Ein Aufsteiger verschafft sich Respekt
Beim Treffen des Europarats in Wien kommt Sebastian Kurz, dem erst 27 Jahre alten Außenminister Österreichs, mitten in der Ukraine-Krise eine Schlüsselrolle zu. Längst hat er sich Respekt verschafft.
Beim Treffen des Europarats in Wien kommt Sebastian Kurz, dem erst 27 Jahre alten Außenminister Österreichs, mitten in der Ukraine-Krise eine Schlüsselrolle zu. Längst hat er sich Respekt verschafft.
Als erstes westliches Staatsoberhaupt seit langer Zeit will der österreichische Bundespräsident nach Iran reisen. Es geht vor allem ums Geld. Die Israelis sind nicht happy.
Hitler, Beneš und Tito waren sich einig in der Ablehnung des etablierten Liberalismus, des katholischen Universalismus und der supranationalen Ordnung des Habsburgerreiches, und sie verachteten den „Parasitismus“ des Wiener Hofs.
Hans Hollein nahm mit seinen Ideen und Entwürfen einen kaum zu überschätzenden Einfluss auf die heutige Architektur. Jetzt ist der avantgardistische Visionär im Alter von achtzig Jahren gestorben.
In der Gruft des Schlosses im niederösterreichischen Artstetten wurden die beiden Opfer des Attentats von Sarajevo Anfang Juli 1914 beigesetzt. Dort gibt es seit drei Jahrzehnten ein Museum für Franz Ferdinand und seine Frau Sophie, die der Archivar Aichelburg und die Historikerin Hannig würdigen.
In dieser Woche feiern Juden in aller Welt das traditionelle Seder-Fest. Und der Wiener Maler Arik Brauer hat neue Bilder dazu geschaffen. Es ist die Selbstverständigung eines Skeptikers.
Wenn es um die künstlerische Wahrheit geht, kennt sie kein Pardon: Die Schauspielerin Elisabeth Trissenaar feiert heute ihren siebzigsten Geburtstag.
Der Sieg beim herausragend besetzten London-Marathon geht an Wilson Kipsang mit einem Streckenrekord. Debütant Mo Farah ist chancenlos. In Wien gelingt derweil einer Deutschen der größte Erfolg ihrer noch jungen Karriere.
Vor mehr als hundert Jahren hat Freud nachgewiesen, dass der Mensch sich selbst zensiert. Im Zeitalter digitaler Massenüberwachung droht uns Selbstzensur in ganz anderem Ausmaß: Unser Verhalten ändert sich grundlegend.
Ferdinand Adolf Kehrer schuf 1881 die Grundlagen des heutigen Kaiserschnitts. Seine chirurgische Pionierleistung macht die Schnittentbindung bis heute zu einer echten Alternative für Schwangere.
Bei der Wahl am Sonntag könnte die Partei von Ministerpräsident Orbán wieder eine Zweidrittelmehrheit bekommen - auch wenn sie weniger Stimmen erhält. Das liegt am Wahlrecht. Die Opposition spricht von Manipulation.
Als das Palais Hansen am Wiener Schottenring gebaut wurde, war es als Grandhotel geplant, wurde aber nie als solches genutzt. Erst 140 Jahre später darf der herrschaftliche Bau Gäste beherbergen.
Die Rhein-Neckar Löwen treffen im Viertelfinale der Handball-Champions-League auf Rekordsieger FC Barcelona. Der THW Kiel und die SG Flensburg-Handewitt bekommen es mit Metalurg Skopje und Vardar Skopje zu tun.
Am 3. April gibt die deutsche Sopranistin Juliane Banse in der „Arabella“ von Richard Strauss ihr Debüt an der Met. Im Interview spricht sie über ihre Traumrollen und über geheime Wünsche der Frauen.
Das angespannte Verhältnis des Westens zu Russland ist das Ergebnis von Vernachlässigung. Doch niemals war es darum gegangen, Russland zu demütigen. Ein Kommentar des amerikanischen Diplomaten und ehemaligen Botschafters in Berlin.
Dieses lichtstarke Objektiv mit dem Leica-M-Bajonett ist leistungsstark und dabei erschwinglich: Das Voigtländer Ultron 1:1,8/21mm aus der „Classic Collection“ wird vor allem Weitwinkelfotografen erfreuen.
Schwarzer Vogel Schweinehund: Luc Bondy inszeniert im Pariser Odéon Theater Molières Komödie „Tartuffe“ grandios zum zweiten Mal - als abgrundschwarze Groteske.
