Die Wahrheit liegt auf dem Sendeplatz
Wer Fußball sehen will, hat die Qual der Wahl. Die Übertragungsrechte sind auf viele Sender verteilt, hochkarätige Partien gibt es live fast nur im Abo. Ein Überblick.
Wer Fußball sehen will, hat die Qual der Wahl. Die Übertragungsrechte sind auf viele Sender verteilt, hochkarätige Partien gibt es live fast nur im Abo. Ein Überblick.
Die Idee klingt einfach: Soldaten in Uniform sollen gratis mit der Bahn fahren dürfen. Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer hatte das gleich nach ihrem Amtsantritt angekündigt - aber es gibt Hürden.
Im ZDF spricht Shakuntala Banerjee mit der kommissarischen SPD-Vorsitzenden Manuela Schwesig. Es ist wieder windig. Und Frau Schwesig spielt die verschlossene Auster.
Das Landgericht Berlin schränkt die Berichterstattung zur Ibiza-Affäre ein: „Die Zeit“ hatte zuvor ausführlich über einen mutmaßlichen Hintermann des Videos informiert. Das wird künftig erschwert.
Das ZDF legt eine neue Spielshow auf. In „Sorry für alles“ geraten ahnungslose Kandidaten von einer skurrilen Situation in die nächste. Familie, Freunde und Prominente machen die Scharade mit. Das ist ganz lustig.
In Bayern ein aufgeräumter junger Landesvater – auf dem Darß ein fahriges Hemd, dem die Führung seiner Partei entgleitet: Die Interviews der ARD mit Markus Söder und des ZDF mit Jörg Meuthen zeichnen ein Bild, das gegensätzlicher nicht sein könnte.
Er moderierte den Länderspiegel und suchte immer wieder Themen abseits des Tagesgeschehens: Doyé wurde 77 Jahre alt.
Eibe Maleen Krebs’ „Draußen in meinem Kopf“ ist ein besonderer Film über eine Freundschaft zwischen Sterbebegleitung und Abschiednehmen. Er ist intim, gefühlvoll – aber auch schrecklich authentisch.
Christian Lindner und Robert Habeck treten in ARD und ZDF gegeneinander an – ohne dabei den jeweils anderen zu erwähnen. Während der FDP-Chef auf eine desinteressierte Fragestellerin trifft, geriert sich der Grünen-Vorsitzende als Schlitzohr.
Fast alle Bundesländer wollen den Rundfunkbeitrag verändern. Er soll an einen Index gebunden werden. Wichtige Details sind noch unklar. Doch von diesen hängt alles ab. Ein Gastbeitrag.
Knappe Entwicklungszeiten, fehlende Schauspieler: Der Sender Sky kämpft. Gegen Netflix und Amazon muss er sich behaupten. Die Produzenten von Serien, die nicht nur Sky braucht, sind fein raus.
Verzicht auf Antworten, wo man keine geben kann: Anlässlich ihres 65. Geburtstages zeigt das ZDF ein Porträt über Angela Merkel: „Mensch Merkel! – Widersprüche einer Kanzlerin“ fragt, ob jemand die Bundeskanzlerin wirklich kennt.
Kaum eine Talkshow wird so gehasst wie die von Markus Lanz. Dabei ist sie die einzige, in der die Gäste echten Gesprächen nahekommen.
Die U-21-Europameisterschaft bescherte ARD und ZDF prächtige Einschaltquoten. Die hätte ProSieben auch gerne. Deshalb hat sich der Privatsender jetzt Rechte am Fußball gesichert.
Als ehemaliger Bundestagsabgeordneter hätte er ein gesetzliches Rückkehrrecht. Als DFB-Präsident war er wegen fragwürdiger Zusatzeinkünfte und die Annahme einer teuren Uhr in die Kritik geraten.
Normalerweise senden ARD oder ZDF das „Morgenmagazin“ montags bis freitags ab 5.30 Uhr live. Heute sahen die Zuschauer jedoch eine Stunde lang eine Wiederholung.
Seichte Handlung, eine wenig subtile Rassismus-Lektion und ein Humor, der auf Vulgäres setzt: In der Sommerkomödie „Lucky Loser“ findet eine Familie auf dem Campingplatz zusammen – und der Zuschauer vergnügliche neunzig Minuten.
