Die Macht der Stimmen
Weiße Sprecher für dunkelhäutige Cartoonfiguren: In Amerika gilt das nun als rassistisch. Was heißt das für Deutschland und die Synchronstimmen schwarzer Stars?
Weiße Sprecher für dunkelhäutige Cartoonfiguren: In Amerika gilt das nun als rassistisch. Was heißt das für Deutschland und die Synchronstimmen schwarzer Stars?
Was könnte man an diesem Mann nicht lieben? Dem konsequent unprätentiösen Beatles-Schlagzeuger Ringo Starr zum achtzigsten Geburtstag.
Die Dixie Chicks wollen mit Dixie nichts mehr zu tun haben. Das hat politische Gründe. Was ist da los im Süden Amerikas?
Das ist er wieder, der polyglotte, schwermütige Offenbacher Rapper Haftbefehl. Und mit ihm eine Reminiszenz an die Beatles, Jay-Z und seinen liebsten Stoff.
Bürgerschreck, Dschungelstar und Prophet: So jung wie er wäre mancher Altachtundsechziger gerne geworden. Dem Kommunarden Rainer Langhans zum Achtzigsten.
Als die Beatles Anfang der 1960er Jahre nach Hamburg kamen, trafen sie in einem Club Astrid Kirchherr. Sie machte Fotos, die bis heute als ikonische Aufnahmen der Band gelten.
„Let It Be“ war perfekt – weil die Beatles endlich mal unperfekt erschienen. Als das Album vor 50 Jahren im Mai 1970 herauskam, gab es die legendäre Band eigentlich schon gar nicht mehr.
Seine wilde Sorte Individualität machte Epoche, von den Beatles über Bowie bis heute: Ein Nachruf auf den Ur-Rock-’n’-Roller Little Richard.
Ohne ihn wäre die Popmusik von heute nicht die, die sie ist: Zum Tod von Florian Schneider, einem der Gründer und Genies der deutschen Elektronikgruppe Kraftwerk.
Sein Waschbrett war das „Missing Link“ zwischen Jazz und Rock ’n’ Roll: Nun wird der Posaunist und Bandleader Chris Barber neunzig Jahre alt.
Paul McCartney hatte „Hey Jude“ nach der Trennung der Eltern für John Lennons Sohn geschrieben. Bei einer Online-Auktion erzielte ein Manuskript des Beatles-Songs das Fünffache des Schätzwerts.
Was ist das für eine Gang in Trenchcoats und Stoffschuhen, deren Synthiesound und gläserne Gitarren einen Ohrwurm nach dem anderen erschaffen? Ein Abend mit der Band Oehl, die auf dem besten Weg ist, ganz groß zu werden.
Ob im Rap, im Rock oder im Techno – Beethoven fasziniert bis heute. Sein freier Geist und seine Kompositionen haben Generationen von Pop- und Rockmusikern angeregt.
Schon die Fab Four mochten die Philharmonic Dining Rooms in Liverpool. Jetzt genießt der viktorianische Pub denselben Denkmalschutz wie der Buckingham-Palast.
Mit Mitte zwanzig war er Stimme und Gesicht der Art-Rock-Szene und hatte sechs Alben veröffentlicht. Und dann kam erst der politische Pop. Eigentlich erstaunlich, dass Peter Gabriel erst 70 wird.
Beatles, Bauhaus, Babyboomer: Das Jahr hat viele Bücher hervorgebracht, die neue Seiten von alten Zeiten zeigen. Ein paar Empfehlungen, rechtzeitig zum Fest.
Er begleitete die Band durch die Sechzigerjahre und war für unvergessene Albumcover verantwortlich. Jetzt ist der Beatles-Fotograf Robert Freeman im Alter von 82 Jahren gestorben.
Lasst die Blumen vor der Tür: Das Beatles-Album „Abbey Road“ klingt auch fünfzig Jahre nach seiner Veröffentlichung wie ein gut gelaunter Schwanengesang.
Zum 50. Jahrestag des Albums „Abbey Road“ erscheinen manche Klassiker in neuem Gewand.
„Something“ erschien in „Abbey Road“ im Jahr 1969.
„Here Comes The Sun“ erschien in „Abbey Road“ im Jahr 1969.
Amanda Palmer, einst Sängerin der Dresden Dolls, tourt mit einem therapeutischen Sitzkonzert. Es geht um tote Babys und um Mitgefühl. Und alles hat mit Trump zu tun.
Vor der Veröffentlichung von „Abbey Road“ diskutierten die Beatles darüber, wer in Zukunft wie viele Songs schreiben darf. Das dazugehörige Tonband ist jetzt entdeckt worden. Hat doch Ringo all die großen Hits geschrieben?
Im Zeichen des überwältigenden kommerziellen Erfolges finden sich im ehemaligen Underground-Genre plötzlich schrille Allianzen. Hip-Hop ist im alles verschlingenden Mainstream angekommen. Immerhin: Es gibt Hoffnung auf Besserung.
Bon Iver veröffentlicht sein neues, maximal rätselhaftes Album spontan sechs Wochen zu früh. Das hat mit Zahlenmystik zu tun. Bezaubernd ist es trotzdem.
Die Musik der Gallagher-Brüder hat eine langen Ahnenreihe, die Songtexte drehen sich scheinbar ambitionslos um „Cigarettes and Alcohol“. Aber das Zusammenspiel aller Pop-Faktoren ist bei Oasis einzigartig.
Der Sommerfilm ist zwar kein eigenes Genre, aber eine feste Größe im Kino. Was macht ihn eigentlich so erfolgreich? Er braucht die richtigen Zutaten.
Danny Boyle erzählt in seinem neuen Film von einer Welt, in der sich nur ein einziger an die Beatles erinnert. Und dieser einzige Beatles-Kenner spielt zufällig Gitarre.
Der Song „In My Life“ ist eines der originellsten Erinnerungslieder des Pop. Die Geschichte seiner Entstehung eröffnet einen faszinierenden Blick in die Werkstatt der Beatles.
Während Politik zur Farce wird, lebt das Wunsch-England weiter. Wir haben europäische Autoren gebeten, für uns über ihr England-Gefühl nachzudenken – Kultur, Sprache, Lifestyle.
Heute ist Wikipedia-frei. In Zeiten von „Warte, ich google kurz“ ist so ein Tag eine echte Befreiung.
Wenn Paul McCartney auftaucht, spricht, singt, spielt: Dann sieht es so aus, als wäre eine Welt ohne Brexit, Trump, AfD möglich. Wie das geht? Whisper words of wisdom, let it be.
Die Landlust des Ray Davies: Vor fünfzig Jahren gründeten die Kinks eine Gesellschaft zur Bewahrung der Dorfwiese. Gab es die überhaupt? Ein Nachtrag zum Popjahr 1968.
Schon die Beatles hatten ihren Spaß im Skigebiet von Obertauern. Und dafür, dass man ihn dort bis heute haben kann, sorgen vier gut durchdachte „Tauernrunden“.
Heute muss vieles in der Kosmetik spirituell, pur und botanisch sein. Das entspricht dem Lifestyle, ist aber auch ein bisschen langweilig. Was wären Hemingway ohne Martini, Bob Marley ohne Joint, die Beatles ohne LSD? Wofür lohnt es sich, in einem immer disziplinierteren Leben zu leben?
Als europäische Kulturhauptstadt fand Liverpool vor zehn Jahren eine neue Identität als Kunststadt. Doch mit dem Brexit steht das auf der Kippe.