Lustknaben unter Strom
Hat Egon Schiele Entscheidendes von dem heute kaum mehr bekannten Kollegen Erwin Osen gelernt? Das Museum Leopold plädiert anhand neuer Bildfunde dafür.
Hat Egon Schiele Entscheidendes von dem heute kaum mehr bekannten Kollegen Erwin Osen gelernt? Das Museum Leopold plädiert anhand neuer Bildfunde dafür.
Ingeborg Bachmanns Roman „Malina“ trägt autobiografische Züge und ist eine Kritik an der Gewalt, die von Männern ausgeht. Jetzt haben sich die Kammerspiele des Schauspiels Frankfurt an eine Bühnenfassung gewagt.
Etwas im Leben zu erreichen, ist wichtig, heißt es. Aber wie damit umgehen, wenn man sich anschließend nicht erfüllter fühlt, sondern leerer? Und was hilft?
Dröhnendes Schweigen: Im Wiener Musikverein demonstrieren die Staatskapelle Dresden und ihr Chef Christian Thielemann, wie man ein mutmaßliches Zerwürfnis gekonnt überspielt.
Durch die Corona-Pandemie verlieren europäische Städte deutlich an Attraktivität. Wien ist nicht mehr lebenswerteste Stadt, Hamburg büßt viele Plätze ein. Gewinner des Städterankings ist die US-amerikanische Stadt Honolulu.
Wohin entführen mich diese Klänge? Der Schriftsteller Ilija Trojanow reist in die Welt der Neuen Musik und versucht, sie in Sprache zu fassen.
Die Gespräche in Wien über das Atomabkommen JCPOA mit Iran sind ein weiteres Mal vertagt worden. Europäische Diplomaten sprechen von konstruktiven, aber von Teheran sehr hart geführten Verhandlungen.
Iran hat offenbar mehr als 2,4 Kilogramm Uran auf mehr als 60 Prozent angereichert. Der Schritt zur Waffentauglichkeit scheint nicht mehr groß – und Teherans Kalkül gefährlich.
Die Kritik an der interaktiven Landkarte, auf der 600 Moscheen und muslimische Vereine in Österreich verzeichnet sind, reißt nicht ab. Gegenüber der F.A.Z. nimmt Integrationsministerin Susanne Raab nun Stellung.
Mit Guercino an der Spitze und Artemisia Gentileschis berühmtester Frauenfigur: Die Auktion mit Kunst alter und neuerer Meister im Dorotheum in Wien.
Iran hat 2,4 Kilogramm Uran auf mehr als 60 Prozent angereichert, teilt die Internationale Atomenergiebehörde mit. Über eine Rückkehr zum Atomabkommen von 2015 wird nach wie vor in Wien verhandelt.
Der EU-Außenbeauftragte will von Moskau wissen, weshalb Air France und Austrian Airlines keine Genehmigungen für Flüge erhalten haben, die Belarus umgehen sollen. Den Verdacht, dass das politische Gründe hat, weist Russland zurück.
Auch in der österreichischen Hauptstadt sind die Schauspielhäuser wieder geöffnet. Das Burgtheater feiert das Wiederaufleben des Bühnenalltags mit einem Premierenreigen.
Kaum klingt Corona ab, gehen Nachtzugstrecken wieder in Betrieb. Das Reisen auf der Schiene schadet dem Klima weniger als Fliegen. Doch ein großes Problem bleibt.
Die IAEA darf vorläufig weiter iranische Atomanlagen überwachen – somit können auch die Verhandlungen über die Wiederbelebung des Atomabkommens fortgesetzt werden. IAEA-Direktor Grossi spricht dennoch von einer Notlösung.
Die Notenbanken von Ungarn und Polen wollten lange von steigenden Zinsen nichts wissen. Das ändert sich nun.
Im Lockdown ist der Laptop unser soziales Zentrum geworden – vom Familiengeburtstag bis hin zum virtuellen Tanz-Treffen im Wohnzimmer. Was wir vermissen, wenn wir zum Feiern nicht rausgehen können.
Soldat Franco A., der sich als Flüchtling ausgab und einen Anschlag geplant haben soll, inszeniert sich zum Prozessauftakt als treuer Staatsdiener. Seine Anwälte zerren die Asylpolitik der vergangenen Jahre vor Gericht.
