Anatol macht Frauen toll
Die Oper Frankfurt eröffnet ihre Spielzeit mit einer Ehrenrettung der Oper „Vanessa“ von Samuel Barber, in Szene gesetzt als dichtes Kammerspiel.
Die Oper Frankfurt eröffnet ihre Spielzeit mit einer Ehrenrettung der Oper „Vanessa“ von Samuel Barber, in Szene gesetzt als dichtes Kammerspiel.
Die erste Festspielsaison des neuen Intendanten Alexander Pereira endet am 2. September. Naturgemäß war nicht alles neu, naturgemäß gab es wieder die bekannten Opern-Probleme. Doch viel Gutes bleibt in Erinnerung.
Er macht uns alle zu Linguisten: In seinem Roman „Verteidigung der Missionarstellung“ betreibt Wolf Haas betreibt Feldforschung zu Liebe und Sprache.
Wenn der Salzburger Opernreigen zu Ende geht, schlägt die Stunde der konzertanten Musik: Maurizio Pollini, Daniel Barenboim und Murray Perahia bei den Festspielen. Einer aber fehlte.
„Kein einziges Auto gibt’s oder gab es je für mich umsonst“: Peter Daniell Porsche, Urenkel des Käfer-Erfinders, über seinen Clan, die Ängste der Reichen und die Verletzungen von Ferdinand Piëch.
Geht das Licht an, brüllt der Kriegslärm los: In der Oper „Soldaten“ von Bernd Alois Zimmerman wird bei den Salzburger Festspielen grandios gesungen und gespielt.
Dreimal Festspiel bei den Festspielen: Heinz Holligers Dirigat, Christian Gerhahers Singkunst und Händels „Tamerlano“ triumphieren in Salzburg.
Aktiver und überraschender: Der neue Eintracht-Jahrgang weckt nach dem 4:2 gegen Valencia Hoffnungen.
Nicht nur für Festspielgäste und nicht nur mit Kunst und Antiquitäten aus Österreich: Die Art Salzburg International Fine Art Fair in der Residenz.
Thomas Hampson gab einen fulminanten Meisterkurs in Salzburg und der Bariton sang auch selbst: Lieder von Schumann, Dvořák und Mahler.
Zur Festspielzeit in Salzburg haben sich auch die Galerien der Stadt ein besonderes Programm einfallen lassen: Ein Rundgang durch die Ausstellungen von Baselitz, Fabre, Brus und vielen anderen.
Zum ersten Mal leitet Carolin Widmann die Musiktagen in Hitzacker. Die Geigerin sorgt beim traditionsreichsten Kammermusikfestival in Deutschland für frische Impulse.
Der Eintracht-Sportdirektor stellt zeitnahe Transfers in Aussicht/Trainingsgast Paul Scharner überzeugt nicht.
„Sie ist Raucherin“, schreibt „Bild“ über Helmut Schmidts neue Liebe. Da nimmt man es ihm nicht einmal übel, dass die Auserwählte deutlich jünger ist als er. Guido Westerwelle gibt unterdessen ein Interview auf dem Obersalzberg.
Trotz einer Galabesetzung mit Anna Netrebko und Piotr Beczala: Die Salzburger Festspiele verheben sich an Puccinis Oper „La Bohème“.
Angekündigt war die Urfassung der „Ariadne auf Naxos“ von Richard Strauss. Doch Sven-Eric Bechtolf setzte vor das Glück der Musik eine privaterotische Posse.
Elektronische Droge und tosender Beifall: Bei modernen Zuschauern wird das Mobiltelefon selbst in Theateraufführungen zur Sucht. Die Jahrzehnte des „stillen Beifalls“ sind leider auch vorbei.
Peer Kitsch: Irina Brook macht bei den Salzburger Festspielen aus Ibsens Stück einen Kindergeburtstag, bei dem Männer-Rocker in den Frauenhimmel kommen.
Andrea Breth entdeckt in Salzburg ein neues Stück von Kleist. Es heißt zwar immer noch „Prinz Friedrich von Homburg“, müsste aber den Titel tragen „Friedrich Wilhelm von Brandenburg“.
Selten hat Salzburg so neugierig auf eine Oper gewartet wie auf die von Nikolaus Harnoncourt dirigierte „Zauberflöte“. Da singt sogar der Intendant im Parkett mit.
Die Nachrichten von vorgestern sind die Entspannung von heute. Warum wir auf Reisen ohne Internetanschluss die Welt besser verstehen und lieber mögen.
Schamlos im Schmerz, unschuldig in der Lust: Die Ausnahmeschauspielerin Susanne Lothar war ein nicht zu bändigendes Genie des Ungenierten. Jetzt ist sie im Alter von 51 Jahren gestorben.
Der neue Festspielintendant Alexander Pereira darf sich entspannt zurücklehnen. Seine neue „Erfindung“ - Konzerte geistlicher Musik - sind ein überwältigender Erfolg, vor allem für John Eliot Gardener und den Monteverdi Choir.
Die großen Sommerfestivals haben ihren Grund vergessen. Sie haben damit ihre Seele verloren. Bayreuth und auch Salzburg müssen sich schutzimpfen gegen die Pest der Beliebigkeit und Austauschbarkeit.
Das Festival d’Aix startet neu mit Mozart, Charpentier und George Benjamin. Während Brunels Figaro von Heute nur wenig inspiriert, überzeugen letztere als energetisch und modern.
Mit 25 Spielern ist die Frankfurter Eintracht ins Trainingslager nach Windischgarsten gereist. Für die Profis des Bundesliga-Aufsteigers stehen täglich drei Übungseinheiten auf dem Programm.
Der Schlager „So ein Mann“ machte sie Millionen Menschen bekannt: Margot Werner begeisterte als Sängerin und Tänzerin – im Alter von 74 Jahren ist die Österreicherin in München gestorben.
Erst am 45. Verhandlungstag legt Gerhard Gribkowsky im Formel-1-Prozess ein Geständnis ab - und belastet Bernie Ecclestone. Dafür verschiebt der Vorsitzende Richter auch sein Mittagessen: „Ist grad so spannend.“
Ödön von Horváth nannte sein Fräuleinuntergangsdrama „Glaube Liebe Hoffnung“ einen „kleinen Totentanz“. Bei den Wiener Festwochen macht Christoph Marthaler daraus einen großen Gesangsverein.
Keine Wolkenkuckucksheimerei für einen selbstbegeisterten Sponsorenbegeisterer: Bei den Querelen um den Intendanten der Salzburger Festspiele Alexander Pereira geht es um die Machtfrage.
In Frankfurt ist sie Phädra, aber zur Sommerpause zieht es Stephanie Eidt zurück zu ihrer Familie nach Berlin.
Im Streit über die Reform des Schengen-Raums fordert Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich das Europaparlament auf, sich an Recht und Gesetz zu halten. Es gebe eine „klare Rechtsgrundlage“, die eine Mitwirkung des Parlaments an der Evaluierung des Schengen-Rechts ausschließe, sagte er im F.A.Z.-Gespräch.
Mit seinen Restaurants im Cocoon Club hatte eine neue Zeit begonnen. Jetzt endet sie, und Mario Lohninger zieht um.
Deutsche Filme über große Dichter laufen fast immer nach dem gleichen Muster ab. Christoph Starks „Tabu“ über Georg Trakl und seine Schwester Margarethe macht nun alles ganz anders.
Es bedurfte schon der Intervention auf Chefebene, um den Abgang von Wirtschafts- und Verkehrsminister Posch zumindest äußerlich zu retten. Anlass war der geplante rasche Abschluss des Kapitels Nachtflüge.