Camilleris Post
Mit seinem Kommissar Montalbano wurde Andrea Camilleri erst im Pensionsalter weltberühmt. Wie die jetzt veröffentlichten Briefe aus jungen Jahren zeigen, liebte er aber schon mit Mitte 20 Verbrecherjagden.
Mit seinem Kommissar Montalbano wurde Andrea Camilleri erst im Pensionsalter weltberühmt. Wie die jetzt veröffentlichten Briefe aus jungen Jahren zeigen, liebte er aber schon mit Mitte 20 Verbrecherjagden.
Bei der Buchpremiere von Angela Merkel bleibt ihre Ko-Autorin unsichtbar hinterm Vorhang. Und auf der Bühne versucht die ehemalige Kanzlerin, die Kontrolle über ihre Geschichte zu bewahren. Eine Betrachtung der Inszenierung.
Das Europaparlament stimmt über die neue EU-Kommission ab. Die Waffenruhe zwischen Israel und der Hizbullah tritt in Kraft. Und für Stuttgart und den BVB geht es in der Champions League auf den Balkan. Der F.A.Z. Newsletter
Angela Merkel präsentiert im Deutschen Theater Berlin ihre Memoiren. Der Abend gerät deutlich unterhaltsamer als das Buch. Und die Moderatorin Anne Will wird gelegentlich auch mal streng.
Die Altkanzlerin Angela Merkel präsentiert am Dienstagabend im Deutschen Theater Berlin ihre Memoiren. Im Gespräch mit der Journalistin Anne Will gibt sie Einblicke in ihr neu veröffentlichtes Buch „Freiheit“.
Im F.A.Z. Podcast für Deutschland geht es heute um die Frage, was die Merkel-Memoiren am Bild der Bundeskanzlerin a.D. ändern und was sie unerwähnt lässt.
Merkel veröffentlicht ihre Memoiren, die Industrie verlangt Entscheidungen von der Politik und für die Bayern wird es ernst. Der F.A.Z.-Newsletter.
Mit seiner Theater-Performance bringt das Theaterhaus Frankfurt seinen Zuschauern von neun Jahren an bei, wie sie ihren Mut finden.
So einfach kann Theater im Kopf Illusionen erzeugen: Rüdiger Pape bringt in Frankfurt „Ronja Räubertochter“ mit traditionellem Theaterhandwerk faszinierend auf die Bühne.
Für alle, die Bezug zum Theater haben, besteht fortan die Möglichkeit, sich im Dachgeschoss des Mollerbaus zu versammeln: ob zum Streiten oder zum Heiraten.
Er steht mitten in einem Erregungstsunami und fordert trotzdem von der Kultur mehr Eigenverantwortung und Wettbewerbsfähigkeit. Ein Gespräch mit dem Berliner Kultursenator Joe Chialo
Früher war Berlin „arm aber sexy“. Jetzt hat die Berliner Landesregierung einen Sparhaushalt vorgelegt, der viele verärgert. Sollte sich der Bund ein Beispiel daran nehmen?
Die Kamera muss eine Waffe werden: Beim International Documentary Film Festival in Amsterdam zeigt man sich erschüttert.
Kunst, Architektur, Küche und die Verstörung ländlich-sittlichen Empfindens: Was ist vom Erbe der Habsburger geblieben, was wird von der Kulturhauptstadt Bad Ischl Salzkammergut bleiben? Vorläufige Bilanzen.
Ist Eintracht Frankfurt eine Spitzenmannschaft? Ihre Gegner behandeln den Tabellenzweiten jedenfalls so. Deshalb werden die Frankfurter ihre famosen Angreifer bald wieder in Hochform brauchen.
Mit Putin reden? +++ Krieg gegen die Ukraine +++ Wieder rote Zahlen +++ Nebenberufliche große Literatur +++ Kulturkürzungen in Berlin
Zerrüttete Beziehungen und gnadenlose Blicke auf die Körper der anderen: In „Lieber schön“ geht es zur Sache - im Theater Alte Brücke auch extrem nah am Publikum.
