Volkes Stimme kommt aus dem Sender
Bei der „Demo gegen Rechts“ in Frankfurt hat die „Hessenschau“ die Journalistin Hadija Haruna-Oelker interviewt, ohne auszuweisen, dass sie auch für den HR arbeitet. Der Fehler wäre leicht zu vermeiden gewesen.
Bei der „Demo gegen Rechts“ in Frankfurt hat die „Hessenschau“ die Journalistin Hadija Haruna-Oelker interviewt, ohne auszuweisen, dass sie auch für den HR arbeitet. Der Fehler wäre leicht zu vermeiden gewesen.
Kurz vor Beginn des Angriffskriegs auf die Ukraine bot der Journalist Hubert Seipel der ARD ein Interview mit dem russischen Präsidenten an. Bei der ARD war man alarmiert. Dass sich Seipel von Moskau kaufen ließ, war da noch nicht bekannt.
Werden Bauern nicht geschätzt und beachtet? Wird ihnen nicht genügend Respekt entgegengebracht? Der irre Erfolg von Fernsehformaten wie „Landfrauenküche“ spricht dagegen. Sie dokumentieren einen Wandel.
Mehrere Apotheker sollen das Covid-19- Medikament Paxlovid illegal verkauft haben, obwohl es die Bundesregierung kostenlos zur Verfügung gestellt hatte. Auch in Frankfurt ermittelt die Staatsanwaltschaft.
Die Kölner „Tatort“-Kommissare Ballauf und Schenk ermitteln gegen Finanzbetrüger. Das gerät so plakativ, dass man nicht weiß, ob die Episode „Pyramide“ Satire sein soll. Das Ende macht klar: Soll sie nicht.
Anke Engelke und Matthias Brandt spielen wieder zusammen in der Kurzfilmkomödie „Kurzschluss“. In der neuen Ausgabe haben sich beide in einer Schulturnhalle verbarrikadiert. Das muss zur Silvester-Tradition werden!
Der WDR-Intendant Tom Buhrow zieht sich Ende 2024 zurück. Er geht ein halbes Jahr früher, als er müsste. Dabei kann ihn der öffentlich-rechtliche Rundfunk als Stimme der Vernunft gut gebrauchen.
Gewählt ist Tom Buhrow als Intendant des Westdeutschen Rundfunks bis Juni 2025. Doch er geht schon Ende 2024. Der Rundfunkrat des WDR muss einen neuen Senderchef suchen.
Die Vorstände der Deutschen Bahn erhalten einem Bericht zufolge üppige Boni in Höhe von insgesamt 5 Millionen Euro für 2022. Einige Ziele wie Pünktlichkeit wurden deutlich verfehlt, andere habe man aber dafür übertroffen.
Zwei junge Islamisten aus NRW und Brandenburg sollen verabredet haben, einen Anschlag auf einen Weihnachtsmarkt in Leverkusen zu begehen – womöglich am Freitag. Am Mittwoch erging Haftbefehl gegen sie.
Die TV-Serie „Parlament“ spitzt Europapolitik satirisch zu. Johann von Bülow mimt darin einen Brüsseler Strippenzieher. Ein Gespräch über die Sicht der Franzosen auf uns und den Luxus, im Europäischen Parlament in Straßburg drehen zu dürfen.
Der Bayerische und der Westdeutsche Rundfunk bearbeiten Internetbeiträge für Kinder, die den Nahost-Konflikt erklären sollen, nach. Kritiker stellten Fehler fest, die Vorurteile gegen Juden schüren.
Bis 2019 hat der NDR mit dem von Moskau gekauften Journalisten Hubert Seipel zusammengearbeitet. Der Sender hätte schon 2012 gewarnt sein müssen, sagt der frühere Moskau-Korrespondent Udo Lielischkies. Was sagt der NDR?
Keine Akkreditierung: AfD verweigert „Monitor“ Zutritt zu Parteitag.
Der Westdeutsche Rundfunk hat im Geschäftsjahr 2022 1,565 Milliarden Euro eingenommen und 1,558 Milliarden ausgegeben. Bleibt ein Plus von 6,8 Millionen. Den größten Anteil der Einnahmen macht der Rundfunkbeitrag aus.
Frank Überall tritt als Chef des Deutschen Journalisten-Verbands (DJV) nach acht Jahren ab. Zu seinem Abschied geht die Gewerkschaft mit einer saftigen Gehaltsforderung in die Tarifverhandlungen mit den Öffentlich-Rechtlichen.
