Warum Leute dagegen sind, dass Neuschwanstein Weltkulturerbe wird
Es sieht aus wie ein Märchenschloss und ist weltberühmt. Ganz klar, finden viele: Neuschwanstein soll auf die Weltkulturerbeliste der Unesco. Kann man was dagegen haben? Man kann.
Es sieht aus wie ein Märchenschloss und ist weltberühmt. Ganz klar, finden viele: Neuschwanstein soll auf die Weltkulturerbeliste der Unesco. Kann man was dagegen haben? Man kann.
Unter Präsident Donald Trump waren die USA aus der UN-Kulturorganisation ausgetreten – und hatten diese damit in finanzielle Schwierigkeiten gestürzt. Nun wurde eine Einigung über den Wiedereintritt erzielt.
Meta stellt eine neue Anwendung für Virtual Reality vor: „Erzähl mir, Inge …“ macht interaktive Gespräche mit Holocaust-Überlebenden mittels KI-Technologie zugänglich. Wir hören Inge Auerbacher zu.
Denkmalpflege auf dem Prüfstand: Georg Habenicht inszeniert ein Drama über Kunst, Wissenschaft und Verblendung: Die skandalöse Entfernung des Triegel-Cranach-Altarbildes aus dem Naumburger Dom.
Dieser Titel macht Arbeit: Am Wochenende präsentieren sich bundesweit 51 Welterbestätten dem interessierten Publikum, auch in Darmstadt, Lorsch, Mainz und Worms.
Das Unesco-Weltnaturerbe wird durch tonnenweise Kunststoffmüll im Wasser verschmutzt. Täglich dreht ein Boot seine Runden und fischt Abfall heraus - ein schier aussichtsloses Unterfangen.
Ein portugiesischer Ort mit vielen Seiten: Óbidos nimmt den Titel „Literaturstadt“ sehr ernst, nicht nur in den Hotels und in den Kirchen.
Die von dem Franzosen Louis Braille vor fast 200 Jahren erfundene Blindenschrift ist weltweit etabliert. Eine Ausstellung im Frankfurter Dialogmuseum zeigt ihre Geschichte.
Seit Jahren hat die Unesco das Weltdokumentenerbe nicht mehr erweitert. Jetzt hat sie gleich vier Kostbarkeiten aus dem deutschsprachigen Raum aufgenommen.
Nicht nur die Edelsteine der englischen „Saint Edward’s Crown“ waren bei der Krönung ein Juwel: Wie die älteste Handschrift des Vereinigten Königreichs eine bedeutende Rolle für King Charles III. spielte und warum diese vor Jahren zurecht in das „UNESCO Memory of the World“-Register aufgenommen wurde
Bei einer europaweiten Razzia haben Ermittler Tausende gestohlene Kulturgüter sichergestellt. Der Ermittlungserfolg zeigt, wie groß das Problem des illegalen Kunsthandels ist.
Neues Dach, neue Fenster, neue Fassade – und auch im Innern des Kurfürstlichen Hauses gibt es noch allerlei zu tun.
Wiederholt hatte der Antisemitismusbeauftragte der Bundesregierung verlangt, die mittelalterliche Schmähplastik „Judensau“ an der Stadtkirche in Wittenberg zu entfernen. Jetzt fordert er einen radikalen Schritt.
Der Londoner Bus Nr. 11 fährt auf seinem Weg von Fulham im Londoner Westen zur Liverpool Street in der City an fast allen Sehenswürdigkeiten vorbei – praktisch für Touristen. Nun soll seine Route verkürzt werden.
Abstieg in den größten unterirdischen Canyon der Welt: Die Höhle von Škocjan im Südwesten Sloweniens öffnet ihren Besuchern das geheimnisvolle Herz des Karsts.
Das EU-Parlament stimmt über eine Ausweitung des Emissionshandels ab, Kanzler Scholz empfängt den Schweizer Bundespräsidenten und ein T-Rex-Skelett sucht ein neues Zuhause. Der F.A.Z. Newsletter.
Vor 60 Jahren erhob die Frankfurter Staatsanwaltschaft Anklage gegen 23 frühere SS-Angehörige aus Auschwitz. Gerhard Wiese war damals der Jüngste unter den Anklägern. Heute ist er 94 Jahre alt und als Zeitzeuge gefragt.
