Kopfkino
Denn das ist es. Alexei Ratmansky hat mir erklärt, wie er choreographiert, wie sein schöpferischer Prozess genau vonstatten geht. Blick in ein Mastermind des Tanzes
Denn das ist es. Alexei Ratmansky hat mir erklärt, wie er choreographiert, wie sein schöpferischer Prozess genau vonstatten geht. Blick in ein Mastermind des Tanzes
Trotz der späten Anstoßzeit sind die Fanmeilen beim DFB-Spiel voll. In Porto Alegre stimmten sich die Fans bei kühlen Temperaturen von rund 17 Grad auch mit Blasmusik und Tanz auf die Partie ein.
Heute vor 25 Jahren zogen unter dem Motto „Friede, Freude, Eierkuchen“ 150 Club-Gänger über den Ku’damm: mit drei Bussen, zwei Kassettenrekordern – und dem Fotografen Erik-Jan Ouwerkerk. Erinnerungen an die erste Loveparade.
Ari Shavit, 1957 in Israel geboren, streift durch das verheißene Land und die Geschichte des Zionismus. Er sucht die Orte auf, an denen auch seine Vorfahren halfen, Sümpfe trockenzulegen und Orangen zu pflanzen
Kein Dach über dem Kopf, aber BMW fahren: Die neue 4er-Verbindung von Motorkultur und Offenheit hält, was sie verspricht. Über Geld und die Gelenke darf man nicht nachdenken.
Seit 17 Jahren schippern Sado-Maso-Fans eine Nacht lang über den Bodensee. Dieses Mal gab es Streit um die vermeintliche Sex-Party. Nun ist die „MS Schwaben“ doch in See gestochen - und Hunderte Schaulustige sahen zu.
Abseits touristischer Trampelpfade entdeckt man die Stadt ganz neu. Curt Cuisine führt durch das andere Wien.
Kolumbien steht im Viertelfinale gegen Brasilien. Der beste Spieler führt die Torschützenliste an und wird schon in einem Atemzug mit den ganz Großen genannt. James ist bereit für den direkten Vergleich mit Neymar.
Er hat Leidenschaft für den Samba, ein gewinnendes Wesen und er ist so berühmt, dass die Queen schon seine Hand schüttelte. Renato Sorriso ist der berühmteste Straßenfeger Brasiliens.
Von den Brasilianern können wir lernen, wie eine multiethnische Gesellschaft sich formiert. Am Anfang war der Fußball – und die Kunst zu kämpfen, ohne einander zu berühren.
Sie ist Tochter griechischer Eltern und Sprecherin der „Tagesschau“. Andere Leute nennen so was ein Beispiel perfekter Integration. Ihr selbst sind andere Dinge viel wichtiger.
Die verlängerte Waffenruhe in der Ostukraine wird offenbar nicht vollständig eingehalten. Separatisten werfen Kiew vor, ihre Militäraktionen fortzusetzen und Truppenstellungen für einen Militärschlag auszubauen.
Mehr als 100.000 Besucher feiern an diesem Wochenende bei einem der weltgrößten Open-Air-Musikfestivals im südenglischen Glastonbury. Das miese Wetter kann die Stimmung nicht verderben, wie unsere Bilderstrecke verrät.
Warum nur sind die Brasilianer bei der WM im eigenen Land so versessen darauf, unbedingt auch selbst Weltmeister zu werden? Wir haben 2006 doch vorgemacht, wie gut und schön alles sein kann, obwohl man vor dem Finale ausscheidet.
Alle hatten damit gerechnet, dass die „Forsythe Company“ das Repertoire des Choreographen pflegen würde, auch wenn er nur noch „künstlerischer Berater“ ist. Jetzt bereitet William Forsythe selbst dieser Hoffnung ein Ende.
Ein stilles Defilee entlang der bösen und verruchten Erfahrungen mit der visuellen Kopfgeldjägerei: Die Ausstellung „Paparazzi!“ in Frankfurt entblößt den Starkult und knipst das Publikum.
