Der unbekannte Weltmeister
Weil Sauerland-Event einen Weltmeister sucht, den sein Boxer Arthur Abraham herausfordern kann, kommt der unbekannte Champion Robert Stieglitz doch noch groß ins Fernsehen.
Weil Sauerland-Event einen Weltmeister sucht, den sein Boxer Arthur Abraham herausfordern kann, kommt der unbekannte Champion Robert Stieglitz doch noch groß ins Fernsehen.
Der Bayerische Fernsehpreis geht dieses Jahr an namhafte Schauspieler in herausragenden Rollen: Anja Kling, Anna Loos, Matthias Brandt und Armin Rohde. Einen kapitalen Fehlgriff aber leistet sich die Jury dann doch.
Bevor Harald Schmidt im Bezahlfernsehen verschwindet, moderiert er am Donnerstag seine letzte Late Night bei Sat.1. Thomas Gottschalk verabschiedet sich Anfang Juni aus dem ARD-Vorabend. Und Johannes B. Kerner hat das Ende seines Sat.1-Resteverwertungsmagazins schon hin sich. Dabei hätte alles auch ganz anders kommen können.
Sky investiert nicht nur in die Fußball-Bundesliga. Im Herbst schlägt Harald Schmidt bei Rupert Murdochs Bezahlsender auf. Schmidt, dem Sat.1 gekündigt hat, kommt drei Mal die Woche – aber man muss Abonnent sein, um ihn zu sehen.
Er muss Bertelsmann zu neuem Ruhm führen. Dafür stellt er alles auf den Kopf. Mit eiserner Disziplin kämpft er für das Comeback.
Die ARD-Intendanten beenden „Gottschalk Live“ schon am 7. Juni. Den Ausschlag gaben die schwachen Quoten. Thomas Gottschalk nahm das frühe Aus durchaus gelassen.
628 Millionen Euro geben die Sender künftig je Saison für die Bundesliga aus. ARD, ZDF, Sport 1 und Sky sind am Ball. Die Revolution durchs Internet bleibt aus. Sie dürfte aber nur vertagt sein.
Die Sendergruppe Pro Sieben Sat.1 ordnet die Sendelizenzen ihrer Kanäle neu. „Vier Sender, vier Länder“ lautet das Motto. Der Sat.1-Umzug von der Medienaufsicht in Rheinland-Pfalz in den Norden aber ist ein Fanal, das auf Fragwürdigkeiten der Mainzer Medienpolitik hindeutet.
Im Wettbieten um die Bundesligarechte steht die Telekom in der Kritik, weil an dieser der Staat beteiligt ist. Wieso kümmert kaum einen, was ARD und ZDF raushauen?
Sat.1 setzt Harald Schmidt vor die Tür, an Thomas Gottschalks Stuhl im Ersten wird gesägt: Alltagsszenen aus einer überhitzten Branche, die nur noch Quoten, nicht mehr Qualität erkennt.
Am 3. Mai sollte der Moderator in die Sommerpause gehen. Doch aus der kommt er nicht mehr zurück. Obwohl die „Harald Schmidt Show“ beste Kritiken erhielt, blieben die Zuschauer fern.
Barbara Schöneberger und Ina Müller werden im Ersten auf Olivergeißenhaftigkeit getestet; dem ZDF fällt ein Film in den Topf mit den Siebzigerjahrefarben; Claus Strunz steht ratlos im Sat.1-Studio; Politiker erzählen vom Geopfertwerden; und RTL 2 schneidet "Game of Thrones" schon bevor der Vorspann läuft. Was diese Woche im Fernsehen los war.
Vor sieben Jahren ist der Film „Der Liebeswunsch“ nach einer Vorlage von Dieter Wellershoff produziert worden. Er war im Kino, es gibt ihn auf DVD, nun wird er von der ARD lieblos versendet. Das ist mehr als eine Frechheit.
Die Gewinner des Grimme-Preises stehen fest: Die ARD holt die meisten Preise, unter anderem mit einem Film über Online-Mobbing. Hannelore Hoger erhält eine Sonderehrung.
Anlässlich seiner Rückkehr zu Sat.1 treibt sich Ingo Lenßen an einem der unwirtlichsten Plätze der Erde herum: dem Essener Hauptbahnhof; Jan Böhmermann grantelt seine Co-Moderatorin an den Talkrand; 3sat zeigt Strahlenmesser in der Region um Fukushima; und Vox spielt "Herzblatt" mit Bus. Was diese Woche im Fernsehen los war.
Ist es eine gute Idee, Charlotte Roche und Jan Böhmermann eine Talkshow zu geben? Der Auftakt wirft die Frage auf, ob das Unterfangen ernst gemeint ist.
Thomas Ebeling, der Vorstandsvorsitzende von Pro Sieben Sat.1, boxt sich durch die Fernsehwelt. Dem früheren Pharmamanager ist es gelungen, aus einem Pleitekandidaten ein Medienunternehmen mit Zukunft zu machen.