Der FIFA-Präsident vergibt eine WM auf Instagram. Er verkauft die größte Show auf Erden. Wieder und wieder und wieder. Das ist die Botschaft, die zählt. Die Botschaft, für die Saudi-Arabien zahlt.
Die FDP liegt im „Deutschlandtrend“ bei vier Prozent. Die Sozialdemokraten kommen in der Umfrage auf 16, die Grünen auf 14 Prozent. Die besten Werte erzielt die Union.
Die russische Perspektive reicht längst nicht mehr aus: Die ARD hat nun ein Auslandsstudio in der Ukraine. Auch um der einsetzenden Kriegsmüdigkeit entgegenzuwirken. Aus Moskau berichten dafür künftig weniger Korrespondenten.
Der Beitragsservice von ARD und ZDF macht jahrelang Fehler. Erst vor Gericht kommt ein Ehepaar, das zu viel Rundfunkbeitrag zahlen sollte, zu seinem Recht. Der exemplarische Fall im Detail.
Da staunte die Kuratorin nicht schlecht: Nach dem Ende der Ausstellung „Wer wir sind“ war plötzlich ein Bild mehr da. Über die sozialen Medien startete die Bundeskunsthalle einen Aufruf. Mit Erfolg.
Als Ägypten und Syrien im Oktober 1973 Israel gleichzeitig an zwei Fronten angriffen, trafen sie auf ein Land, das sich in Sicherheit wähnte. Auch damals hatten die Geheimdienste versagt. Der WDR-Reporter Werner Sonne war dabei und erinnert sich.
Die hessischen Behörden ermitteln im Mordfall eines Mannes aus Offenbach. Brisant an dem Tod in Spanien ist, dass das Opfer offenbar als V-Mann für die hessische Polizei tätig war.
Die Tierschutzpartei will, dass die Fernsehsender ihr Ergebnis bei den Landtagswahlen in Bayern und Hessen nennen. Die Sender weigern sich, die Partei klagt vor Gericht.
Die ARD stellt in ihrer „Akzeptanzstudie“ fest, dass sie bei den Bürgern überragend gut ankommt. Dabei verdecken die Jubelzahlen, worin die Kritik am öffentlich-rechtlichen Rundfunk besteht.
Sicherheitspolitische Forschung +++ Fachkräftemangel +++ Die Warnhinweise des WDR +++ Literaturfestival Berlin
Das WDR-Sinfonieorchester hat bei bastille musique drei Orchesterwerke des französischen Spektralisten Gérard Grisey aufgenommen. Das Ergebnis ist ebenso staunenswert wie mustergültig.
Musik ist eine besondere Form der Großzügigkeit. Sie muss besonders Kindern nahegebracht werden. Darauf setzt der Dirigent Cristian Măcelaru als neuer Leiter des Enescu-Festivals in Bukarest.
Vor einem Jahr stand es nicht gut um den Rundfunk Berlin-Brandenburg. Das haben viele, die dort wirken, geändert. Und das hat Verweischarakter für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk insgesamt. So geht es. Ein Gastbeitrag.
Die ARD informiert über die Einkünfte ihres Spitzenpersonals. Der WDR-Intendant Tom Buhrow ist der Topverdiener unter den Senderchefs. Über deren Nebenjobs gibt die ARD keine Auskunft.
Der Deutsche Fußball-Bund will den Kinder- und Jugendfußball neu organisieren. Meisterschaftsrunden fallen weg, statt Ergebnissen soll der Spaß im Vordergrund stehen. Das löst teilweise heftige Reaktionen aus.
Die ARD-Nachrichten verkürzen den Satz von Friedrich Merz über die Grünen. „Monitor“ sagt, wie wir sprechen sollen. Kritische Ansätze fehlen. Das zerstört das Vertrauen in die Öffentlich-Rechtlichen. Ein Gastbeitrag.
Der WDR nimmt alte Shows von Otto Waalkes und Harald Schmidt in die Mediathek. Im Begleittext wird Otto bejubelt, doch vor seiner Show wird gewarnt. Wie passt das zusammen?
Im vergangenen Jahr verlief der „Ukraine-Tag“ in Köln friedlich. Dieses Jahr hat eine Frau einen prorussischen Autokorso angemeldet – zur gleichen Zeit. Für die Organisatoren ist das eine Provokation.
Nach der Aufregung um Otto Waalkes blendet der WDR jetzt auch bei alten Folgen der Sendung „Schmidteinander“ einen Warnhinweis ein. Harald Schmidt findet das „Weltklasse!“.
Im öffentlich-rechtlichen Rundfunk von heute ist offenbar nur Platz für bierernste Staatskunst mit parteipolitischem Einschlag.