Die Provinz Henan nimmt für sich in Anspruch, die Wiege der chinesischen Kultur zu sein. Ganz weit hergeholt ist das nicht: Zu Besuch in einer alten Kaiserstadt, einem Tai-Chi-Dorf, dem ursprünglichen Shaolin-Tempel und in ziemlich vielen Parks.
Im Augenblick geht es den Deutschen so richtig gut. Doch der digitale Wandel kann alles ändern. Eine Reise durch ein Land im Hochgefühl größter Zufriedenheit.
Der Fotograf Stefan Falke hat entlang der mexikanisch-amerikanischen Grenze Künstler fotografiert, die mit ihren Werken den Befestigungswall zwischen den beiden Ländern aufweichen wollen.
Auch im letzten Spiel der Vorrunde tanzen am Ende die Südamerikaner: Cuadrado und Jackson treffen für Kolumbien, Okazaki hält die Achtelfinale-Hoffnungen für Japan nur kurz am Leben.
Tanzen kann Berge versetzen: Das Alvin Ailey American Dance Theater beginnt seine Sommertournee in Frankfurt - das Herz der Companie schlägt in einem Tanzpalast von Manhattan.
Douce Steiner weiß sich durchzusetzen, doch eine Diktatorin mit Kochlöffel ist sie nicht: In der Küche der besten deutschen Köchin herrscht die Höflichkeit.
Das Festival Lumix präsentiert alle zwei Jahre die besten Arbeiten der besten jungen Fotojournalisten aus aller Welt. Gelegenheit zu sehen, wie rasch sich die Nachwuchsfotografie verändert.
Wer eine Travestieshow sehen will, braucht keine Conchita Wurst, sondern fährt zu Gerda nach Mühlheim. Ihre „Kleine Weltbühne“ wird vierzig Jahre alt.
Einer der Heroen der amerikanischen Postmoderne, Steve Paxton, wird in Venedig ausgezeichnet. Warum und wofür, steht hier.
Heute war mit dem Hexensabbat ein dreifacher Verfallstermin an der Börse. Der Dax führte einen Tanz auf und sprang auf ein Rekordhoch und schloss dann doch im Minus.
Ohne Richtungsänderung auf der Straße der Verlierer: In Katell Quillévérés „Suzanne“ kämpft die Schauspielerin Sara Forestier auf bewegende Weise mit dem Schicksal.
Joachim Gniza organisiert den Transport der Ausrüstung von Fernsehsendern und Fußballern zur Weltmeisterschaft nach Brasilien und zurück.
Pina braucht Fotos, sagte der Tänzer Jan Minarik am Telefon zu dem Fotografen KH W. Steckelings, und dieser kam. Es war das Jahr 1974. Nun sind diese Dokumente veröffentlicht.
Alt und sagenumwoben sind die Texte und Geschichten über den keltischen König Artus. Dabei sind die Dichtungen über ihn höchst unterschiedlich. Was keltische Dichter vom berühmtesten König des Mittelalters erzählen.
Brasilianer fühlen sich wohl in Deutschland. Nur werden sie nicht gerne auf Samba und Fußball reduziert. Ein Klischee hierzulande gefällt wiederum gut: die deutsche Pünktlichkeit.
In Russland finden Flüchtlinge aus der Ostukraine in einem Ort nahe der Grenze Schutz vor vermeintlichen Faschisten. Sie berichten von dem, was in Moskau „Strafoperation“ gegen einen „Landsturm“ heißt.
In den Favelas von São Paulo tanzen sich die Fans warm für die am Donnerstag beginnende WM. Ihre Begeisterung können auch Armut, Konflikte und Streiks nicht trüben.
Am Sonntag sagte sie noch ab, nun kommt Jennifer Lopez doch und singt bei der Eröffnungsfeier das offizielle WM-Lied „We are one“.
Der vor 150 Jahren geborene Richard Strauss war der erfolgreichste Komponist seiner Zeit. Man hat sich angewöhnt, seine himmlische Musik von seinem spießigen irdischen Lebenslauf sauber zu trennen. Warum?
Der Australier Simon Stone sorgt beim Festival „Theater der Welt“ in Mannheim mit einem Gewaltstück für Furore. Szenenapplaus aber gibt es für andere.