Aktuelle Meldungen
In dieser Woche öffnet die Dauerausstellung des Berliner Museums Europäischer Kulturen. Ihre Objekte könnte man sich auch im Humboldt-Forum vorstellen.
Viele Frankfurter verbringen die Festtage gerne fernab der Heimat in der Sonne oder im Schnee. Wer jetzt noch etwas finden will, muss flexibel sein.
„Wetten dass..?“ war das Wohnzimmer der deutschen Fernsehunterhaltung. Eine Inventur.
Mit den eigenen Kindern zu verreisen ist eine feine Sache - es sei denn, sie pubertieren gerade heftig. Doch auch für dieses Drama gibt es Lösungen.
Im Restaurants „Ikarus“ am Salzburger Flughafen präsentieren sich regelmäßig berühmte Gastköche aus aller Welt mit einem eigenen Menü. Nachkochbarkeit spielt dabei eine besondere Rolle.
Niemand konnte so tückisch, selbstzufrieden und mörderisch grinsen wie Georg Kreisler, wenn er am Flügel den deutsch-österreichischen Spießer mit Abitur spielte. Doch er war ein Anstandsvergifter aus Humanität.
Der österreichische Kabarettist Georg Kreisler ist tot. Der Neunundachtzigjährige starb am Dienstagmorgen nach einer schweren Infektion in einem Salzburger Krankenhaus.
Österreichs Regierung setzt Anzeigen gezielt für Informationskampagnen ein. Weil das den Markt verzerrt, soll nun ein Gesetz die umstrittene Praxis ändern.
Die Universität Harvard hat Martin Walser eingeladen, eine Rede zum 9. November zu halten. Die Ansprache des Schriftstellers zielt ins Zentrum seines Selbstverständnisses.
Es lief bei Christie’s nicht ganz wie gewünscht, Sotheby’s hatte mehr Fortune: Ergebnisse der Auktionen mit moderner Kunst in New York.
Sie brauchen das Geld für andere Zwecke: Besonders viele Museen bestücken die New Yorker Auktionen für Impressionismus und Klassische Moderne.
Scherenschnitte von Philipp Otto Runge sind immer sehr begehrt. Karl & Faber in München bieten in der Auktion für Alte Kunst gleich vier von ihnen an.
Im Aufruhr und voller Schmerz: Auf der Fiac in Paris tun sich Werke jüngsten Datums stark hervor.
München berauscht sich gern und überschwänglich an Kunst. Jetzt gibt es dort vier Messen gleichzeitig. Für jeden ist etwas dabei, ob alt, ob neu - und sogar ein wenig Volksnähe.
Der Kamerahersteller Leica bekommt einen neuen Anteilseigner. Der amerikanische Finanzinvestor Blackstone steigt über ein von ihm kontrolliertes Unternehmen mit 43,9 Prozent bei dem Traditionsunternehmen ein.
Die Schriftstellerin Hilde Spiel, geboren am 19. Oktober 1911, gestorben am 30. November 1990, war viele Jahre Kulturkorrespondentin der F.A.Z. Prägend für ihr Schreibleben wurde die Begegnung mit dem Romancier Heimito von Doderer.
Der große Schauspieler Heinz Bennent war ein Zeitloser und faszinierend Unantastbarer. Bühnenmoden widerstand er leichthin. Im Alter von 90 Jahren ist er nun gestorben.
Wer im Isländischen von einem krönenden Abschluss spricht, sagt: „Dies ist die Rosine am Ende des Würstchens.“ Die Buchmesse könnte dem kleinen Land schmecken.
Er aber ist der verrückteste: Ein König, auch wenn er keine Krone auf dem Kopf, ein Dämon, auch wenn er Vernunft im Kopf hat.
Die CSU fordert eine Einheits-Vignette für Autobahnen. Doch das Chaos im Berufsverkehr wird sie nicht lösen. Das schafft nur eine Maut, die sich nach Strecke und Tageszeit richtet.
