarbeit mit Großbritannien zu verbessern“. Das geht aus der Abschlusserklärung eines Krisentreffens im nordfranzösischen Calais hervor.
Die EU-Kommission tritt der Kritik entgegen, Europa schotte sich ab. Seit 2015 seien mehr als 840.000 Migranten von Frontex aus Seenot gerettet worden. In Calais wird heute über die Flüchtlingskrise am Ärmelkanal beraten.
Anstatt die Lage am Ärmelkanal gemeinsam zu entschärfen, injizieren London und Paris weiter Gift ins System. Das bilaterale Verhältnis geht den Bach runter.
Im französischen Calais planen Geflüchtete weiter die gefährliche Fahrt über den Ärmelkanal nach Großbritannien. Auch der unlängst bekannt gewordene Tod von 27 Menschen hält sie nicht von ihrem Vorhaben ab.
Seit dem Brexit ist das Klima zwischen Paris und London rauher geworden. Der Geist der Partnerschaft hat sich verflüchtigt. Das kostet Menschenleben.
Nach dem Tod von 27 Migranten im Ärmelkanal appelliert Paris an die Europäer, mehr gegen Schleuser zu unternehmen. London fordert mehr französischen Einsatz am Kanal und bietet eigene Grenzschützer an.
Nach der Tragödie mit mindestens 27 toten Migranten im Ärmelkanal hat Frankreichs Regierungschef Jean Castex eine Krisensitzung einberufen. Calais’ Bürgermeisterin wirft der Regierung Untätigkeit vor – trotz wiederholter Warnungen.