Venedig vergibt seine Löwen
„Fremde überall“ heißt das Leitmotiv der 60. Kunstbiennale in Venedig. Nun haben indigene Künstler die wichtigsten Preise des neben der Documenta weltwichtigsten Kunstereignisses erhalten.
„Fremde überall“ heißt das Leitmotiv der 60. Kunstbiennale in Venedig. Nun haben indigene Künstler die wichtigsten Preise des neben der Documenta weltwichtigsten Kunstereignisses erhalten.
Die Erfahrung der Fremdheit steht bei der Kunstbiennale in Venedig im Fokus. Nun haben indigene Künstler die wichtigsten Preise des weltbekannten Kunstereignisses erhalten.
In Venedig eröffnet die Kunstbiennale, die wichtigste internationale Ausstellung der Welt. Was erzählt sie über den Zustand der Kunst – und über den der Welt?
Vor zweihundert Jahren starb der englische Dichter Lord Byron. Drei Jahre seines Lebens verbrachte er in Venedig – sie waren prägend für Weltverständnis und Werk.
Am Freitag eröffnet in Venedig die 60. internationale Kunstbiennale, aber der israelische Pavillon bleibt geschlossen. Auch andere Pavillons werden zum Schauplatz politischer Kämpfe.
Bei dem südhessischen Open-Air-Filmfest in Weiterstadt konnte Ali Asgari seine Filme zeigen, lange bevor sie in Cannes und Venedig gezeigt wurden. Sein neuer Film „Irdische Verse“ erzählt von der Willkür der iranischen Behörden.
Der Palazzetto Bru Zane in Venedig bringt als Forschungsinstitut und Veranstalter die Musik der französischen Romantik in unser Konzertleben. In diesem Jahr wird Gabriel Fauré gewürdigt.
Die Kreuzfahrt hat wieder Fahrt aufgenommen, Häfen in aller Welt melden Rekordzahlen – aber an einigen Lieblingszielen der Branche regt sich Widerstand
Die NATO-Außenminister treffen sich in Brüssel, die Ampel ringt wieder um die Kindergrundsicherung und Bayer Leverkusen hat das Finale im DFB-Pokal vor Augen. Der F.A.Z.-Newsletter.
Im April ändert sich für Verbraucher einiges: Es geht unter anderem um die Cannabis-Legalisierung, das Elterngeld für frischgebackene Mütter und Väter und das Deutschlandticket für Studierende. Ein Überblick.
Bei den Osterfestspielen Salzburg enttäuscht Jonas Kaufmann, aber Anna Netrebko ist umwerfend in „La Gioconda“ von Amilcare Ponchielli. Szenisch ist das Stück nicht zu retten.
Einen knappen Monat vorher wartet die Venedigbiennale mit Überraschungen auf: Russland verleiht seinen Länderpavillon an Bolivien, und der Vatikan gemeindet einen ehemaligen Kritiker Papst Johannes Pauls II. ein.
Hollywoodstar Adam Driver übernimmt die Hauptrolle im neuen Film „Ferrari“. Wir sprechen mit ihm über die Parallelen zwischen Rennwagen und Regiewerken, seine Kindheit in Indiana und dass er seinem Nachnamen doch alle Ehre macht.
Mit seinen Fotografien von Venedig nähert sich Peter Seidel der italienischen Stadt bei Nacht. Die Bilder sind nun im Kunstverein Familie Montez ausgestellt.
Er zeigte die Menschen der Renaissance, wie sie waren: Eine Schau in der Gallerie d’Italia zeigt das viel zu wenig beachtete Werk des Porträtmalers Giovanni Battista Moroni.
Der italienische Kulturminister Sangiuliano hat eine neofaschistische Vergangenheit. Dennoch erteilt er der Venedig-Biennale-Forderung nach Boykott des Israel-Länderpavillons mit klaren Worten eine Absage.
Eine „Kunst-statt-Genozid-Allianz“ aus den USA ruft im Netz dazu auf, Israel seinen Länderpavillon auf der 60. Venedigbiennale im April zu entziehen. Unterzeichnet haben auch Nan Goldin und Giannis Varoufakis.
