Der Reklame-Rubikon ist überschritten
Der Werbemotor im Onlinesektor läuft auf Hochtouren. Aber der Erfolg im Kommerziellen wird für das Medium Internet allmählich zum Problem – immer mehr User versuchen sich dem Werbedruck zu entziehen.
Der Werbemotor im Onlinesektor läuft auf Hochtouren. Aber der Erfolg im Kommerziellen wird für das Medium Internet allmählich zum Problem – immer mehr User versuchen sich dem Werbedruck zu entziehen.
Die Berichterstattung zur Präsidentenkrise ist selbst in die Krise geraten. Journalisten warnen einander vor der „öffentlichen Meinung“. Was das ist, weiß leider keiner so genau.
Zusätzlich zum Verlagshonorar soll der Autor Karl Hugo Pruys zehntausend Euro bekommen haben, damit das Buch „Christian Wulff: Deutschland kommt voran“ fertig wird: von einem Freund des Politikers.
Während der Merkel-Vertraute Peter Altmaier (CDU) per Twitter mahnt, Christian Wulff solle seine „Anwälte an die Leine legen“, stellt sich die Kanzlerin abermals vor den Bundespräsidenten. Wulffs Anwalt lehnte eine Veröffentlichung der Fragen und Antworten aus „rechtlichen Gründen“ weiter ab.
Kaum haben wir das alte Jahr hinter uns, mehren sich die Zeichen, dass neue Krisen, Krankheiten und Kulturkarambolagen unvermeidlich sind. Ein Vorab-Ereignis-Kalender zum Aufheben.
Aus rein privaten Gründen: Wie der Finanzmagnat Carsten Maschmeyer dem Verkauf eines Buches von Christian Wulff auf die Sprünge half.
Der frühere AWD-Chef Maschmeyer hat die Werbekampagne für ein Buch des damaligen Ministerpräsidenten Wulff finanziert - doch Kanzlerin Merkel spricht dem Bundespräsidenten weiter ihr „vollstes Vertrauen“ aus. Der Ältestenrat des niedersächsischen Landtags brach seine Beratung über die Causa Wulff vorzeitig ab.
Die Berliner Republik in Aufruhr. Das war das Thema gestern bei „Beckmann“. Wir erlebten die Souveranitätserklärung der Medien gegenüber der Politik. Das kommt bekanntlich nicht jeden Tag vor.
Dieser Bundespräsident wird künftig schweigen müssen: Spätestens am 17. August erfuhr Christian Wulff, dass die Presse in der Sache seines Hauskaufs recherchierte. Am 24. August sprach er im Kreis von Nobelpreisträgern über Bonität und Bürgschaften. Es war seine erste und letzte Rede über das Schicksalsthema unserer Zeit.
Die Vorwürfe gegen Bundespräsident Wulff, er habe als niedersächsischer Ministerpräsident den Landtag über seine privaten Geschäftsbeziehungen getäuscht, versetzen die Berliner Koalition in Sorge. Das Bundespräsidialamt wies die Vorwürfe zurück.
Die Schlagzeile des Jahres 2011 ist „Brüderle bei Ehrlichkeit ertappt“. Der Dortmunder Verein Deutsche Sprache wählte sie aus den 30 Finalisten aus. Auch die F.A.Z. ist vertreten.
Twitter ist ein Informationsinstrument - und daher eigentlich ideal für Medien, die ihre Nachrichten auf diesem Wege schnell verbreiten können. Die meisten Medien setzen Twitter jedoch als Link-Schleuder ein, verbreiten also nur automatisiert die Überschriften ihrer Nachrichten inklusive Link auf die eigene Internetseite, können aber der Kommunikation mit den Nutzern wenig abgewinnen. Das ist das Fazit einer Studie des „Pew Research Center's Project for Excellence in Journalism" für den amerikanischen Nachrichtenmarkt, das fast identisch auf Deutschland übertragen werden könnte.
Mehr als zehn Jahre lang raubt und mordet eine Gruppe von Neonazis in Deutschland. Die Ermittler gehen von mindestens vier Terroristen aus.
Die Haftung für Hinweise auf fremde Internetseiten (Links) wird von der Justiz zunehmend abgeschwächt.
So ein grosser Dichter kommt nicht aus dem Nichts, der muss schon irgendwie gemacht werden. Ohne die richtigen Schlagworte: Kein Kauf der Zielgruppe. Wer kein Genie ist, muss heute gar nicht mehr anfangen. Höchstleistungen sind beim Klappentexten gedordert, wenn der Autor gebührend gelobt werden soll.
Smartphones und Tabletcomputer haben den Medienwandel spürbar beschleunigt. Die Internetangebote gewinnen im Durchschnitt 11 Prozent Nutzer hinzu. Das Interesse an elektronischen Lesegeräten ist jedoch begrenzt.
pca. BERLIN, 25. September. Union und FDP haben sich am Wochenende zuversichtlich gezeigt, eine eigene Mehrheit zu bekommen, wenn es Ende dieser Woche im Bundestag darum geht, mit der Erweiterung des Finanzrahmens dem überschuldeten Griechenland weitere Hilfen zukommen zu lassen.
