Tarte im Orient-Express
Mörder? Ach was! Wer mit dem berühmten Zug von Venedig nach London reist, dem droht als größte Gefahr die absolute Übersättigung dank des guten wie üppigen Essens.
Mörder? Ach was! Wer mit dem berühmten Zug von Venedig nach London reist, dem droht als größte Gefahr die absolute Übersättigung dank des guten wie üppigen Essens.
lu. HANAU. Die einstige Pioneer-Kaserne ist das letzte große „Filetstück“ der Hanauer Konversionsflächen, sagt Martin Bieberle.
Joachim Willems’ Buch über Pussy Riot, Recht und Religion in Russland erzählt die Geschichte der Punk-Feministinnen nach. Am Ende wurden sie Opfer einer politischen Justiz.
Requiem für ein Kind als Überlebenskampf zweier grandioser Unglückseltern: Christian Schwochow inszeniert „Gift“ mit Dagmar Manzel und Ulrich Matthes im Deutschen Theater in Berlin.
es. HEUSENSTAMM. „Der Kaiser kommt!“ So muss es vor bald 250 Jahren in Heusenstamm geklungen haben. Am 12. März 1764 brach Kaiser Franz I.
Es ist schon ein Segen, dass die Überwindung des Raum-Zeit-Kontinuums für die Kinder der Gegenwart kein nennenswertes Hindernis mehr darstellt.
Hinter der Balustrade im Hochfoyer des Schauspiels Frankfurt sieht man nicht viel. Noch weniger ist zu sehen, wenn Zuschauer auf dem Treppenabsatz den ...
In der „Möwe“ fing es an: ein Besuch bei der Schauspielerin und Sängerin Eva-Maria Hagen, die jetzt ihre Liebesbriefe an Peter Hacks wiedergefunden hat.
David Böschs Kompaktversion von Brechts epischem Theaterstück „Mutter Courage“ am Wiener Burgtheater zeigt großes Schauspiel. So lässt man sich gerne von dem Dramatiker belehren.
Nach neun Spielen ohne Niederlage verlierte der FC Arsenal in der Premier League bei Manchester United. Ausgerechnet der frühere „Gunner“ van Persie trifft zum Sieg. Mertesacker fehlt bei Arsenal.
Schaler Sieg der Bühne über die Erzählung: Heinrich von Kleists Novelle „Die Marquise von O.“ ist in Wiesbaden als Theaterstück zu sehen.
Im Jahrzehnt vor dem Mauerbruch näherte sich die damals junge, deutsch-deutsche Kunst einander an. Der Expressionismus flammte wieder auf, dieser Dauerbrenner, ...
Der Tanz hat eine faszinierende Vergangenheit, aber an den meisten Theatern in Deutschland nur eine kurzlebige Gegenwart. Das muß sich ändern. Das Bewusstsein dafür wächst
Von Nadja BlickleDie Tage werden kürzer und Weihnachten steht ja auch schon fast wieder vor der Tür. Das ist die Zeit des Jahres, in der die Theater Hochsaison ...
Es wird sehr schnell sehr warm. In der Regel kommt man als Zuschauer den Schweinwerfern nicht so nah. Doch hier kann man sie spüren und sogar brummen hören.
Noch winselt er, noch. Dann dreht Francis Underwood dem angefahrenen Hund den Hals um. „Momente wie diese erfordern jemanden, der handelt, der die unangenehmen ...
„Beauty is difficult in the days of the Berlin to Bagdad project“, lautet einer der bis heute ewig-schönen Sätze aus Ezra Pounds „Cantos“, den man auch über
Auch in Mittelitalien herrscht Landflucht. Nur ein Dorf in Umbrien will nicht aussterben. Brunello Cucinelli und seine Kaschmir-Marke weben an einer Zukunft für Solomeo.
Der Protagonist von „House of Cards“ ist zynisch, skrupellos und berechnend: In der Rolle des diabolischen Politikers Francis Underwood gibt uns Kevin Spacey das volle Programm - Politfernsehen, das mitreißt.
