Im Exil
Monika Marons Buch „Artur Lanz“ sehnt sich im postheroischen Zeitalter wieder nach echten Helden und lässt viel Dampf ab.
Monika Marons Buch „Artur Lanz“ sehnt sich im postheroischen Zeitalter wieder nach echten Helden und lässt viel Dampf ab.
Die Tänzer Zachary Chant und Denislav Matzel sind unter dem Namen „De-Da Productions“ in der Rhein-Main-Region als Videokünstler und Fotografen erfolgreich. Was heute berufliches Stand- oder Spielbein ist, begann als Hobby, das die beiden miteinander verband.
Einst hörte unsere Autorin, die Gitarrenmusik mag, nichts als: Männer, Männer, Männer. Und hätte dabei fast ein größeres Wunder verpasst. Eine Erweckungsgeschichte.
Eigentlich wollte Peter Weck Dirigent werden. Zum Glück fehlte dafür die Ausdauer, denn sonst wäre ein großer Schauspieler an ihm verloren gegangen. Jetzt wird er 90 Jahre alt.
Mary Trump, die Nichte des amerikanischen Präsidenten, erzählt die Geschichte der Familie. Noch ein Buch über Trump? Ja, es musste sein.
Der italienische Unternehmer Brunello Cucinelli hat ein Vermögen mit Mode verdient und sich die Jugendträume von einer besseren Welt bewahrt. Dafür hat er schon mal ein Modell entworfen.
Auf dem Bonanzarad gegen den Wind: Was mich mit Amerika verbindet, dem Land, in dem ich lebe, reicht zurück bis in meine Kindheit. Ein Gastbeitrag.
Die französischen Revuetheater wie das „Moulin Rouge“ und das „Crazy Horse“ sind immer noch geschlossen. Das Wasser steht ihnen in der Corona-Krise bis zum Hals.
Sie ist nicht nur eine der ältesten, sondern auch eine der einflussreichsten Kulturen überhaupt: Die griechische Kultur gilt als Wiege der westlichen Zivilisation.
Klassische Ziele auf der Peloponnes und der Region Chalkidiki: Das Festland Griechenlands glänzt mit spannenden Highlights für Griechenland-Urlauber.
Zum Siebzigsten von Iris Berben zeigt das ZDF Nina Grosses Thriller „Nicht tot zu kriegen“ nach dem Roman „Ein Schlag ins Gesicht“. Unser Autor war beim Dreh dabei und hat genau hingesehen.
Das Konzept der Bundesligen für eine Rückkehr der Fans könnte Hoffnung machen – über den Fußball hinaus. Trotz der erstaunlichen Ignoranz mancher Klubvertreter.
Theaterskandale gab es immerhin auch: Salzburg zeigt eine Ausstellung zu hundert Jahren Festspielgeschichte. Was als Friedensprojekt begann, ist heute ein Großunternehmen geworden.
Bernhard Schlink, am Krimi geschulter Bestellerautor, hat einen Erzählband über „Abschiedsfarben“ geschrieben. Aber so zuverlässig er Spannung aufbaut, so zuverlässig zerstört er sie wieder.
Es steht „Movie Money“ auf den Geldscheinen und trotzdem fallen Menschen auf die Blüten rein. Nachgeahmte Banknoten, die als Spielgeld oder Requisite für Film und Theater beworben werden, bereiten Fachleuten Sorgen.
Man hatte sich darauf eingestellt, dass der alte Libanon früher oder später einfach implodieren würde. Nun ist er explodiert. Beirut wird nicht mehr sein, was es einmal war – und es war so viel.
Traumfänger und Beichtvater: Er zauberte seinen Figuren Gegenwelten, die sie sich selbst kaum vorzustellen trauten. Nun ist der Schweizer Theaterregisseur Werner Düggelin im Alter von neunzig Jahren gestorben.
Tiktok ist umstritten – und bei Jugendlichen sehr beliebt. Aber wer tanzt eigentlich auf der Plattform herum? Wir stellen vier bekannte Influencer vor.
