Früherer Wirecard-Chef muss in U-Haft bleiben
Markus Braun wird mit hoher Wahrscheinlichkeit bis zum Ende des Betrugsprozesses in Untersuchungshaft bleiben müssen. Seine Anwälte sind mit einer Verfassungsbeschwerde in Karlsruhe gescheitert.
Kein Ende in Sicht: Der Prozess gegen den früheren Wirecard-Chef Markus Braun dehnt sich weiter in die Länge – die neuen Termine reichen bis zum Jahresende 2026.
Markus Braun wird mit hoher Wahrscheinlichkeit bis zum Ende des Betrugsprozesses in Untersuchungshaft bleiben müssen. Seine Anwälte sind mit einer Verfassungsbeschwerde in Karlsruhe gescheitert.
Markus Braun teilt sich mit – und das nicht im Gerichtssaal, sondern per Interview. Nach mehr als fünf Jahren Untersuchungshaft zeigt sich: Wenn es um seine Verantwortung für die Pleite von Wirecard geht, hält er eisern an seiner Opferrolle fest.
Aufgeblähte Strukturen, Geschäfte in der Schmuddelecke, eine überforderte Führungsebene: Im Wirecard-Prozess lässt Insolvenzverwalter Michael Jaffé kein gutes Haar an dem Skandalunternehmen.
Der Zusammenbruch des zum Dax-Aufsteiger hochgejubelten Unternehmens vor fünf Jahren hat den Blick auf die Bilanztestate verändert. Welche Folgen hat das?
Der Zusammenbruch des Skandal-Konzerns Wirecard erschütterte die Republik. Vorgeschichte und Folgen zeigt eine Chronik des F.A.Z.-Archivs über rund zwei Jahrzehnte.
Trump fordert die bedingungslose Kapitulation von Iran. Putin tritt in Sankt Petersburg auf. In Berlin geht es um das Entlastungspaket. Und dann ist da noch der Puma am Geiseltalsee, der vielleicht auch nur eine Katze ist.
Die Verteidigung des ehemaligen Wirecard-Chefs will zeigen, über welche weiteren Wege Milliarden abgeflossen sein sollen.
Der Musterkläger im großen Bilanzskandal holt neue Anwälte an Bord, die bisher zuständige Kanzlei legt ihr Mandat nieder. Mit welcher Strategie haben Wirecard-Geschädigte noch Chancen auf Schadenersatz?
Die Anwälte des ehemaligen Wirecard-Chefs scheiterten in der vergangenen Woche mit ihrer Haftbeschwerde vor dem Oberlandesgericht München.
Ein großangelegter Kapitalanlegerprozess sollte Schadenersatzansprüche gegen die Wirtschaftsprüfung EY klären. Doch laut Gericht greift das Wirecard-Musterverfahren nicht für Prüftestate. Ist EY nun aus dem Schneider?
Auf eine Initiative des Gerichts hin lassen die Ankläger im Wirecard-Prozess einige Anklagepunkte fallen. Die Verteidiger von Markus Braun sprechen von einer Vorverurteilung.
Im Münchner Strafprozess um den milliardenschweren Bilanzskandal des ehemaligen Zahlungsabwicklers Wirecard erwägen Gericht und Staatsanwaltschaft, etliche Vorwürfe fallen zu lassen.
Der Münchner Wirecard-Prozess läuft seit über zwei Jahren, ein Urteil ist bislang nicht in Sicht. Die Richter würden das Mammutverfahren durch Konzentration auf das Wesentliche gern verkürzen.
Vor dem Landgericht München muss sich unter anderem der frühere Wirecard-Chef Markus Braun verantworten. Die Klagen der Anleger hat das Landgericht gebündelt und ein Musterverfahren eingeleitet.
Die SPD hat eine Antwort auf die K-Frage. In München beginnt der Musterprozess um Schadensersatzansprüche von Wirecard-Anlegern. Und in Baku ringen die Verhandler auf der COP29 um eine Einigung. Der F.A.Z. Newsletter.
Zu den Geschädigten der Wirecard-Pleite zählen etliche Mitarbeiter des 2020 kollabierten Dax-Konzerns. Einer davon: der langjährige Fahrer des früheren Vorstandschefs.