Sie starben kurz nacheinander: In den Kammerspielen gibt es eine Gedenkfeier für Ex-Schauspiel-Intendant Peter Eschberg und seine Frau Carmen-Renate Köper.
Jeder kennt diese angenehme Stimme eines britischen Gentlemans: Der Schauspieler Jürgen Thormann ist tot. Tausendfach lieh er Hollywoodstars sein markantes Timbre. Auch für Hörspielfans ist er eine Legende.
Der Verzicht, die Not, die Wut: John von Düffel spricht über sein neues Buch „Ich möchte lieber nichts – Eine Geschichte vom Konsumverzicht“. Und es gibt ein neues Literaturrätsel.
Selbst der Schummler Donald Trump hat einst ein Gesetz unterschrieben, das für die Betrüger des Spitzensports folgenreich sein kann. Weil Olympische Spiele und American Dream etwas gemeinsam haben.
Schon lange richten sich bei Eintracht Frankfurt nicht mehr alle Blicke auf Mario Götze. Er lässt lieber andere glänzen. Und das gegen Bremen zum 100. Mal für die Eintracht.
Opernhäuser werden schließlich auch gefördert, aber die Clubkultur muss um Anerkennung ringen. Techno und House tun weitaus mehr für die Städte und den Kulturbetrieb, als viele denken.
Was gibt es schöneres in der dunklen Jahreszeit, als mit Kindern die Filme von Bud Spencer und Terrence Hill im Fernsehen zu sehen?
Viel kritisiert und trotzdem oft imitiert: Merkel stellt ihre Memoiren vor
Schriftstellerin Eva Demski hat sich Frankfurt als Heimat „erstritten, erliebt, erschrieben“. Demskis Ehrung mit dem Stoltze-Preis wird im Frankfurter Kaisersaal zur Erklärung von Liebe und Freiheit.
Gelehrte und Gewaltherrscher, Astronomen und Autokraten prägen diese Weltgegend bis heute: Eine berauschend gemächliche Fahrt mit dem Orient Silk Road Express durch vier Länder Zentralasiens.
Fliegende Wasserflaschen, gezückte Handys, Drängelei, Mitschreien: Die Verehrung der Stars schlägt immer öfter in schlechtes Benehmen um. Nicht nur bei den jungen Fans.
Der legendären Berliner Schaubühne droht nach eigenen Angaben die Insolvenz, wenn die Berliner Sparpläne wie angekündigt beschlossen würden. Stimmt das?
Defensivspieler Tuta ist bei der Eintracht vom Risikofaktor zum verlässlichen Stammspieler geworden. Das hat mit neuen Mitspielern und der Taktik seines Trainers zu tun – und mit der Geburt seines Sohnes.
Die Stadt führt Gespräche mit dem neuen Eigentümer über einen theatergerechten Umbau des Gebäudes. Der Arbeitskreis Stadtkultur setzt sich für den Erhalt des freien Theaters ein.
Blick von außen: In „Die doppelte Nacht“ berichtet Carlo Levi über seine Reise im Jahr 1958.
Kultur ist nicht nur Bildung und Unterhaltung, sondern auch ein Teil der Gesellschaft. Sie lebt von Überschüssen, die in Zeiten des Mangels fehlen. Deshalb muss sie lernen, mit Subventionskürzungen zu leben. Nicht nur in Berlin.
Caroline Peters ist eine der bekanntesten Schauspielerinnen hierzulande. Jetzt hat sie einen Roman geschrieben: Gespräch über das Aufwachsen in den Siebzigern, die vergessene Kriegsgeneration ihrer Eltern und Ingeborg Bachmanns überraschende Qualitäten.
Grenzenlose Düsterkeit: Regisseur Maxim Didenko bringt in Berlin den „Kremulator“ nach Sasha Filipenko auf die Bühne. Im Publikum sitzen viele Exilrussen. Die Stimmung ist verzweifelt.