Die Tragödie der Wissenschaft hat der britische Zoologe Thomas Huxley einmal so beschrieben: Es gebe keinen schrecklicheren Anblick, als zu sehen, wie eine schöne Theorie durch eine hässliche Tatsache erschlagen wird.
Musik Kennst du schon Boy, fragt die eine. Hast du schon von Boy gehört, sagt der andere. Jetzt kenne ich sie und habe sie gehört, eine junge Frau aus Hamburg, eine aus Zürich, die zu Gitarren auf Englisch singen, die CD, sie heißt ...
Ausgerechnet die Süddeutsche Zeitung, die Kommentare im Internet nur zu Geschäftszeiten zulässt, möchte eine Debatte über die Problematik solcher Wortmeldungen anstossen. Dabei ist es doch ganz einfach: Wer Pöblern Raum gibt und sich um kluge Köpfe nicht kümmert, bekommt das vom Netz geliefert, was er verdient
du. ZÜRICH, 19. September. Die Schweizer Großbank Credit Suisse (CS) zahlt an die Staatsanwaltschaft Düsseldorf 150 Millionen Euro. Im Gegenzug stellen die Strafverfolger ihre Ermittlungen wegen des Verdachts der Beihilfe zur Steuerhinterziehung durch Mitarbeiter der Bank ein.
Zwischen Verlagen und öffentlich-rechtlichen Sendern tobt ein Kampf um die Hoheit im Internet. Die „Tagesschau“- App wird kritisiert, Springer geriert sich als Bannerträger der freien Presse. Eine Debatte mit Schlagseiten.
Twitter gewinnt bei Entscheidern in Unternehmen an Bedeutung. Nach einer Umfrage des Fernsehsenders CNBC unter 650 europäischen Top-Managern ist der Einsatz von Twitter als Business-Tool von 31 Prozent auf 61 Prozent gestiegen. Für persönliche Zwecke nutzen inzwischen 38 Prozent der Befragten den Kurznachrichtendienst, nach 30 Prozent im Jahr zuvor.
Lambsdorff sagte: "Ich habe das gehört von den Kollegen aus der CSU, die heute so etwas beschließen wollen." Damit bezog er sich auch auf eine Textvorlage, die am Montag vom CSU-Präsidium beschlossen wurde.
ht. FRANKFURT, 12. September. Der Kurznachrichtendienst Twitter hat 100 Millionen aktive Nutzer im Monat, sagte der Vorstandsvorsitzende Dick Costolo in San Francisco. 50 Millionen Menschen nutzen den Dienst täglich.
Politiker der CDU haben die Aussagen Wirtschaftsminister Röslers über eine „geordnete Insolvenz“ Griechenlands zurückgewiesen. CSU-Chef Seehofer äußerte sich zufrieden, dass „diese Gedanken jetzt ausgesprochen werden“.
In seiner ersten Talkshow beim neuen Sender diskutiert Günther Jauch über den Terror vom 11. September 2001 und über die Bundeswehr in Afghanistan. Es war alles sehr wohltemperiert. Oder langweilig? Hat wirklich jemand eine „Revolution“ erwartet?
Wiesbaden (dpa). Der hessische Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) hat sich für eine Auto-Maut auf deutschen Autobahnen ausgesprochen. Dem Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" sagte er: "Ich bin ein Anhänger einer Maut für Pkw, unter ...
The Show must go on? Harald Schmidt und sein Produzent Fred Kogel erklären den Wechsel zu Sat.1 und verraten, warum die Late Night das wirksame Gegenprogramm zum Talkshow-Boom ist.
Kurz bevor in dieser Woche das Datenleck bei Wikileaks der Öffentlichkeit bekannt wurde, zum Beispiel dadurch, dass Medien, die sich selbst für vergleichsweise verantwortungsbewusst halten, das angeblich geheime Passwort aus einem ...
Westerwelle taumelt dem politischen Aus entgegen, Philipp Lahm bewegt die Gemüter der Fußballkenner. Beide Fälle haben etwas gemeinsam: Sie sind Medienohnmachtsanfälle.
Unerhört, sie treten einfach nicht zurück. Obwohl es doch die Medien ganz entschieden gefordert haben und zwar um so lauter, je weniger Wirkung es zu haben scheint. "Es ist vorbei", titelt Spiegel-Online über den Minister, obwohl es noch gar nicht vorbei ist.
"Kein Mausoleum für Germanisten" nannte Enzensberger einmal Kleists "Sämtliche Werke und Briefe", die er zu Recht als mustergültige Klassikerausgabe feierte. Diese von Helmut Sembdner erstmals 1952 herausgegebene und im Laufe der ...
Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) und die Stadt Aachen haben DFB-Ehrenpräsident Egidius Braun am Montag für 25 Jahre Mexiko-Hilfe geehrt. Der 86 Jahre alte Braun hatte die Stiftung 1986 während der Weltmeisterschaft in Mexiko ins Leben ...
Er beginnt so hoffnungsvoll, der Tag des großen Vorstellungsgesprächs, und diese Hoffnung wird mit solcher Unschuld beschrieben, dass man sich an diesen Moment zu Beginn des Buches auch dann noch erinnert, als eine müde Sonne alle Helden ins Zwielicht getaucht hat.