Der Glaubenskrieg um das Auto
In der Debatte um den Diesel gibt es täglich neue Akzente. Doch was sagen die Bewohner in München oder Berlin zu den Fahrverboten? Ihnen hört niemand zu, wie bei Sandra Maischberger.
In der Debatte um den Diesel gibt es täglich neue Akzente. Doch was sagen die Bewohner in München oder Berlin zu den Fahrverboten? Ihnen hört niemand zu, wie bei Sandra Maischberger.
Der gewaltsame Tod von Daniel H. löste im Sommer ausländerfeindliche Demonstrationen in Chemnitz aus. Nun scheinen die Behörden die Gründe für die tödliche Auseinandersetzung gefunden zu haben.
Beim WDR liefen in einer Reportage-Reihe Filme, die nicht ganz den Fakten entsprachen. Dahinter steckt ein Konzept dokumentarischen Fernsehens, das zu Inszenierung und Verfälschung einlädt.
Nach jahrelanger Sendepause war die Verleihung des deutschen Fernsehpreises erstmals wieder live zu verfolgen. Warum eigentlich? Die Veranstaltung besaß weder Charme noch Tiefgang.
Die Stadt habe ein „hervorragendes Potential als Drehort“, schreibt der Bürgermeister an den WDR-Intendanten. Zuletzt hatte sich eine andere Stadt verärgert über einen Tatort gezeigt.
Er gebe die Menschen einer Region der Lächerlichkeit preis und sei außerdem in Duisburg gedreht: In einem Brief an WDR-Intendant Tom Buhrow übt der Dortmunder Oberbürgermeister Kritik am jüngsten „Tatort“.
Der WDR distanziert sich von einer Filmautorin, weil diese ungenau und fehlerhaft recherchiert habe. Nun gibt sie die Kritik an den Sender zurück.
Der WDR findet weitere Mängel in seiner Doku „Ehe aus Vernunft“ aus der Sendereihe „Menschen hautnah“. Die verantwortliche Autorin will der Sender nicht weiter beschäftigen.
Im Skandal um eine Großspende aus der Schweiz an AfD-Fraktionschefin Alice Weidel im Jahr 2017 hat die AfD erstmals Namen genannt. Unterdessen gibt es neue Hinweise auf weitere Großspenden an die Partei.
Mal lachen sie viel miteinander, mal verbindet sie nur der finanzielle Druck: In „Menschen hautnah“ ist dreimal dasselbe Paar unter verschiedenen Vorzeichen aufgetreten. Wie es der Sender mit den Fakten in seiner Dokumentationsreihe hält.
In den drei Sendungen der WDR-Dokumentation „Menschen hautnah“ ist jeweils dasselbe Paar aufgetreten, aber unter unterschiedlichen Namen. Der Sender will seine Qualitätssicherung verstärken.
Der SWR-Intendant Peter Boudgoust gibt sein Amt Mitte 2019 vorzeitig auf. Sein Nachfolger – oder seine Nachfolgerin – wird den Rundfunksender mit Blick auf die große Konkurenz von Streamingdiensten modernisieren müssen.
Vor vierzig Jahren zeigten die ARD-Sender die amerikanische Serie „Holocaust“. Jetzt wiederholen sie NDR, SWR und WDR – und erklären, welche Bedeutung sich mit diesem Fernsehstück verbindet.
Im Kölner „Tatort - Weiter, immer weiter“ gibt ein Ermittler nicht auf und das ist ziemlich sehenswert. Schade nur, dass durch die Programmplanung und den kurz zuvor gesendetem, im Sujet sehr ähnlichen „Tatort - Damian“ der Aha-Effekt hier abhanden kommt.
Das Hamburger Museum für Kunst und Gewerbe dokumentiert den Protest von ’68. Der enorme Publikumserfolg beweist: Die Ausstellung ist vor allem für die Nachgeborenen eine aufrüttelnde Erfahrung.
Die Entscheidung der Länder über Finanzen und Finanzierungsmodell der Öffentlich-Rechtlichen steht an. Der ZDF-Intendant überrascht mit einer Rechnung, der ARD-Vorsitzende mit einer Drohung.
Viele Moscheen finanzieren sich nur über Gelder aus dem Ausland. Wo genau sie herkommen und wie hoch sie sind, ist oft ungeklärt. Nun will das das Auswärtige Amt Medienberichten zufolge ändern.
