Zweihundert unbekannte Cellosonaten aufgetaucht
Das Violoncello spielte in der französischen Romantik eine enorme Rolle. Das Palazetto BruZane fördert eine große Menge exzellenter Musik zutage. Und Frauen standen dabei an der Spitze der Bewegung.
Das Violoncello spielte in der französischen Romantik eine enorme Rolle. Das Palazetto BruZane fördert eine große Menge exzellenter Musik zutage. Und Frauen standen dabei an der Spitze der Bewegung.
Luigi Nono war einer der führenden Komponisten des 20. Jahrhunderts. Seine Witwe Nuria Schoenberg Nono erinnert sich an ihn und will, dass das gemeinsame Archiv in Italien ein offener Ort bleibt.
Die Deutsche Bahn kämpft mit einem maroden Netz. Nun kommen neue Verbindungen hinzu ‒ vor allem ins Ausland. Auf einen ICE zwischen zwei Hauptstädten ist man bei der Bahn besonders stolz.
Seit Camille Cottin in „Call My Agent!“ zu sehen war, sind solche Fragen Vergangenheit. Ein Gespräch über den Schock des Ruhms, ihre Liebe für alles Englische – und darüber, ob die Franzosen die Scheidung erfunden haben.
In diesem Jahr feierte der „Zauberberg“ hundertstes Jubiläum. Und viele Autoren feierten mit, indem sie dem Stoff und seinem Erfinder hinterherdichteten. Aber das war noch nicht alles. Und etwas fehlt.
Erfahrungen mit internationalen Kunstschauen hat sie schon bei der documenta 12 und 13 gesammelt. In zwei Jahren wird die Kuratorin Koyo Kouoh der Kunstbiennale in Venedig ihren Stempel aufdrücken.
Giulia C. ist auf einem Parkplatz nahe Venedig mit 75 Messerstichen getötet worden. Kurz nach ihrem Tod wurde ihr ehemaliger Partner festgenommen, der nach Deutschland geflohen war. Nun hat ein Gericht ihn verurteilt.
Schnelle Schiffe, korrekt verkürzte Leichen und Bücher zerstörende Christusknaben: Vittore Carpaccio war der originellste Maler der Frührenaissance in Venedig, wie Stuttgarts Staatsgalerie eindrücklich belegt.
Was uns heute das Selfie-Foto ist, war den Reisenden auf der Grand Tour die Zeichnung. Oder eine Vedute von Guardi.
Italiens Regierung will Wachstum, doch die Bürger haben genug vom Massentourismus. In Florenz versehen sie die historische Innenstadt mit Warnzeichen, in Pompeji führen sie eine Obergrenze ein.
Louis Malles „Auf Wiedersehen, Kinder“ von 1987 ist einer der leisesten und zärtlichsten Filme über den Alltag des Holocaust. Und einer der allerbesten. Zeit für eine Wiederentdeckung.
Italiens Kulturminister Giuli hält Reden, in denen manche versteckte Botschaften sehen. Einiges deutet darauf hin, dass Italiens Rechte den Futurismus zu ihrem kulturellen Aushängeschild machen will.
Auf der Biennale in Venedig ärgert sich ein polnischer Künstler über den Pavillon seines Landes. Eindruckvoller lässt sich der Titel der diesjährigen Schau nicht herausarbeiten.
Ein Jurist als Held der Revolution: Über Michael Gaismair, Anführer der Tiroler Bauernaufstände.
An besonders stark besuchten Tagen sollen Touristen vom nächsten Jahr an zehn Euro Eintritt zahlen. In diesem Sommer hatte Venedig erstmals Tagestickets verlangt – doch weniger Besucher waren dadurch nicht gekommen.
Die Ministerpräsidenten der Länder beraten über die Flüchtlingspolitik. Der Anschlag in der Türkei macht die Hoffnung auf eine Entspannung des Konflikts mit der PKK zunichte. Und Papst Franziskus veröffentlicht eine Enzyklika über die Kraft der Liebe. Alles Wichtige im F.A.Z.-Newsletter.
Ein stilles Drama wie ein faires Streitgespräch: Pedro Almodóvars „The Room Next Door“ mit Julianne Moore und Tilda Swinton im Kino.