Der ehemalige Konzernboss Markus Braun und zwei weitere ehemalige Vorstände sollen Schadenersatz zahlen. Das bringt den Geschädigten aber nichts: Sie müssen sich damit abfinden, das bei Wirecard nicht mehr viel zu holen ist.
Der Insolvenzverwalter von Wirecard will mit seiner Klage Geld für die Gläubiger des Ex-Dax-Konzerns sichern. Das Landgericht München hat nun ein Urteil gefällt. Der Streit könnte aber weitergehen.
Der ehemalige Wirecard-Chef Markus Braun wird auch nach mehr als vier Jahren nicht aus der Untersuchungshaft entlassen. Die Richter begründen die Entscheidung auch mit der Gefahr von Flucht und Verdunkelung.
Die Staatsanwälte werfen dem ehemaligen Finanzvorstand Alexander von Knoop sowie Susanne S., die bei Wirecard einst für die Produktentwicklung zuständig war, Untreue in mehreren Fällen vor.
Die Anklage läuft gegen den ehemaligen Finanzvorstand Alexander von Knoop und die im Vorstand für Produktentwicklung zuständige Susanne Steidl. Dabei geht es um den Vorwurf der Untreue.
Der Schmerzmittel-Wirkstoff Metamizol soll im Industriepark Frankfurt-Höchst bald nicht mehr hergestellt werden. Er wird dann wie viele andere Wirkstoffe nur noch aus China kommen.
Im Wirecard-Prozess sagt erstmals der dritte Angeklagte aus. Und bestreitet jede Schuld an der Milliardenpleite. Ein Geständnis klingt anders.
Das Kabinett soll den Haushalt beschließen, im Wirecard-Prozess will der dritte Angeklagte aussagen, Angela Merkel wird 70 und Taylor Swift kommt nach Gelsenkirchen. Der F.A.Z.-Newsletter.
Die Wirecard-Chefetage soll über Jahre betrogen haben, bis der Konzern 2020 zusammenbrach. Wie blieb so lange unentdeckt, dass etwas faul war? Warnzeichen gab es, berichtet ein Mitarbeiter des Wirtschaftsprüfers EY vor Gericht.
Der Anwalt des angeklagten ehemaligen Wirecard-Chefs Braun spricht ein heikles Thema an.
Jan Marsalek ist im Betrugsprozess omnipräsent, sitzt aber nicht auf der Anklagebank. Das kritisiert Theres Kraußlach, Verteidigerin des Hautpangeklagten Markus Braun - und will damit ihren Mandanten entlasten.
Im Wirecard-Prozess verliert der Hauptangeklagte den Starverteidiger Alfred Dierlamm.
„Der Topf ist leer“: Rechtsanwalt Alfred Dierlamm legt sein Mandat als Verteidiger von Markus Braun im Wirecard-Prozess nieder. Der einstige Milliardär wird von nun an von Pflichtverteidigern vertreten.
Der Tennisprofi Alexander Zverev soll seine frühere Freundin Brenda Patea gewürgt haben. Am Montag sagt sie vor Gericht aus – Öffentlichkeit ist nicht zugelassen.
Über seine Anwälte ließ Stephan von Erffa schon vor Wochen die Möglichkeiten eines Deals mit dem Gericht ausloten. Nach 18 Monaten Prozessdauer kündigt sich die Einlassung des zweiten Angeklagten im Wirecard-Prozess an.
Ein psychiatrisches Gutachten für Stephan von Erffa stellt keine Auffälligkeiten fest, die zu einer verminderten Schuldfähigkeit führten.
Gutachter sollten klären, ob der Wirecard-Angeklagte von Erffa wegen einer autistischen Störung nur eingeschränkt oder überhaupt nicht schuldfähig sein könnte.
Durch seine Hinweise kam der Skandal bei Wirecard ans Licht. Jetzt erneuert Whistleblower Pav Gill seine Vorwürfe gegen die Bafin – und die Tür für seine Aussage im Prozess gegen Markus Braun scheint sich zu öffnen.
Wie René Benko auf seinem kometenhaften Aufstieg Geldgeber aus Deutschland um den Finger wickelte, zeigt das Buch „Inside Signa“.
Der frühere Leiter der Wirecard-Bank belastet den wegen Milliardenbetrugs angeklagten Markus Braun schwer. Der ehemalige Wirecard-Chef habe hochriskante Kredite ohne Absicherung an Partner vergeben.