Die deutsch-französische Kunstfreundschaft
Frankreich und Deutschland sind auch auf dem Biennale-Gelände geographische Nachbarn. In den vom Licht der Lagune durchfluteten Giardini stehen der Pavillon ...
Frankreich und Deutschland sind auch auf dem Biennale-Gelände geographische Nachbarn. In den vom Licht der Lagune durchfluteten Giardini stehen der Pavillon ...
Was wäre er ohne das Licht und die Blicke von Tizians Figuren und Bildern gewesen? Nicht derselbe jedenfalls. Eine Ausstellung in Venedig setzt Manets Gemälde in Beziehung zu seinen italienischen Vorbildern.
jöb. ROM, 17. Mai. Spezialeinheiten der italienischen Polizei haben am Freitag vier Hacker aus verschiedenen Landesteilen zwischen Venedig und Lecce zunächst ...
Bei Mondschein am Canal Grande: Van Ham versteigert in Köln alte Kunst. Der Schwerpunkt liegt auf Arbeiten des 19. Jahrhunderts. An der Spitze: eine venezianische Vedute von Friedrich Nerly.
Die Architektur wird von den Galerien bislang vernachlässigt. Beim Berliner Gallery Weekend an diesem Wochenende beweist Jürgen Mayer H.: Das ist ein Fehler.
Zuletzt hinterließ sie bleibenden Eindruck in „Brautalarm“: Schauspielerin Rose Byrne über Paartherapie, Lust und die irre Idee der Ehe.
Auch in Istanbul treibt skrupellose Immobilienspekulanten die kriminelle Energie voran. Kommissar Özakin ermittelt entlang der touristischen Pfade und beweist dabei einen feinen Geruchssinn.
Schillers weiße Weste: Das Auktionshaus Stargardt in Berlin bietet in seiner Frühjahrsauktion mehr als elfhundert Lose aus Literatur, Wissenschaft, Kunst, Musik und Geschichte.
Er war eine prägende Figur für das moderne spanische Kino: Der Regisseur Bigas Luna ist im Alter von siebenundsechzig Jahren in Tarragona verstorben.
Zwei Landeskunden, die überzeugende Antworten auf das Staatsrätsel Italien liefern: David Gilmour begibt sich auf große Tour, Roberto Zapperi zieht als Archäologe des Geistes und Mikrohistoriker durch die Straßen Roms.
In Amerika ist er ein Klassiker, hierzulande nahezu unbekannt: Jetzt würdigt das Haus der Photographie in Hamburg Harry Callahan mit einer Retrospektive. Das wurde auch Zeit.
Vor hundert Jahren wurde Manfred Schmidt geboren. Dank seiner Erfindung von „Nick Knatterton“ hält man ihn für komisch. Das war es mit ihm nicht. Ein Interview mit Annette Riedhammer, der Tochter des Cartoonisten.
Michael Triegel ist der Kirche hauptsächlich professionell verbunden. An Ostern wollte der Maler das Verhältnis spiritualisieren, doch die Klangkulisse im Markusdom hinderte ihn.
The European Fine Art Fair ist nicht einfach eine Messe - die Schau in Maastricht ist weltweit einzigartig. Das bestätigt ihre aktuelle Ausgabe - uneinholbar und mit völliger Leichtigkeit.
Alt werden und zuschauen: Eine Jahrhundertausstellung in Rom feiert die Meisterschaft und Weisheit Tizians und führt ihren Besuchern den Werdegang des gefragtesten Künstlers seiner Zeit vor.
Schwulentragödie und Judenkomödie: Ivan Nagel liest den „Kaufmann von Venedig“ mit kriminalistischem Spürsinn als Doppelspiel und feiert ihn als eine virtuose Verteidigung der Männerliebe.
Ein großer Erfolg beim Publikum, aber nur ein bestenfalls drittklassiger Wettbewerb: Die Bilanz der 63. Berlinale muss zwiespältig ausfallen. Es wird Zeit, einmal ganz neu nachzudenken.
Ob Fohlencarpaccio oder Haflingerschnitzel - Italiener und Franzosen feiern Pferdefleisch als Delikatesse. Deutschen kommt es nicht auf den Teller. Das hat historische Gründe.