Der „Beitragsservice“ hat seine Bilanz für das Jahr 2018 vorgelegt. Demnach haben die Anstalten ziemlich genau acht Milliarden Euro an Rundfunkbeiträgen eingenommen. Die Zahl der Mahnverfahren ist erheblich.
Die Öffentlich-Rechtlichen werden von allen finanziert und müssen sich durch ihr Programm legitimieren. Das geschieht am besten durch einen neuen Auftrag, der sich auf die Kernaufgaben der Öffentlich-Rechtlichen besinnt. Ein Gastbeitrag.
Die Öffentlich-Rechtlichen haben „Finanzbedarf“ ohne Ende. Das sollte denjenigen eine Warnung sein, die meinen, der Rundfunkbeitrag solle künftig automatisch steigen.
Wer hat noch nicht, wer will nochmal? ARD, ZDF und Deutschlandradio haben bei der zuständigen Finanzkommission Kef ihren „Finanzbedarf“ angemeldet. Die von ihnen geforderte Summe ist erheblich.
Grenzgänger auf Umwegen: In „Die Toten von Salzburg – Mordwasser“ führt es Mur und Palfinger in die Welt des verblichenen Grand-Hotel-Glanzes von Bad Gastein.
Ins Kunstgras gebissen: Joachim Król brilliert als Menschenfeind in einer Witwer-Komödie des ZDF, die vor Esprit nur so strotzt. Das hat man nicht alle Tage.
Die Jugend und ihre Rastlosigkeit: In „Lotta & der Mittelpunkt der Welt“ gibt Josefine Preuß ein ehemaliges Landei, das den Ort seiner Kindheit gerne so vorfinden will, wie es ihn einst verließ.
Dreißig Jahre nach dem Fall der Mauer fährt Altbundespräsident Joachim Gauck einmal quer durch die Republik und redet mit Rechten, Linken, Intellektuellen und Zeitzeugen aus Ost und West.
Gesetz der Stärke: Der ZDF-Film „Gegen die Angst“ hat ein großes Thema. Es ist so groß und gewichtig, dass es die fiktionale Erzählung begräbt.
Die Reihe „Schwartz & Schwartz“ im ZDF ist nicht nur guter Krimistoff. Sie ist ein Kabinettstückreigen. Und besser als mancher „Tatort“. Was Devid Striesow und Golo Euler in den Titelrollen anstellen, ist sehenswert.
Das ZDF hat einen Film zum „Fall des Ali B.“ gedreht. Ali B. steht zurzeit in Wiesbaden vor Gericht, weil er die vierzehnjährige Susanna F. vergewaltigt und getötet haben soll. Die Filmautoren fragen sich: „Was lief schief bei Ali B.?“
Im „Morgenmagazin“ des ZDF stürmt eine Zuschauerin auf die Bühne und wettert gegen die „Lügenpresse“. Die Moderatorin Dunja Hayali zeigt sich der Situation gewachsen.
Die Todesfälle häufen sich: In der neuen Serie „Dead End“ auf ZDFneo ermittelt eine dysfunktionale Forensiker-Familie die skurrilsten Fälle in geheimnisvoller Atmosphäre.
Internationale Journalisten dürfen nur mit offizieller Pressekarte in der Türkei arbeiten. Nun wurde zwei Korrespondenten die Akkreditierung verwehrt. Das ZDF kündigt Einspruch an.
Die Grimme-Jury zeichnet herausragendes Fernsehen aus – zumeist auf klassischen Sendern. In diesem Jahr geht erstmals ein Preis an eine Serie auf Amazon. Auch ein „Tatort“ wird prämiert.
Starke Frauen, schwacher Plot: Im ZDF-Thriller „Getrieben“ kommt eine Therapeutin einem Serienkiller auf die Spur. Seine Auflösung holt der Film aus der untersten küchenpsychologischen Geheimnisschublade.
Vom Rhein über die Seine an die Spree: Die liebevoll gemachte Doku-Reihe „Ein Tag in ...“ erzählt unter anderem vom Alltag einer Hebamme im Jahr 1629 in Köln, einem Friseur im Jahr 1775 in Paris und einem Ermittler im Berlin des Jahres 1926.
ZDF-Trailer: „Getrieben“
Der öffentlich-rechtliche Rundfunk in Deutschland steht unter großem Druck. Mit dem manipulativen Framing-Gutachten löst er Empörung aus. Es wäre nötig, ihn auf seine Kernaufgaben zu beschränken.