Vom Ausprobieren der inneren Stimme: Yasmina Rezas Monolog einer gealterten Schauspielerin wird zum Hörtheater.
Die Geschichte um Aufstieg und Fall der Firma Wirecard ist noch nicht zu Ende, da ist schon ihre Verfilmung in Arbeit. Bis zur Premiere wird es dauern. Wir haben schon mal Autoren gebeten, einen Anfang zu entwerfen.
Der „Tigerpalast“ wird die Corona-Krise überstehen – das glauben seine Direktoren. Im November soll die neue Saison beginnen. Aber bis dahin muss sich noch eine Sache ändern.
Selbst das Wetter kommt einem in diesem Sommer komisch vor. Statt mit immer neuen Hitzewellen und Wärmerekorden bringt der Juli gepflegte meteorologische Langeweile. Ein Sorgenkind aber bleibt.
Ein Stachel im Fleisch von Netflix? Die neue Start-up-Plattform „Sooner“ setzt auf Filme und Fernsehen aus Europa.
Auf dem Wochenmarkt von Görlitz gibt es viele ausländische Händler. Die AfD geht gegen die Pächter vor. Will sie die Ausländer vertreiben?
Nach dem 11. September und der Finanzkrise von 2008 ist Corona bereits die dritte schwere Krise, die New York in diesem Jahrhundert trifft. Zeigt die Stadt auch diesmal genug Widerstandskraft?
Der ökonomischen Potenz seiner Kultur ist sich Frankreich wohl bewusst. Doch tut die Politik genug für seine Künstler in der Corona-Krise? Darüber wird derzeit gestritten im Land.
In seinem ersten Buch, einer Autobiographie, unternimmt der Schauspieler Uwe Preuss ein erzählerisches Experiment: Knappe Sätze, keine Psychologie. Das gelingt über weite Strecken überraschend gut.
In seinem neuen Roman „Da sind wir“ erzählt Graham Swift von einem Zauberer und der Feriensaison 1959 in Brighton. Im Jahr 2020 ist der Schriftsteller an diesen Ort zurückgekehrt – und hat unseren Autor mitgenommen.
Wenn das hier gut geht, können die Theater europaweit aufatmen: Die Salzburger Festspiele starten unter Virus-Bedingungen in ihr hundertstes Jubiläum.
Das Konzertleben in der Rhein-Main-Region ist zum Erliegen gekommen. Doch hier und da tut sich trotz Corona wieder etwas, oft unter freiem Himmel. Eine Auswahl.
Was sagen die Musik und Theater des großen Richard Wagner der Generation unter dreißig? Sollte man Begeisterung dafür nicht auf neue Weise wecken? Fragen eines Jungwagnerianers.
Am Samstagnachmittag haben die großen Salzburger Festspiele begonnen. Veranstalter und Gastgewerbe verpflichten sich zu hohen Sicherheitsstandards – und hoffen für die gesamte Kulturbranche, dass es gelingt.
Die Zitadelle in Mainz bekommt einen Infopunkt. In den Containern sollen Besucher unter anderem erfahren, warum in der Stadt am Rhein das größte römische Bühnentheater nördlich der Alpen erbaut wurde.
Auch zwei hessische Opernstars treten bei den Salzburger Festspielen auf: Tanja Ariane Baumgartner und Johannes Martin Kränzle über Proben unter Corona-Bedingungen und andere Erfahrungen.
Durchgebrettert: Zwei Bücher streiten über das Theater und seinen politischen Anspruch. Wie viel Spiel wollen wir noch sehen, wie viel Aktivismus brauchen wir?
Die Snooker-Weltmeisterschaft beginnt in Sheffield. Dabei sind auch Zuschauer zugelassen. Die Organisatoren sehen darin einen Test. Das bringt nicht nur den bekanntesten Namen im Snooker so richtig auf die Palme.