ProSiebenSat.1, Freenet und Vivendi steigern den Gewinn, Beiersdorf hält die Dividende stabil. Abschreibungen ziehen Xing in die Verlustzone, auch Adecco spürt die Wirtschaftsflaute und Morphosys erwartet 2012 einen weiteren Ergebnisrückgang. Die amerikanische Notenbank sieht die Wirtschaft des Landes auf Wachstumskurs, Chinas Industrie wächst etwas stärker, aber Bundesbankpräsident Weidmann warnt die EZB vor wachsenden Risiken und Bundeskanzlerin Merkel leitet eine Kehrtwende bei der Aufstockung des europäischen Rettungsschirms ein
Die Wanderhure ist wieder da. Millionen von Zuschauern soll sie Sat.1 bescheren. Doch nur wer Alexandra Neldel als „Conan der Barbar“ sehen will, ist hier richtig.
Die neue ZDF-Freitagskommissarin fällt vor allem durch permanentes Erdnussnaschen auf; Pro Sieben besucht für "Der große Toleranztest" Nudisten und Besserwisser-Veganer; Monika Gruber hat jetzt ihre eigene "heute show"; und Sat.1 versteckt Ingolf Lück zu Unrecht im Pay TV. Was diese Woche im Fernsehen los war.
Pro Sieben Sat.1 schickt den für die deutschen Sender zuständigen Vorstand in die Wüste. Man trennt sich angeblich im Einvernehmen. Was der Schritt zu bedeuten hat, darüber darf man rätseln.
Der Pro Sieben Sat.1-Vorstand Andreas Bartl geht - halb zieht es ihn, halb wird er gedrängt. Herrscht Ratlosigkeit bei einem gleichwohl bestens verdienenden Senderverbund?
Vier zu null verlor der FC Arsenal London am Mittwoch gegen den AC Mailand. Das ist ein Jammer – und doch gerecht. Denn bei Sat.1 sah man ein sehr schönes Spiel.
Er ist der vorerst Letzte, der dem ZDF noch keinen Korb gegeben hat. Markus Lanz ist nun als erster Kandidat auf die Nachfolge von Thomas Gottschalk bei „Wetten, dass ..?“ zu handeln. Auch eine mögliche Komoderatorin könnte gefunden worden sein.
Im Februar 2002 gibt der damalige Chef der Deutschen Bank in New York ein Interview, das Leo Kirch in den Ruin begleitet. Der Filmmogul überzieht Rolf Breuer und die Bank fortan mit Prozessen. Es ist auch ein Lehrstück für Lehrlinge.
„Do You Like What You See“ fragte Ivy Quainoo in einem ihrer Songs im Finale von „The Voice of Germany“. Offenbar: Die 19 Jahre alte Deutsch-Ghanaerin gewann in der Casting-Show.
Erfolgreicher als „Unser Star für Baku“ und ernsthafter als „Deutschland sucht den Superstar“: mit „The Voice“ hat Pro Sieben Sat.1 einen Casting-Hit gelandet.
Am Donnerstag setzt das Wettbieten um die Fußball-Bundesliga an. Es wird spannend: Die ARD muss um jeden Preis die „Sportschau“ halten, doch aus dem Internet erwächst starke Konkurrenz. Und auch die Telekom spielt mit.
Er ist einer der härtesten Arbeiter im Football: Tom Brady will die New England Patriots zum vierten Super-Bowl-Titel führen. Zu Beginn seiner Karriere sah es danach ganz und gar nicht aus.
Vox lässt zwei Ersatz-Heidis erklären, "was'n guter Walk ist"; der HR hat sich am Nachmittag seine eigene Deko- und Aufräumhölle eingerichtet; der NDR kontert mit Live-Bildern aus der Filzwerkstatt; Wolfgang Schäuble erzählt Nikolaus Brender was vom "Exischtenzminimum"; und "Die dreisten Drei" sind wieder da. Was diese Woche im Fernsehen los war.
Thomas Gottschalk räumt ein, mit seiner neuen Sendung quotenmäßig „in der U-Bahn“ zu sitzen. Gottschalk jedenfalls setzt auf die Zukunft – und eine Bergbahn, die ihn nach oben bringt.
Es gibt Hunderte von Internetportalen, auf denen man Lieder, Serien und Filme finden kann. Viele davon sind illegal. Aber es gibt auch seriöse Anbieter. Und nicht alle verlangen Geld.
Beim ZDF firmieren die "Die Charts der deutschen Schätze" als Doku; Jörg Pilawa moderiert sich in seine Vergangenheit zurück; ein Plüschhund revanchiert sich bei Oliver Pocher; Sat.1 bewirbt sich um die beeindruckendste Kamerastuntszene in einem Krimi; und Desirée Nick krempelt Comedy-Talenten ihre Auftritte um. Was diese Woche im Fernsehen los war.
Wenn die Fachzeitung „Horizont“ zur Verleihung ihrer „Awards“ bittet, treffen sich die Manager aus Marketing und Medien zum Jahresauftakt und schauen in die Zukunft.
Die Rückkehr eines Totgeglaubten: „Wolff - Kampf im Revier“ geht aber nur dann aufs Neue in Serie, wenn die Quoten des Pilotfilms stimmen. Zu wünschen wäre dies sehr.
Harald Schmidt sendet nun dreimal die Woche an der Masse vorbei. Das schadet seiner Show nicht. Dort zeigt der Moderator sich in unbestechlicher Form.