Adam und Ewa in Polen, dicke Kinder aus Österreich und ein Gaskonzern namens Global: Neue Filme von Gus Van Sant, Ulrich Seidl und Malgoska Szumowska im Wettbewerb behandeln die Probleme der Welt.
Ein Büchlein mit Rezepten für die Küche und den Alltag – auch für Haarpomade –, das der Frau von Lessing gehörte, ist gefunden worden. Es liest sich vor allem überraschend poetisch.
Am Donnerstag beginnt die 63. Berlinale. Ohne den Film „Quellen des Lebens“. Warum Oskar Roehlers großes Nachkriegspanorama nicht gut genug für das Festival sein soll, ist nicht zu verstehen.
Die iranische Künstlerin und Filmemacherin Shirin Neshat ist Mitglied der diesjährigen Berlinale-Jury. Im Sommer dreht sie in Ägypten ihren nächsten Film: über die Sängerin Umm Kulthum. Ein Treffen im New Yorker Studio der Regisseurin.
Venedig und Mailand haben St. Petersburg die Partnerschaft gekündigt, weil ein Gesetz in der Stadt Homosexuelle diskriminiert. Dresden setzt lieber auf Dialog.
Afternoon Tea ist in London keine Touristenfolklore, sondern eine hoch seriöse Tradition. Man muss allerdings wissen, wo man hingeht, um Enttäuschungen zu vermeiden - und Überraschungen zu erleben.
Sisyphos als glücklicher Schauspieler betrachtet: Zum Tode des Ausnahmeschauspielers Thomas Holtzmann, der mit einer winzigen Bewegung seiner Augenbraue die ganze Welt erbeben ließ.
Tausende Roma vom Balkan beantragen in den Wintermonaten politisches Asyl in Deutschland. Dass ihre Anträge keine Chance haben, wissen sie. Ihnen geht es darum, den Winter im Warmen zu verbringen.
„Haremskonfekt“ nannte Thomas Mann Marzipan, das zum Markenzeichen seiner Heimatstadt Lübeck geworden ist. Sechs Firmen stellen es heute her, allen voran das Traditionshaus Niederegger.
In Venedig ist es im Winter nie lange richtig kalt. Dauerfrost ist eher die Ausnahme. Aber wegen der mit der Seeluft in die Lagunenstadt wabernden und von ...
Florian Illies hat eine Sammlung veranstaltet, was 1913 gesagt und gedacht wurde. Ein Jahr vor 1914 fuhr die Geschichte natürlich nicht nach Fahrplan auf den Ersten Weltkrieg zu.
Trotz Krise der Währungsunion expandiert das Bauunternehmen Bilfinger in Europa. Sielv heißt das in der Nähe Venedigs ansässige Unternehmen mit 220 Mitarbeitern, das der deutsche Bauriese übernimmt.
Venedigs ewiger Untergang ist ein riesiges Geschäft. Das jüngste Hochwasser hat die kommerziellen Apokalyptiker wieder beflügelt. Doch die Stadt stirbt nicht. Sie müsste nur besser leben wollen. Eine Pegelmessung.
Venedig sackt in den Schlick der Lagune. Der Meeresspiegel steigt, immer häufiger wird die Stadt überflutet. Aufschwimmbare Fluttore sollen das in Zukunft verhindern.
Verdi und Wagner sind einander nie begegnet. Venedig aber spielt eine Schlüsselrolle im Schaffen beider. Das Teatro La Fenice zeigt jetzt „Otello“ und „Tristan“.
Postnationale Einheitsoptik: Der deutsche und der französische Pavillon in Venedig sollen tauschen. Begründet wird das fast wie in einer EU-Verordnung.
Der koreanische Filmemacher Kim Ki-duk ist für „Pietà“ mit dem Goldenen Löwen ausgezeichnet worden. Es ist die Geschichte eines sadistischen Schuldeneintreibers und seiner Mutter.
Berlin hat Karl Friedrich Schinkel, dem Säulenheiligen der Stadt, eine umfassende Werkschau gewidmet. Sie zeigt ihn als genialen Architekten, aber auch als Maler - und als zerbrechlichen Idealisten.