„Ich wollte jede konventionelle Idee verbannen“
Damien Jalet bereichert den Film „Suspiria“ mit seinen Choreographien. Im Interview spricht er über die Tanzkünste von Tilda Swinton und Dakota Johnson.
Damien Jalet bereichert den Film „Suspiria“ mit seinen Choreographien. Im Interview spricht er über die Tanzkünste von Tilda Swinton und Dakota Johnson.
In Österreich meldet sich eine Kandidatin für den Eurovision Song Contest, die vorher niemand kannte. Es liegt nahe, dass es sich um ein Satireprojekt handelt.
Das Mapa Teatro aus Kolumbien ist zum ersten Mal in Frankfurt zu Gast. Die Geschwister Abderhalden über ihre Kunst der Immersion.
Eine atemberaubende Mischung aus Artistik, Volkstheater und Ballett: „Vivid“ im Friedrichstadt-Palast schenkt uns die Illusion der Schwerelosigkeit und verschweigt trotzdem nicht, wie viel Muskeln und Nerven dies verlangt.
Für einen Wettbewerb drehen Arbeitskollegen Musikvideos fürs Netz. Sie trommeln mit Löffeln, verfehlen Töne, vergessen Texte – ist das nicht total peinlich?
Können humanoide Roboter Menschen Gesellschaft leisten? In Frankfurt werden die Modelle „Pepper“ und „Peppa“ nun in einem Altenzentrum getestet.
Mehr Wachstum, mehr Events, mehr Professionalismus: Den Hockeyspielern wird viel abverlangt. Deutschland arbeitet längst „am oberen Ende unserer Möglichkeiten“. Doch weitere Schwierigkeiten stehen bevor.
Studieren dank Meerschweinchen und ein Dach für die Hühner. Bildung bringt Arme in den Anden auf gute Ideen. Zwei Münsteraner helfen.
Musikalische Lust am Kolorit und viele, viele Bilder: Barrie Kosky inzeniert Leonard Bernsteins „Candide“ an der Komischen Oper in Berlin.
Gut gemeint, aber völlig harmlos: Thomas Ostermeier inszeniert Horvaths „Italienische Nacht“ an der Berliner Schaubühne.
Haare verraten alles und nichts über einen Menschen. Das hat unsere Fotografin zu einem Experiment angeregt: Sie fotografierte acht Frauen. Wer ist hier wer?
Goldman Sachs steckt tief im Korruptionssumpf um den malaysischen Staatsfond 1MDB. Der Aktienkurs der Bank geht in die Knie. Ein Deutscher steht im Mittelpunkt. Doch welche Rolle spielt der Ex-Chef Lloyd Blankfein?
Die eine will etwas zeigen, die eine etwas erklären: Zwei Berliner Ausstellungen erzählen die Geschichte der November-Revolution. Man kann sie auch als Hommage an den Fotografen Willy Römer lesen.
In der kommenden Woche entscheidet die Unesco über Neuaufnahmen in die Liste des immateriellen Kulturerbes der Menschheit. Der Reggae und die Parfumkunst stehen zur Diskussion, aber auch ein Vorschlag aus Deutschland.
Der israelische Choreograph Roy Assaf feiert den Pop in „Nothing“ am Staatstheater Mainz. Wie vertragen sich dabei Blödelei und Sex-Appeal?
Peter Jordan und Leonhard Koppelmann inszenieren in Mainz die deutsche Erstaufführung von „Märchen im Grand-Hotel“. Musik und Spielszenen addieren sie zu einer Komplettunterhaltung.
Taiwans Kultur ist zu neuem Selbstbewusstsein erwacht – und emanzipiert sich von seinem großen Nachbarn. Nur noch acht Prozent der Einwohner fühlen sich weiterhin als Chinesen.
Die Digitalisierung macht auch vor alten Bräuchen keinen Halt: Im Südsudan suchte eine Familie via Facebook nach dem Höchstbietenden für die Heirat mit ihrer Tochter – und bekam 500 Kühe, drei Autos und 10.000 Dollar.
Mitten in Europa lebt das Bergvolk der Huzulen – das viele nicht kennen. Ihre Heimat sind die verwunschenen Karpaten – wo selten Touristen hinkommen. Zwei Gründe, sofort dorthin zu reisen.
