Ein Theater droht unterzugehen
Das Künstlerhaus 43 bleibt nach den Plänen des Linksbündnisses ohne neue Spielstätte. Kritiker warnen vor einem Verlust für Wiesbadens kulturelles Leben.
Das Künstlerhaus 43 bleibt nach den Plänen des Linksbündnisses ohne neue Spielstätte. Kritiker warnen vor einem Verlust für Wiesbadens kulturelles Leben.
„Asterix in Lusitanien“ erzählt von einem antiken Globalisierungskonflikt. Eine Reise mit dem Comic-Autor Fabcaro an die Schauplätze und Gespräche über die Globalisierungseffekte auf „Asterix“.
Amputierte Beine, zertrümmerte Rücken, ein verlorenes Augenlicht: In der westukrainischen Stadt leben viele Kriegsversehrte. Jetzt macht sie ihre Altstadt zugänglicher – und wird damit zum Vorbild für deutsche Städte.
Das Wiener Burgtheater und das Akademietheater bieten radikalkomödiantische Abende von Thomas Bernhard und Werner Schwab. Mit Verweis auf das nationalsozialistische Erbe Österreichs.
Die Tänzerin und Choreographin Katja Erfurth zeigt in Dresden ein Solo, das von Maxie Wanders Buch „Guten Morgen, du Schöne“ inspiriert ist.
Die Messe Spiel in Essen wächst mit Rekorden. Chefin Carol Rapp wagt Neues – ohne den Kult-Status der weltweit größten Brettspielmesse zu gefährden.
Sie sind eine feste Größe im Theaterbetrieb für Kinder und Jugendliche. Die Suche aber ist nie zu Ende. Das Frankfurter Theaterhaus Ensemble wird 25 Jahre alt.
Im Vergleich zur Konkurrenz aus Leverkusen, Stuttgart und Leipzig hat die Eintracht ihren Startvorteil verspielt. Die Frankfurter haben Probleme, neue Spieler und Systeme einzubinden.
Rasmus Kristensens Rückkehr nach seiner Verletzung kommt der Eintracht vor dem Spiel beim SC Freiburg gerade recht. Die Qualitäten des Dänen fehlten Dino Toppmöllers Team zuletzt schmerzlich.
Martha Kottwitz hat sich auf die Spuren der Künstlerin Erna Pinner begeben. Ihre Inszenierung wird bei den Jüdischen Kulturwochen Frankfurt uraufgeführt.
Vor hundert Jahren erschien Schnitzlers „Traumnovelle“, seitdem adaptiert die erotisch gesinnte Kunstwelt den Stoff neu. Jetzt versucht es Florian Frerichs, der die Handlung in Berlin spielen lässt. Kann das gut gehen?
Seit vielen Jahren verbessern Grundschüler aus Frankfurt im sogenannten Deutschsommer ihre Sprachkenntnisse. Jetzt hat die Stiftung Polytechnische Gesellschaft das Programm erweitert.
Dino Toppmöller ist nicht nur Fußballtrainer, sondern auch ausgebildeter Mentalcoach. Reicht sein psychologisches Feingefühl, um mit der Eintracht in der Bundesliga die Wende einzuleiten?
Zwischen Dichtern und Zeitgeschehen: Beim Lesefest „Open Books“ in Frankfurt treffen Literatur und brisante Themen aufeinander. Von Erinnerungen an große Namen bis zu Diskussionen über Putins Politik – ein Abend voller Nachdenklichkeit und Dialog.
Vor fast 25 Jahren hat Christian Weise am Frankfurter Schauspiel begeistert. Eine Zeit, die ihn geprägt hat. Jetzt kommt er wieder, mit „Arturo Ui“ .
Mit „Untitled (How Does It Feel)“ landete D’Angelo einen Welthit. Jetzt ist der Soul-Musiker im Alter von 51 Jahren in New York gestorben.
Johanna Kinzl ist im Alter von fünf Jahren an Leukämie erkrankt. Als junge Frau hat sie eine Selbsthilfegruppe für junge Krebsüberlebende gegründet. Denn auch nach der Heilung wirkt die Krankheit nach.
