Warten auf das globale Event
Aerobic, absurde Dialoge und eine Spur Melancholie: Die Münchner Kammerspiele beschließen Matthias Lilienthals Intendanz mit einer Eröffnungsfeier im Olympiastadion.
Aerobic, absurde Dialoge und eine Spur Melancholie: Die Münchner Kammerspiele beschließen Matthias Lilienthals Intendanz mit einer Eröffnungsfeier im Olympiastadion.
Ob San Francisco, Nairobi oder Paris: Enge Großstädte sind anfällig für die Ausbreitung des Coronavirus. In der Pandemie sind viele Menschen aufs Land geflüchtet. Werden sie dort bleiben – und was heißt das für Restaurants, Theater und Kinos?
„Normal People“ galt als großer Roman der Millenial-Generation. Nun hat Lenny Abrahamson die Liebesgeschichte verfilmt. Im Interview erzählt er, warum die Suche nach der großen Liebe so kompliziert geworden ist – und warum Sexszenen heute anders gedreht werden.
Erst abgesagt, jetzt doch am Start: Die Burgfestspiele Bad Vilbel stellen in vier Wochen ein coronataugliches Kurzfestival auf die Beine, und der Intendant hofft auf die nächste Saison.
Nach langer Zwangspause werden in Hessen wieder Spielfilme gedreht, unter hohen Auflagen. Devid Striesow steht derzeit mit Jonas Holdenrieder vor der Kamera – immer auf Abstand.
Betrüger machen sich die strikten Corona-Regeln zunutze: Ein Cricket-Turnier, das es gar nicht gibt, wird im indischen Internet übertragen – viele fallen auf den Betrug herein.
Realität ist, was unsere Erwartungen enttäuschen kann: Zum hundertsten Geburtstag von Hans Blumenberg erscheint ein weiterer Band aus seinem Nachlass.
Vor 250 Jahren wurde der Schott-Musikverlag in Mainz gegründet. Corona stürzt ihn und viele Komponisten in eine tiefe Krise.
Das Dirndl? Die Shisha-Pfeife? Die Juden? Junge Migranten aus Duisburg sprechen mit einem Sozialarbeiter über Identität und Geschichte. Und warum der Holocaust zur Diskussion über heutige Werte führt.
Anrufung des Schicksals im Tempel von Baalbeck: Beirut hat den wirtschaftlichen Folgen der Pandemie nichts entgegenzusetzen. Mitten in der Tristesse hat das libanesische Philharmonieorchester nun das erste Konzert seit Monaten gegeben.
Londons Rettungspaket für die Kultur übertrifft die Erwartungen der Branche. Trotzdem kann es bloß Erste Hilfe leisten – zumal unklar ist, wann und wie Konzertsäle und Theater wieder öffnen. Für einige Organisationen kommt die Rettung indes zu spät.
Die Freunde der Burgfestspiele in Bad Vilbel müssen im Sommer doch nicht ganz auf Theater verzichten. Weitere Corona-Lockerungen ermöglichen Veranstaltungen auch in etwas größerem Rahmen. Gegeben wird etwa „Ladies Night“.
Putins Geschichtsbild +++ Ausstellung Kunststoff +++ Chéreaus Jahrhundertring +++ Zeppelin-Stiftung +++ Tierwohl +++ Sprachgebrauch +++ Erika Mann +++ Monologdramen +++ Fußball systemrelevant? +++ taz-Autorin +++ hannoversch +++ Begegnungen mit Beethoven
Tilo Prückner spielte im Fernsehen oft komische Rollen und Außenseiter. Er war ein Individualist, kein Mann, der sich einem Kollektiv untergeordnet hätte. Ein Nachruf.
Das Staatstheater in Darmstadt bringt einen hessischen „Sommernachtstraum“ auf die große Terrasse. Mit Dialekt und Selbstironie wird aus Shakespeares Klassiker ein verwunschener Vergnügungspark.
John Greenwood sieht die Reaktion der Staaten auf die Corona-Krise positiv. Der Invesco-Chefvolkswirt empfiehlt den Zentralbanken, die Zinsen wieder zu normalisieren.
Die Dramaturgen der Frankfurter Städtischen Bühnen sollten sich inspirieren lassen und endlich von der aktuellen Welt erzählen. Das ganze Leben ist schließlich ein Theater.