Der Nachlass des legendären Theatermannes August Wilhelm Iffland ist heute Morgen nach Berlin zurückgekehrt. Er galt seit Kriegsende als verschollen, bis er auf einer Auktion wieder auftauchte. Ein Drama mit glücklichem Ausgang,
Drei Jahre Gefängnis, weil er in einem Formular seine Tante als mögliche Erbin nicht angegeben hatte? Das wollte der österreichische Journalist Stephan Templ nicht hinnehmen. Doch seine Berufung wurde abgewiesen.
Sieben Tage im Leben des Erzherzogs Franz Ferdinand rekonstruierte der Journalist Frank Gerbert. Die Spurensuche von Böhmen bis Bosnien umfasste den Zeitraum vom 22. Juni in Chlumetz bis zum 28. Juni 1914 in Sarajevo.
Diese Kamera hat es auf den Mond und zurück zur Erde geschafft. Nun wurde das historische Hasselblad-Modell in Wien versteigert. Wir zeigen die schönsten Bilder, die sie auf der Apollo-Mission geschossen hat.
Könnte es sein, dass Mädchen auf Spielplätzen systematisch benachteiligt werden? Gut, dass sich dieser Frage jetzt endlich mal jemand annimmt...
Mit unerschütterlichem Optimismus setzt die deutsche Bundesregierung weiter auf die OSZE. Doch alle Bemühungen, eine Beobachtermission für die Ukraine ins Werk zu setzen, stoßen immer wieder auf ein letztes Hindernis.
In deutschen Fernsehkrimis werden immer öfter Frauen geschlagen, brutal und ohne Grund. Mit der Gewalt, der sie in der Wirklichkeit ausgesetzt sind, hat das jedoch nur wenig zu tun.
Das FBI hatte seine Festnahme gewollt. Nun ist der in Wien unter Korruptionsverdacht festgenommene Geschäftsmann Dmytro Firtasch gegen eine Kaution von 125 Millionen Euro freigekommen.
Welche Rolle spielt die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) in der Krim-Krise? Washington hält sie für russlandfreundlich, Berlin sieht die Organisation als Chance und Moskau bremst sie aus.
Gerade ist der Euro nah an die Marke von 1,40 Dollar geschrammt. Da hatte EZB-Präsident Draghi genug und sagte, die Aufwertung mache ihm immer mehr Sorgen. Seitdem hat sie gestoppt. Erstmal.
Der Kurs des Euro steigt - die Gemeinschaftswährung ist fast 1,40 Dollar wert. Die Notenbank-Direktoren verfolgen das genau: Ein weiterer Anstieg passt ihnen schlecht ins Konzept.
Dmytro Firtasch war unter Präsident Viktor Janukowitschs einer der einflussreichsten Männer in der Ukraine. Jetzt wurde er in Wien festgenommen - die Lage in seiner Heimat soll nichts damit zu tun haben.
Darsteller, die nur bisweilen schauspielern, blutende Kunststoffgenitalien, Fäkalien und viel Gebrüll: Frank Castorf verwurstet am Wiener Burgtheater Hans Henny Jahnns „Krönung Richards III.“ .
Moskau hat den Westen vor Sanktionen gewarnt. Die kämen wie ein „Bumerang“ zurück. Unterdessen wurden mehrere Kampfflugzeuge nach Weißrussland verlegt und abermals Militärübungen angekündigt. In Wien wurde derweil ein ukrainischer Milliardär verhaftet, der Janukowitsch unterstützt hatte.
Nachdem Intendant Matthias Hartmann entlassen wurde, stellt sich die Frage: Wie geht es weiter mit dem Wiener Burgtheater? Es wäre klug, vor den Personalien die zukünftige Ausrichtung des Theaters zu diskutieren.
Reiner Tisch in unreinen Wiener Verhältnissen: Matthias Hartmann stürzt in tiefem Bogen aus egomanen Höhen. Am Ende war ihm alles wurscht geworden - mit Ausnahme von sich selbst.
Auch der Intendant des Wiener Burgtheaters ist entlassen worden. Matthias Hartmann soll eine Mitverantwortung an der Finanzmisere des renommierten Hauses tragen. Er bestreitet dies und kündigt rechtliche Schritte an.
Zwei Fritz Fischer-„Enkelinnen“ ziehen in ihren Neuerscheinungen über die Juli-Krise 1914 gegen Christopher Clarks „Schlafwandler“-These zu Felde.
Das Bode-Museum hat aus einem Wiener Privatbesitz ein Hauptwerk des spätmittelalterlichen Bildschnitzers Michel Erhart erworben. Allerdings ist die Provenienz trotz sorgfältiger Prüfung nicht lückenlos geklärt.