Zur Frankfurter Buchmesse 2025: die Suada aus dem FAS-Feuilleton. Mit Drachen, Drohnen, dem Kulturstaatsminister – und einem Känguru.
Kann ich mal Ihre Bechers haben? Das Ismaninger Kallmann-Museum macht einen Hausbesuch beim Verleger und Sammler Lothar Schirmer – und zeigt ausgewählte Gegenwartskunst von Twombly bis Handke.
Peking hat gegen die USA und Europa ein Ass im Ärmel. Es entscheidet über den Zugang der Industrie zu Seltenen Erden. Der Westen muss sehr schnell Antworten finden.
Wunschdenken hielt Konrad Adenauer für die größte Gefahr der deutschen Außenpolitik. Eine neue Dokumentensammlung belegt dies eindrucksvoll.
Christo Grozev ist ein furchtloser Reporter. Wegen seiner Recherchen steht er auf Putins Todesliste. Nun wurde Grozev beim Prix Europa als europäischer Journalist des Jahres ausgezeichnet. Was bedeutet ihm das? Und wie arbeitet er unter der Bedrohung?
Charles Tournemires grandiose Oper „La légende de Tristan“ musste 96 Jahre auf Ihre Uraufführung warten. Jetzt liegt deren Mitschnitt endlich vor. Das Stück gehört dringend auf die Spielpläne.
Das einst prachtvolle Palasthotel in Wiesbaden verfällt. Die Schauspieler des Künstlerhauses 43 leiden unter den aktuellen Bedingungen. Doch es gibt Hoffnung auf eine neue Spielstätte.
Luk Perceval inszeniert Klaus Manns „Mephisto“ in Wiesbaden als Porträt eines Verführbaren - und zugleich als Reflexion über Theater und Macht.
Ohne Kampfgeist und harte Kalkulation wären sie schon längst ruiniert. Die Delattre Dance Company aus Mainz ist ein Sonderfall der freien deutschen Tanzszene.
In einem Roman folgt sie dem philippinischen Nationalhelden nach Deutschland, und sie übersetzt aus der philippinischen Sprache Tagalog: ein Gespräch mit Annette Hug über den Ehrengast der Buchmesse – und ein Literaturrätsel.
Die Deutschen lesen immer weniger – aber dafür immer öfter gemeinsam mit anderen: Hinter der Popularität von Buchclubs könnte mehr stecken als die Lust nach einer guten Geschichte. Was steckt wirklich hinter dem Boom?
Regisseur Luk Perceval sucht seit langem nach anderen Arbeitsweisen im Theater. Auch am Staatstheater Wiesbaden beginnt er jeden Tag mit gemeinsamem Yoga. Jetzt hat dort sein „Mephisto“ Premiere.
Aussortiert aus dem Sortiment der Gefühle: Christoph Marthalers „Mein Schwanensee“ feiert die Langsamkeit. Ein Abend voller Melancholie und verlorener Motive im Hamburger Malersaal.
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Das Staatstheater Braunschweig sieht sich zu einem seltenen Schritt genötigt: Es warnt vor dem Kauf von Eintrittskarten – für ein Konzert, das Betrüger erfunden haben.
Er hat seine Fernseh-Erfolge regelrecht ausgetüftelt. Die Serie „Die Hesselbachs“ fasziniert bis heute. Ein Festival in Friedberg feiert Wolf Schmidt und seine geniale Erfindung.
Abermals führt das Einkaufszentrum die Liste der Einkaufszentren in der Region an, die von Mietern am besten bewertet werden. Der neue „Food Garden“ bringt weiteren Schwung.
Der Fotograf Oleksandr Glyadyelov dokumentiert seit vier Jahrzehnten den Alltag und das politische Geschehen in der Ukraine. Seine Bilder sind der beste Beweis für die eigene Kultur und Geschichte dieses Landes.
Wanda Perdelwitz ist nach einem Fahrradunfall gestorben. Bekannt wurde die Schauspielerin vor allem durch ihre Rolle als Nina Sieveking in der ARD-Serie „Großstadtrevier“.