Schmuggel zum Beispiel: Die Arbeitshistoriker aus aller Welt haben im Senegal getagt. Eine ihrer Fragen war, warum der informelle Sektor unternehmerischen Erfolg nicht garantieren kann.
Ein Besucherpavillon soll künftig vor allem Touristen von der bald 1000 Jahre währenden jüdischen Geschichte in Mainz erzählen. Doch Vieles könnte schneller gehen.
Restauratoren aus Köln sind auf dem alten jüdischen Friedhof in Mainz im Einsatz, um historisch bedeutende Grabsteine zu retten. Das neue Gestaltungskonzept sieht vor, einen Teil des alten jüdischen Friedhofs für Interessierte zu öffnen.
Die Grünen ringen mit ihrer Rolle in der Ampel, dem Koalitionspartner FDP und der Frage, wie groß der Veränderungswille in Deutschland wirklich ist. Und so dient die Fraktionsklausur in Weimar auch dem Frustabbau.
Elizabet Hristova studiert Baukulturerbe an der Hochschule Rhein-Main. Ihr späterer Arbeitgeber soll eine internationale Organisation sein.
Ein französisches Unternehmen hat ein besonderes Tablet entwickelt, mit dem man die Kathedrale besichtigen kann, die durch einen Brand schwer beschädigt wurde. Das Histopad kommt auch in anderen Sehenswürdigkeiten zum Einsatz.
Die Reichen sind reetselig: Das Reetdach hat sich vom Dach der armen Leute zu einem für Betuchte entwickelt. Doch seine Zukunft ist ungewiss.
„All Cops Are Bastards“. So steht es als Code mitten in den Rüdesheimer Weinbergen. Die Stadt ist mit der Beseitigung der Beleidigung überfordert.
Die schönsten Tipps für Ausflüge und Unternehmungen in ganz Hessen. Eine Übersicht für die nächsten Tage.
Wälder erfüllen wichtige Funktionen, nicht nur als CO2-Speicher. Sie helfen im Kampf gegen den Klimawandel. Das ist auch Thema bei der Internationalen Waldkonferenz im afrikanischen Gabun.
Die Auszeichnung ist verbunden mit einem Preisgeld in Höhe von 150.000 US-Dollar, die nach dem Willen von Ex-Kanzlerin Angela Merkel für wohltätige Zwecke gespendet werden sollen.
In Deutschland mag ihre Flüchtlingspolitik noch immer umstritten sein, doch in Afrika wird Angela Merkel weithin verehrt. Jetzt hat sie in der Elfenbeinküste den UNESCO-Friedenspreis überreicht bekommen.
Von Gruner + Jahr bleibt nicht viel übrig, Merkel wird für die Aufnahme von Flüchtlingen ausgezeichnet und Bahngäste müssen sich auf Stillstand einstellen.
Die Altkanzlerin wird heute in der Elfenbeinküste für ihre Flüchtlingspolitik im Jahr 2015 geehrt. Die Aufnahme von 1,2 Millionen Flüchtlingen sei „eine Lektion, die sie der Geschichte hinterlässt“.
Eine Stadt im Westen Anatoliens entzieht sich der autoritären Politik Erdogans. Eskisehir zeigt, was Kommunalpolitik in einem konservativen Umfeld und einem starken Zentralstaat leisten kann.
Die Auszeichnung liegt schon eineinhalb Jahre zurück. Erst jetzt schaute der Bundespräsident in Mainz vorbei, um die Welterbe-Urkunde anzunehmen.
Bund, Länder und die Bahn investieren im Mittelrheintal in den Schutz gegen Bahnlärm. Doch nicht nur die UNESCO ist mit dem bislang Erreichten unzufrieden.
Die ukrainische Schwarzmeerhafenstadt Odessa wurde im Eilverfahren in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen. Moskau kritisiert die Entscheidung.
Die Unesco hat die Altstadt Odessas im Eilverfahren zum gefährdeten Weltkulturerbe erklärt. Wolodymyr Selenskyj begrüßt die Entscheidung, das russische Außenministerium übt Kritik.