Am 9. November 1989 verlas Politbüro-Mitglied Günter Schabowski den Text, der die Mauer öffnete. Die Vorlage dafür stammte von einem jungen Mann, der den Anweisungen der SED-Führung nicht mehr folgen wollte.
Berlin zeigt Geschichtsbewusstsein. Eine beeindruckenden Ausstellung der „Topographie des Terrors“ erinnert an die Reichspogromnacht - und an die unrühmliche Rolle der Feuerwehr.
Die Erinnerung an den Ausbruch des Ersten Weltkriegs zieht sich durch das Programm der Salzburger Festspiele 2014. So soll das Anti-Kriegs-Theater „Die letzten ...
Cate Blanchett war noch nie so gut: Woody Allens neuer Film „Blue Jasmine“ erzählt von einer neureichen New Yorkerin, die plötzlich vor dem Nichts steht und bei ihrer chaotischen Schwester einzieht.
Heute treffen sich die Verkehrsminister der Länder. Wenn es um die Pkw-Maut geht, sind einige skeptisch. Im grün-roten Baden-Württemberg ist gar von „absurdem Theater“ die Rede.
Ein Schritt zurück in der Bundesliga, zwei vor in der Champions League. Nach der Niederlage in Braunschweig schielt Leverkusen mit der besten personellen Besetzung am Dienstag (20.45 Uhr) in Donezk Richtung Achtelfinale.
Es geht um Kosten, aber auch um unschätzbare Werte: Wer die Attraktion der Spiele nutzt, kann ein ganzes Volk bewegen.
Soooo traurig ist sie, dass ihr der Kopf fast vom Hals fällt! Die Kinder allerdings glauben das nicht ganz. Und auch Liora Hilb muss, nach nicht allzu langer ...
Macht Müll aus euch: Frank Castorf begibt sich auf die „Reise ans Ende der Nacht“ im Münchener Residenztheater. Er macht aus Célines Roman eine wüste Körperresteverwertung.
Die Vampirprinzessin Eleonore Amalie zu Schwarzenberg trieb der Legende nach im tschechischen Krumau ihr Unwesen. Eine Spurensuche im Morgengrauen.
Die frühere Frau von SPD-Mann Karl Lauterbach will verhindern, dass ihr früherer Mann Minister wird. Aber wer sieben Jahre Scheidungsverhandlungen übersteht, ist auch reif für das Gesundheitsressort.
Seit knapp zwanzig Jahren spielt Hannelore Hoger im ZDF die Figur Bella Block. Doch damit ist bald Schluss. Über neue Pläne, kleine Rollen und den Vorsatz, niemandem Macht über sich einzuräumen.
Am 7. November wäre Albert Camus hundert Jahre alt geworden. Seine Verklärung ist in vollem Gange. Ein Gespräch mit dem Sartre-Kenner Vincent von Wroblewsky über den vielsagenden Streit der beiden französischen Ikonen.
Ist Amerika eine „digitale Besetzungsmacht“, wie Hans-Peter Uhl sagt? Leider ließ Maybrit Illner in ihrer Sendung die wichtigen Fragen aus. Ihre Gäste sprachen dennoch über Edward Snowden und gaben überraschende Antworten.
Eine Ausstellung im Deutschen Tanzarchiv in Köln führt auf's Schönste ein in die Welt des klassischen Tanzes. Ballettgeschichte wie sie anschaulicher nicht präsentiert werden kann
Weil das deutsche Kino zu Beginn der fünfziger Jahre schwächelte, beglückte das „Wunderkind“ Johanna von Koczian jahrzehntelang eben das Fernsehen durch ihre Präsenz. An diesem Mittwoch wird sie achtzig Jahre alt.
Wer im Burgtheater Karten kontrolliert, ist bei einer Firma angestellt, die auch Gefängnisse betreibt. Und die nimmt es auch mit dem Arbeitsrecht nicht so genau. Ein Bericht von ganz unten.