Sorge um Italiens Banken
Die Geldhäuser sind heute zwar besser aufgestellt als vor einigen Jahren. Sie haben sich zusammengeschlossen und von faulen Krediten getrennt. Die Anleger bleiben dennoch vorsichtig.
Die Geldhäuser sind heute zwar besser aufgestellt als vor einigen Jahren. Sie haben sich zusammengeschlossen und von faulen Krediten getrennt. Die Anleger bleiben dennoch vorsichtig.
Die Verkaufswelle an den Anleihemärkten beunruhigt die Notenbanker. Vor allem der Risikoaufschlag Italiens bereitet ihnen Sorgen.
Die EZB überdehnt im Kampf gegen den Klimawandel ihr Mandat.
Die EZB hat ihren Worten Taten folgen lassen. Erst wird das Anleiheankaufprogramm gestoppt, dann steigen die Zinsen. Was bedeutet das für Anleger?
Hohe und hartnäckige Teuerungsraten vertragen sich nicht mit einer Geldpolitik, die mehrere Ziele zur gleichen Zeit anstrebt. Das Mandat der EZB ist klar: Geldwertstabilität.
Eine Umfrage unter Volkswirten zeigt: Nach der ersten Zinserhöhung seit elf Jahren im Juli dürfte ein größerer Zinsschritt im September folgen – und dann noch mehrere Trippelschritte in diesem Jahr.
Brüssel plant strenge Vorgaben für Banken. Sollten diese umgesetzt werden, bräuchten mittelständische Unternehmen ein Rating, wenn sie einen Kredit benötigen. Das wäre für sie viel zu teuer. Deshalb sind Ausnahmen nötig.
Bei der Abschaffung der Negativzinsen will Deutschlands größte Bank nicht vorpreschen, sondern erst konkrete Zinsschritte der Europäischen Zentralbank abwarten. Daher wird das Verwahrentgelt wohl erst im Oktober wegfallen.
Wann hört das auf mit den steigenden Benzinpreisen? Die EZB jedenfalls meint, irgendwann werde mittelfristig ja auch der Rohölpreis sich wieder beruhigen.
Die Europäische Zentralbank will jetzt endlich die Inflation bekämpfen. Doch der Erfolg ist ungewiss. Und die Nebenwirkungen sind unangenehm.
Die populistischen Parteien Italiens könnten im nächsten Jahr wieder die Oberhand gewinnen. Die Zinswende gibt ihnen den Anlass, die EZB anzugreifen. Das gibt einen Vorgeschmack darauf, was Italien und Europa droht.
Die Europäische Zentralbank will wachsende Zinsunterschiede in der Währungsunion einebnen. Doch für Italien wäre das der falsche Weg.
Die Renditen steigen, die Aktienkurse fallen: Die Investoren zweifeln an den Maßnahmen der Europäischen Zentralbank.
Schnelle und große Zinsschritte verderben Anlegern den Magen. Viele sehen wegen hoher Inflation Handlungsdruck für die Notenbanken.
Die seit 2014 Jahren geltenden Negativzinsen der EZB dürften bald ein Ende haben. Anleger befallen nun Rezessionsängste. Der Dax ist zurück im Abwärtstrend.
Die Europäische Zentralbank leitet die Zinswende ein und fährt die Anleihekäufe zurück. In ihrem Führungsgremium haben sich die Mehrheiten verändert: Das belastet Aktienkurse und Anleihen südeuropäischer Länder. Auch Folgen für Sparer sind absehbar.
Deutschlands Notenbank hat angesichts des Ukrainekrieges die prognostizierte Inflationsrate korrigiert. Damit wird eine so hohe Preissteigerung erwartet wie seit 50 Jahren nicht mehr.
Die Beschäftigten in der wichtigen Metall- und Elektroindustrie sollen eine kräftige Lohnerhöhung bekommen, fordert ihr Gewerkschaftschef. Er orientiert seine Forderung an der Zielmarke der EZB für die Teuerung.
Die EZB kündigte am Donnerstag nach einer Ratssitzung in Amsterdam an, die Zinsen im Juli um 0,25 Prozentpunkte anheben zu wollen. Falls dieser Schritt nicht ausreichen sollte, stellt EZB-Präsidentin Christine Lagarde weitere Maßnahmen in Aussicht.
Die Aktien weiten ihre Verluste aus, die Anleihen stehen unter Druck.
Die Europäische Zentralbank (EZB) hat am Donnerstag angekündigt, im Juli die Zinsen anheben zu wollen. Damit reagiert die Notenbank auf die stark gestiegene Inflation.
Die Europäische Zentralbank setzt sich gegen die Teuerung endlich zur Wehr. Die Einmütigkeit im Zentralbankrat ist nicht alltäglich. Aber die EZB müsste noch zupackender handeln.
Der EZB-Rat stellt ganz konkret höhere Leitzinsen in Aussicht und lässt die Netto-Anleihekäufe zeitnah auslaufen. Verbraucher spüren jetzt schon erste Auswirkungen.
Der Bund plant ein Gesetz zum Ausbau der Windenergie, Stoltenberg trifft sich mit Scholz und Lambrecht, der EZB-Rat befasst sich mit den Zinsen und Salvini steht vor Gericht. Alles Wichtige im F.A.Z.-Newsletter.
Die Sorge vor steigenden Zinsen lassen die Kurse purzeln.
Die Europäische Zentralbank steht vor dem Ende ihrer Anleihekäufe. Womöglich schon bald sollen die Bestände nicht weiter wachsen. Eine kleine Bilanz rund um italienische Staatspapiere, Ängste vor einer neuen Eurokrise – und erbitterte Klagen.
Die Europäische Zentralbank bereitet nicht nur überfällige Zinserhöhungen vor. Sie will auch die Anleiherenditen unter Kontrolle halten. Doch das ist nicht ihre Aufgabe.
Die EZB betreibt keine Wechselkurspolitik. Aber für die nächsten 18 bis 24 Monate ist eine Aufwertung des Euros zu erwarten. Ein Gastbeitrag.
Eine kleine Bank in Thüringen hat vor acht Jahren als erste Minuszinsen eingeführt – und war plötzlich im ganzen Land bekannt. Heute ist ihr Chef froh, dass das Experiment wohl bald zu Ende geht.
Anleger trennen sich von Schuldtiteln des Staates. Die Aussicht auf höhere Zinsen macht die alten Papiere unattraktiv.
Der Bundesverband deutscher Banken rechnet mit einer längerfristigen Teuerungsrate über dem Ziel der Europäischen Zentralbank von 2 Prozent.
Ist Kroatien reif für den Euro? Die EU-Kommission glaubt daran – und empfiehlt den Beitritt zum 1. Januar 2023. Dass die Menschen schon bald auch in Bulgarien mit Euro zahlen können, bleibt dagegen unwahrscheinlich.
Vorstandschefin Fraser hält Zinserhöhung der EZB für notwendig, auch wenn die amerikanische Federal Reserve hier mehr Spielraum habe.
Die Inflation im Euroraum lag im Mai mit 8,1 Prozent so hoch wie noch nie seit der Einführung der Gemeinschaftswährung. Der Druck auf die EZB wächst.
Der Dax gibt rund ein Prozent ab. Die Rekordinflation im Euroraum nährt Sorgen über das Ausmaß der geldpolitischen Straffung durch die EZB.