Mittels Sanktionen die eigenen Interessen im Ausland durchsetzen: Was unter der Obama-Regierung zum Machtinstrument gefeilt wurde, nutzt die Trump-Administration schamlos als Allzweckwaffe. Wer den Dollar kontrolliert, kontrolliert den Welthandel.
Bis 2020 will Xi Jinping die Armut in seinem Land überwinden. Was den letzten 30 Millionen Abgehängten fehlt und wie ein deutscher Entwicklungshelfer versucht, das Leben der Bauern zu verbessern – ein Ortsbesuch im Westen Chinas.
Ein Rätsel, das viele Clubgänger umtreibt, ist dieses: Was machen DJs oder DJanes überhaupt? Beats? Bässe? Krasse Übergänge? Das und noch so einiges mehr hat unsere Autorin herausgefunden.
1518 entbrannte in Straßburg ein Tanzfieber: Hunderte Menschen konnten nicht mehr aufhören, sich zu drehen. Was löste diesen Veitstanz aus? Eine Ausstellung entmystifiziert die Choreomanie.
Monty-Python-Komiker, Freund der Stars und Schöpfer des Welthits „Always Look on the Bright Side of Life“: Eric Idle erzählt in seiner Autobiografie von seinem bewegten Leben.
Das kritische Bewusstsein klopft den Takt auf einer Kokosnuss: Jens Friebes Album „Fuck Penetration“ sprüht vor Witz und heizt den Winterkamin auf Tanztemperatur vor.
Der französische Pianist Lucas Debargue liebt Russland und ist sehr kritisch gegen Frankreich. Jetzt spielt er Musik von Peter Tschaikowsky, einem Russen, der Frankreich liebte.
Die Untiere tarnen sich als Tierfell, lecken Zimmerdeckenecken oder leben in Schweizer Bergseen: Ein Weltatlas macht seine Leser mit Fabelwesen bekannt, lässt sie einer Reise folgen und stellt sie vor Rätsel.
Bettina Wagner-Bergelt wird Direktorin am Tanztheater Wuppertal Pina Bausch. Die Entscheidung ist schwach. Die Ära der nächsten vorläufigen Lösung beginnt.
Über Jahrhunderte abgetaucht, nun im Rampenlicht: Die Zeit ist reif für Naumburg an der Saale, die Stadt des jüngsten deutschen Weltkulturerbes.
Ein alter Verdacht hat sich nun doch bestätigt: Der Rote Zwerg Barnards Stern beherbergt einen Planeten in nur sechs Lichtjahren Entfernung von uns.
Am Mittwoch wird Prinz Charles 70. Bis seine Mutter ihm die Geschäfte übergibt, dürfte es noch dauern. Doch die langen Jahre des Wartens hat er gut genutzt.
Für alle, die beim „Nussknacker“ an Tschaikowsky denken, stellt Disney gleich zu Beginn seines Films klar: Das Ballett kann Tänze – aber solche Bilder kann nur Film. Auf eine von ökonomischen Gesichtspunkten bestimmte Weise ist das kreativ.
Regisseur Kirill Serebrennikow wurde festgenommen, als er den Film „Leto“ drehte. Er musste ihn im Hausarrest fertigstellen. Was dabei herauskam, hat seherische Kraft: „Leto“ deutet an, wie die Ära Putin Russland einfriert.
Trainer Niko Kovac und vier Stammspieler weg: Viele prophezeiten der Eintracht ein sehr schwieriges Jahr in der Liga. Doch Nachfolger Adi Hütter wechselte den Stil – und schuf eine furiose und gefürchtete Angriffsreihe.
Dass der Bundestag über die Menschenrechtslage der Uiguren diskutiert, gefällt Peking nicht. Es setzt die Parlamentarier mit einem Brief sogar unter Druck – kurz bevor Außenminister Heiko Maas nach China reist.
Am Sonntag beginnt das 42. Puppenspiel Festival in der Landeshauptstadt. Zwölf Figurentheater aus ganz Deutschland zeigen 33 Aufführungen am Elsässer Platz. Der Festivalleiter Stefan Maatz ist mit Spaß bei der Sache.