Ohne Tuta als Stabilisator würde das mitreißende Offensivspiel der Frankfurter Eintracht nicht funktionieren. Was macht den Brasilianer zu einem der besten Verteidiger der Bundesliga?
Was von Corona übrig blieb: Eine Biennale-Ausstellung in Venedig zeigt den südafrikanischen Künstler William Kentridge bei der Arbeit. Die Filme verraten viel über den Schaffensprozess.
Die neuen Wirtschaftsnobelpreisträger Acemoğlu, Johnson und Robinson erklären, warum manche Länder reich und andere Länder arm werden. Eine entscheidende Rolle spielt dabei die Integration in die globale Wirtschaft.
Saxophon-Klänge statt Sirenengesang: Eine Kreuzfahrt mit der neuen Silver Ray von Athen nach Venedig folgt den Spuren des Odysseus – und bietet den Passagieren Annehmlichkeiten, von denen der antike Held nur träumen konnte.
Die Musik-Biennale ehrt Rebecca Saunders und das Ensemble Modern: Von Venedig geht eine Renaissance der absoluten Musik aus.
Er ist das Wahrzeichen Venedigs: der geflügelte Bronzelöwe vom Markusplatz. Nun haben Wissenschaftler sein Material analysiert. Das Erz, hat die Untersuchung ergeben, stammt aus China.
Griechische „weird wave“ mit dem unerotischsten Kuss der Filmgeschichte: Wie hat sich der Film „Attenberg“ von Athina Rachel Tsangari gehalten?
Vor 150 Jahren wurde der Komponist Arnold Schönberg geboren. Seine Zwölftontechnik steht für die Strenge der Neuen Musik in der klassischen Moderne. Seine Tochter Nuria Schönberg Nono erlebte ihn aber zu Hause nachgiebig und verspielt.
Der berühmteste Weltreisende der Geschichte war seiner Zeit weit voraus. Marco Polo hinterließ 70 Kilogramm Gold. Das großzügige Testament auf feinstem Pergament beeindruckt bis heute.
Pedro Almodóvars Sterbehilfe-Drama „The Room Next Door“ gewinnt den Wettbewerb. Der Regiepreis geht an ein künstlerisches Wagnis.
Der Spanier Pedro Almodóvar gewinnt das Filmfestival am Lido. Außerdem zeichnete die Jury ein filmisches Wagnis aus und Nicole Kidman erhält den Preis als beste Hauptdarstellerin.
Elf Quadratmeter fürs Universum: In dem kleinen Raum der Damocle Edizioni in der Calle del Perdon finden die Sprachen und Stimmen der Welt ein Zuhause.
Lady Gaga kehrt an den Lido zurück, um in „Joker – Folie à Deux“ ein Duett mit Joaquin Phoenix zu singen.
In Venedig witzelt der Schauspieler über sein Alter. Außerdem spricht George Clooney erstmals über seine Rolle bei Joe Bidens Rückzug vom US-Präsidentschaftswahlkampf.
Kidman, Pitt, Clooney: Am Lido spannen der Erotikthriller „Babygirl“, der Kriminalfilm „The Order“, die Actionkomödie „Wolfs“ und der Filmessay „Why War“ mit großen Stars den Bogen von Liebe zu Hass.
Tim Burtons Fortsetzung des Gruselklassikers „Beetlejuice“ hat das Filmfest von Venedig eröffnet – aber wie ist das Original aus dem Jahr 1988?
Von Hitlers Propagandaregisseurin zum Attentat von Olympia 1972: Zwei deutsche Produktionen blicken am Lido auf das zwanzigste Jahrhundert zurück.
Angelina Jolie stellt in Venedig ihren neuen Film vor – genauso wie ihr Ex-Mann Brad Pitt. Aber der Festivalleiter hat dafür gesorgt, dass die beiden nicht aufeinander treffen. So kann Angelina Jolie ganz entspannt plaudern.
Angelina Jolie kehrt als Charakterdarstellerin in Pablo Larraíns Biopic „Maria“ über die Diva Callas auf die große Leinwand zurück. Das ist weder kitschig noch übertrieben – sondern pure Emotion.