Nico Hofmann ist Filmproduzent, Christian Seifert Fußballmanager. Im Interview sprechen sie über die energetische Wirkung von Zuschauern, mutiges Vorangehen in der Corona-Krise und die gemeinsame Anstrengung, das Land am Laufen zu halten.
Verschwörungstheorie aus dem Luftschacht: Dave Eggers, vielbeschäftigter Autor auf der Seite der Guten, liefert eine süße Globalisierungs-Parabel und legt noch eine Trump-Satire obendrauf.
Der Lockdown ist in Arizona schon lange her. Abertausende Touristen genossen die Freiheit im Südwesten. Jetzt ist der Staat Corona-Hotspot – und politischer Streit erschwert die Rettung.
In ihrem neuen Jugendroman „Nils geht“ erzählt Gabi Kreslehner von Mobbing als Strukturfrage. Sie verwebt Protokolle aus der direkten Befragung der jungen Täter und Zuschauer mit erzählenden Passagen.
Das Theaterensemble Comoedia Mundi trotzt am Sachsenhäuser Mainufer der Corona-Krise. Es hat ein paar gute Voraussetzungen, um mit Pandemie-Auflagen leben und arbeiten zu können. Doch Unsicherheiten gibt es trotzdem.
In Hessen werden weitere Corona-Beschränkungen gelockert. Volker Bouffier begründet das mit den niedrigen Infektionsraten. Doch der Ministerpräsident mahnt auch zur Achtsamkeit.
Die drei Berliner Opernintendanten müssen Pläne machen für eine Zukunft, deren Rahmenbedingungen sie nicht kennen. Sie ringen um Perspektiven, aber sie wissen: Lange halten sie das nicht mehr durch.
Das Museum Angewandte Kunst in Frankfurt zeigt die erste Einzelausstellung mit Arbeiten der Grafikdesignerin Anette Lenz. Dabei verbinden sich Form und Aussage aufs Wunderbarste.
Unsichtbare Diskriminierung: Der „Afrozensus“ soll den Rassismus gegen Schwarze in Deutschland erstmals in Zahlen belegen. Erste Tendenzen klingen alarmierend.
Ballett ist das Gegenteil von Abstand: Zur prekären Lage einer Kunstform.
Die Frankfurter Volksbühne nimmt ihr Programm wieder auf. Mit Gedichten und Geschichten von Friedrich Stoltze will Michael Quast, Intendant der Volksbühne, den Spielstart bestreiten.
Palästina und die Annexion +++ Psychotherapien und Corona +++ Tierschutz +++ Salzburger Festspiele
In Spitzenorchestern sind psychische Belastungen ein Tabu. Das kann schwerste Folgen haben.
Die Entstehungszeit des „Rings“ und eine von Wertewandel, sozialem Umbruch und ideologischen Grabenkämpfen geprägte Gegenwart ließen sich aufeinander beziehen. Ein kritischer Rückblick in einem Sommer ohne Wagner-Festspiele.
Auch das „Theater & Nedelmann“ in Rödermark muss angesichts der Corona-Vorgaben finanzielle Einbußen hinnehmen. Aber die beiden Betreiber spielen einfach dagegen an.
In der Familie Thomas Manns war sie die treibende Kraft, wenn es um existentielle Fragen des Exils ging. Vor der Rückkehr nach Europa dirigierte seine Tochter Erika Mann von Pacific Palisades aus die Außenwirkung der Familie. Ein Gastbeitrag.
Das Staatstheater Darmstadt zeigt an diesem Samstag Abend das Drama „Ich schaue dich an“ als Film. Zudem ist die Produktion an weiteren Tagen im Internet zu sehen.
Mitte des 18. Jahrhunderts schuf ein Fürst in Sachsen-Anhalt ein beachtliches Gartenreich. Spaziert man heute durch dieses Kunstwerk, erwartet einen das gesamte Repertoire des englischen Landschaftsgartens.
Die gemeinsame Bewerbung von Frankfurt und Offenbach sowie von gleich drei Kulturhäusern für „Theater der Welt“ hat sich im Wettbewerb durchgesetzt. Das ist nicht nur höchst attraktiv. Es ist ein Vertrauensbeweis.