Wovon viele Deutsche noch träumen, wird im Nachbarland wahr: Österreich öffnet. Die Wiener fliehen in ihre geliebten Kaffeehäuser.
Unterhändler sehen „Umrisse eines Abkommens“, verlangen aber eine Verständigung Irans mit der Atomenergiebehörde. Die Verhandlungen ziehen sich in die Länge.
Sowohl in Washington als auch in Wien werden die antisemitischen Äußerungen des türkischen Präsidenten Erdogan kritisiert. Zwischen Wien und Ankara entbrennt derweil ein Schlagabtausch über den Aufzug der israelischen Fahne.
Nach sieben Monaten Corona-Zwangspause öffnet Österreich wieder für Touristen. Hoteliers und Restaurantbetreiber suchen händeringend nach Servicekräften. Die Branche hofft und bangt.
Weil über dem Bundeskanzleramt in Wien in Solidarität auch die israelische Fahne aufgezogen wurde, hat Irans Außenminister seinen Besuch abgesagt. Dabei scheint es bei den Atomgesprächen gar nicht schlecht zu laufen.
Wien bei einer Kutschfahrt entdecken und während der Fahrt die kulinarischen Highlights der Stadt genießen – das ist das Konzept des „Riding Dinners“. Das Ganze funktioniert dank einer eigens ausgetüftelten Tischkonstruktion.
Der Kapitän der österreichischen Fußball-Nationalmannschaft David Alaba soll insgesamt 500.000 Euro bezahlt haben, um Anteile an seinem finanziell angeschlagenen „Herzensklub“ zu erwerben.
Der „Tatort“ aus Wien gleicht einem Steinbruch: In „Verschwörung“ tragen Bibi Fellner und Moritz Eisner bei brütender Hitze eine Halde zusammenhangloser Motive ab.
Laut dem iranischen Präsidenten gibt es eine grundsätzliche Einigung mit den Vereinigten Staaten zur Wiedereinsetzung des Atomabkommens. Demnach sollen fast alle Sanktionen gegen Iran aufgehoben werden.
Sie nahmen Kredite in Schweizer Franken auf, um ihre Immobilien zu finanzieren. Dann kam die Finanzkrise. Über zehn Jahre später hoffen Polens Häuslebauer und die Banken bangen.
Die Regierung in Wien hat einen Gesetzentwurf gegen „religiös motivierten Extremismus“ vorgelegt. Dabei hat die ÖVP vor allem islamistischen Terror im Blick. Ein islamischer Verband hält den Entwurf für verfassungswidrig.
Am 13. Mai wird die Schauspielerin Senta Berger 80 Jahre alt. Im Fragebogen spricht sie über ihr größtes Talent, Krautfleckerln und Wiener Schnitzel und ob der Saturn Schuld an einer Pechsträhne sein kann.
Chinas Bedeutung im Osten und Südosten Europas wächst. Peking schickt Impfstoff, investiert und leiht Geld. Wie gefährlich sind solche Abhängigkeiten?
Seit 1949 war rätselhaft, wo es geblieben war: Nun ist das bekannteste Selbstbildnis von Wilhelm Busch wieder da - und geht genau ins richtige Museum.
In diesem bislang unveröffentlichten Text von 1983 beschreibt Erich Fried aus eigener Katastrophenerfahrung, wie manche gar nicht anders können, als politisch zu dichten. Das bedeute aber keine Abwertung eskapistischer Kunst.
Luxus geht immer: Die Reichen entdecken während der Pandemie ihr Badezimmer neu. Und die Normalverdiener? Über einen Markt, der hart umkämpft ist und nur wenige Gewinner kennt.
Mit Token lassen sich kriminelle Geschäfte abwickeln. In der Türkei haben staatliche Ermittlungsbehörden einige mutmaßliche Täter festgenommen. Nun hat die Zentralbank ein strenges Dekret gegen Kryptodevisen verhängt.
Die Gespräche zur Rettung des Atomabkommens mit Iran sind um eine Woche vertagt worden. Die europäischen Diplomaten in Wien hatten auf schnellere Fortschritte gehofft.