Der Goldene Bär hat in der Filmwelt nicht mehr genügend Gewicht. Deshalb muss sich die Berlinale neu aufstellen, nach innen wie nach außen.
Die Berlinale beginnt mit einer Literaturverfilmung: „Small Things Like These“ spielt im Irland der Achtzigerjahre. In diesem Jahr wird das politischste aller Filmfestivals von der aktuellen Politik eingeholt.
Elia Levita Bachur übertrug einen Heldenstoff aus dem Italienischen ins Jiddische. Florian Kragls beachtliche Übersetzung beutelt das Deutsche, rückt aber der schneidenden Ironie des Originals sehr nahe.
Der Komponist Luigi Nono ging mit seinen kommunistischen Überzeugungen hart ins Gericht und schaute hinter die avantgardistische Maske des modernen Betriebs. Heute wäre er hundert Jahre alt geworden.
So aufregend und intelligent, so anarchisch wie formbewusst kann Kino sein: Giorgos Lanthimos’ Film „Poor Things“ mit Emma Stone erzählt die bizarre Emanzipationsgeschichte einer jungen Frau.
„Poor Things“ hat das Filmfest in Venedig gewonnen, jetzt kommt der Film in die Kinos. Ein Interview mit dem Regisseur über die Tortur, die eigenen Filme anzuschauen.
Vom Bauhaus nach Italien: Die Casa di Goethe in Rom widmet dem viel zu wenig bekannten Maler und Fotografen Max Peiffer Watenphul eine betörende Schau.
Mit einer Eintrittsgebühr für Tagestouristen versucht Venedig im kommenden Jahr dem Massentourismus Einhalt zu gebieten. Nun beschloss der Gemeinderat auch eine Maximalgröße für geführte Reisegruppen.
Die Biennale in Venedig ist eines der großen Kunstereignisse des Jahres 2024. Was wird es dort zu sehen geben, welche Namen wird man sich merken müssen?
Die Kulissen der Videospiele „Assassin’s Creed: Mirage“ und „Nexus“ sind atemberaubend. Doch die Story um einen Meuchelmörder im Bagdad des 9. Jahrhunderts ist dünn und selten packend.
An seinem nordwestlichen Rand ist Venedig ganz anders als überall sonst. Am Tag kann von hier aus die Alpen sehen – und in den Nächten stößt man auf Geheimnisse.
Mit dem Tod lässt sich nicht verhandeln: Daniel Schreiber flaniert einen Tag lang durch Venedig und fragt sich, wie man mit Verlusten umgeht.
Der 21-jährige Filippo T. wird verdächtigt, seine Ex-Freundin Giulia C. mit mehreren Messerstichen getötet zu haben. Nach der Tat floh er nach Deutschland. In Italien sorgt der Fall für eine Debatte über Gewalt an Frauen.
Venedig leidet unter den vielen Tagestouristen. Die Stadt will deshalb ab 2024 einen Eintrittspreis von fünf Euro pro Besucher verlangen – in der Testphase allerdings nur an bestimmten Tagen im Jahr.
Der Mann war vor eine Woche vor den italienischen Behörden geflohen. Er wird verdächtigt, seine Ex-Freundin getötet zu haben. Deutsche Beamte stellten ihn am Sonntagmorgen auf der A 9 nahe Leipzig.
Jede Kunstbiennale hinterlässt viele Tonnen Müll: Aus den Überresten hat das Team des deutschen Pavillons auf der diesjährigen Architekturbiennale jetzt neue Dächer und Unterstände für die Bewohner der Stadt Venedig gebaut.
Mehr als zwanzig Jahre Bauzeit, gewaltige Kosten: Doch jetzt scheint Venedigs Flutschutzsystem MOSE seinen Zweck zu erfüllen, während andere Regionen Italiens Überschwemmungen erlebten.
Melonis nächster Schritt gegen „linke Hegemonie“? Pietrangelo Buttafuoco, Journalist und TV-Moderator der italienischen Rechten, wird Präsident der Biennale in Venedig.
Aus Venedig konnte man schlecht fliehen, also galt es, besonders vorsichtig zu leben. Die Alte Pinakothek in München zeigt an herausragenden Gemälden, wie in der Stadt sanft Politik gemacht wurde.