Götz Alsmanns Karriere nahm in einem Alter Schwung auf, in dem für die meisten der Zug abgefahren ist. Ein Treffen mit dem Jazzmusiker und Moderator in Münster.
Wenige Regisseure haben Kinder so gut verstanden wie Václav Vorlícek. Jeder kennt seine „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“, einen der berühmtesten Märchenfilme. Aber fast niemand kennt ihn.
Brustimplantate sowie künstliche Hüft- und Kniegelenke verursachen bei Tausenden Patienten offenbar erhebliche Probleme. Aufgrund von Verschwiegenheitserklärungen werden die Schäden durch Medizinprodukte allerdings nur selten publik.
Der Münchener Milliardär August von Finck soll über einen Bevollmächtigten Einfluss auf das parteinahe Blatt „Deutschland-Kurier“ ausgeübt haben. Auch Gelder sollen geflossen sein.
In der Rolle der Komikerin Gaby Köster hat Anna Schudt die amerikanischen Juroren überzeugt. Sie gewann den Preis als Hauptdarstellerin der autobiografischen RTL-Produktion „Ein Schnupfen hätte auch gereicht“.
FDP und Grüne erheben schwere Vorwürfe gegen die AfD. Die Rede ist von Rechtsbruch, Schwarzen Kassen und dem Einsatz von Strohmännern. Klar ist: Die AfD hat nicht nur aus der Schweiz großen Summen erhalten.
Friedrich Merz galt für AfD-Chef Gauland schon als möglicher Partner. Nun nennt der Kandidat für den CDU-Parteivorsitz dessen Partei „offen nationalsozialistisch.“ Die Rechtspopulisten blasen zum Angriff.
Der AfD-Kreisverband von Alice Weidel soll über Monate illegale Spenden aus der Schweiz erhalten haben. Das soll die Fraktionschefin schon im vergangenen Jahr zugegeben haben.
Liz Garbus’ Dokumentation aus dem Inneren der „New York Times“ zeigt, was Donald Trump für Medien in Amerika bedeutet: Gefahr, Umbruch und Rausch.
Nach 25 Jahren „Quarks“ im WDR: Ranga Yogeshwar gibt die Moderation an Mai Thi Nguyen-Kim und Ralph Caspers weiter.
Der AfD droht eine Beobachtung durch den Verfassungsschutz. Das geht aus einem internen Gutachten hervor, das die Rechtspopulisten in Auftrag gegeben haben. Es enthält auch entsprechende Verhaltensregeln.
Die Bundesländer beraten über die Zukunft der Öffentlich-Rechtlichen. Die Politik zögert. Ein Gutachten sagt: Ihr müsst mehr regeln, als ihr denkt.
Die Aufarbeitung von Vorwürfen sexueller Belästigung als ein furioses Tauziehen um Wahrheit und Fairness – ein persönlicher Rückblick der ehemaligen WDR-Chefredakteurin auf #metoo und die Folgen.
Seit Wochen ist der Konflikt um den Hambacher Forst das beherrschende Thema in NRW. Eine Umfrage zeigt, welche Parteien davon profitieren – und wem die Debatte über Kohle und Klima erheblich schadet.
Fortschritt, trotz allem: Die Konferenz Digital Cultures in Lüneburg lotet Widerstandspotentiale des Internets aus und präsentiert einen überraschenden Fund.
Erdogan fordert offenbar die Auslieferung des kritischen Journalisten. Der verzichtet nun auf die Teilnahme an einer Pressekonferenz mit dem türkischen Präsidenten.
Die ehemalige Gewerkschafterin Monika Wulf-Mathies hat geprüft, wie der WDR mit Hinweisen auf sexuelle Belästigung umgegangen ist. Einen Grund sieht sie in strukturellen Problemen.
Wie der Kampf um Demokratie zum Gewaltrausch wurde: Walter Adler hat mit 150 Sprechern Hilary Mantels Roman über die Französische Revolution in ein dreizehnstündiges Stimmenkunstwerk übersetzt . Das ist eine Großtat.
Der Schauspieler Joachim Luger im Gespräch über Gefühle beim Schauspielen, öffentliche Beschimpfungen und seinen letzten Auftritt als Hans Beimer in der Sonntagabend-Serie „Lindenstraße“.