Das Ruhrgebiet als Remix: Feridun Zaimoglu erzählt vom Leben eines Kioskbetreibers und surft auf den Tonspuren einer untergegangenen Welt.
Am nächsten Sonntag wird Red Bull zum zweiten Mal Formel-1-Weltmeister. Hinter dem Team steht ein Konzern, der nur eines produziert: Werbung für eine Dose.
Im Burgtheater macht Alvis Hermanis aus Arthur Schnitzlers „Weitem Land“ einen finsteren Bezirk. Hier hausen nicht die Wiener Dekadenzler von 1911, sondern die triebhaft düsteren Heroen des Film Noir.
Der Papst will durch Aufgabe von Privilegien dem Missverständnis vorbeugen, die Kirche sei eine staatliche Einrichtung. Der Übergang von einer Volkskirche zu einer „Entscheidungskirche“ wird dadurch nicht einfacher.
Im vergangenen Jahr reiste Igor Levit mit einer Truppe junger Musiker nach China. Da zwei seiner Pianistenkollegen wegen der skandinavischen Aschewolke irgendwo auf dem Weg stecken blieben, übernahm der damals 23 Jahre alte Musiker deren Programm gleich mit.
Ausgerechnet in Italien, dem Mutterland der Musik, ist die Kenntnis der eigenen Tradition klagenswert auf den Hund gekommen. Ganz anders als sonst in Europa führen barocke und vorbarocke Werke im Konzert- und Operbetrieb ein Schattendasein.
Man stellt sich das in seiner Naivität so paradiesisch vor: Reisen und Essen als Beruf. Aber leicht hat man es unterwegs auch nicht als kulinarischer Kolumnist. Wo immer man hinkommt, drohen Mittelmaß und Matschkartoffeln, Lieblosigkeit und Leberaromen. Doch Wolfram Siebeck gibt die Hoffnung nicht ...
Elisabeth Prinzessin von Thurn und Taxis, 29, weiß, was eine gute Party ausmacht und wo es die beste Pizza in New York und London gibt. Jetzt hat sie ein Buch über ihr Glitzerleben geschrieben, in dem auch Frömmigkeit ihren Platz hat.
Die eigene Impotenz gebiert den Hass auf die Nachkommen der anderen: Der Monumentalist Luk Perceval wandelt sich in einer Gladbecker Maschinenhalle mit Shakespeares „Macbeth“ zum ingeniösen Minimalisten.
Nach unterkühlten „Mädchenliedern“ gelingen der Sopranistin Anna Prohaska treffendere Interpretationen der „Ophelia-Lieder“ von Brahms und Strauss. Von einem spannungsreichen Debut auf der Schubertinade.
„Wie die Suche einer sich bewegenden Nadel in mehreren Heuhaufen.“ Nach unzähligen Versuchen, Yvonne einzufangen, haben die Verantwortlichen beschlossen, die entlaufene Kuh in Ruhe zu lassen. Zumindest vorerst.
Martin Kušej hat einen Ruf als Regie-Berserker. Nun will er Texte und psychologische Feinheiten pflegen. Geht das? Ja, sagt der neue Intendant des Bayerischen Staatsschauspiels.
Mit weichem, runden Anschlag bietet Paul Lewis Klaviersonaten Schuberts dar: Wer hier die Augen schließt, braucht nicht zu schlafen. Am Vormittag allerdings ging's auf dem Podium der Schubertiade in Schwarzenberg fetziger zur Sache.
Wenn ein Vorstand vorzeitig gehen muss, soll er als Abfindung maximal zwei Jahresgehälter bekommen, versprechen die meisten Dax-Unternehmen. Aber stimmt das?
Schwarze Engel und teuflische Dienerinnen: Claus Guth deutet Mozarts Da-Ponte-Opern in Salzburg als opulentes Welttheater und fügt die Werke zu einer großen Trilogie zusammen.