In Armut das Leben bereichern
Die Kapuziner geloben Armut, Gehorsam und Keuschheit. Mitten in Frankfurt. In einer Stadt voller Gegensätze helfen sie jedem, der an ihre Pforte klopft.
Die Kapuziner geloben Armut, Gehorsam und Keuschheit. Mitten in Frankfurt. In einer Stadt voller Gegensätze helfen sie jedem, der an ihre Pforte klopft.
Seit vielen Jahren kümmert sich Angelika Speckmann um verstoßene oder verletzte Katzen. Ihr Einsatz ist mit dem Deutschen Tierschutzpreis gewürdigt worden. Zusammen mit ihrem Mann Jürgen engagiert sie sich im Frankfurter Katzenschutzverein.
Skiunfälle in den Alpen erfordern oft kostspielige Bergeinsätze. Das Lostreten einer Lawine kann dann schnell fünfstellige Eurobeträge nach sich ziehen. Eine entsprechende Versicherung lohnt sich.
An diesem Montag feiert er seinen siebzigsten Geburtstag, am vergangenen Freitag wurde ihm der renommierte Siemens-Musikpreis zuerkannt: Der Dirigent Mariss Jansons im F.A.Z.-Gespräch.
Zwei Schneeschuhwanderer waren trotz Lawinenwarnung in den österreichischen Alpen unterwegs und wurden in einer Hütte eingeschneit. Nach Tagen wurden sie befreit.
Noch ist unklar, wer für die Millionenverluste in dem österreichischen Bundesland verantwortlich ist. Doch nun ziehen Bund und Länder mit einem Spekulationsverbot Konsequenzen aus der Affäre.
Affären und Fehler: Die österreichische Wehleidigkeit passt so gar nicht zur konstanten wirtschaftlichen Stärke des Landes. Bewahrung durch Erneuerung ist das, was Österreich braucht.
Wieder neigt sich ein mit Kultur volles Jahr seinem Ende zu. Zeit, zurückzublicken, was uns 2012 gefallen hat, und vorauszuschauen auf die Ereignisse, auf die wir uns jetzt schon freuen.
Große Galeristen zieht es ins Umland der französischen Hauptstadt: Thaddaeus Ropac baut Megahallen und zeigt Anselm Kiefer. Und Larry Gagosian macht’s ihm nach.
Er spielte den König in „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ und immer wieder Cowboys und Nazis: Rolf Hoppe über Sprachlosigkeit, seine Karriere in der DDR und die Krux, der Bösewicht vom Dienst zu sein.
Die Galerie Joseph Fach zeigt eine Sammlung von Zeichnungen aus vier Jahrhunderten – ausschließlich von Frauen. Das ist ein Fundus auch für die Kunstgeschichte.
Der 74 Jahre alte Gerhard Schneider möchte zahlreiche Werke seiner Sammlung „verfemter Kunst“ dauerhaft in Aschaffenburg zeigen. Die Stadt müsste über 22 Jahre hinweg 2,5 Millionen Euro aufbringen. Im Interview verteidigt er sein Angebot.
Sie näherte sich dem Ideal klanglicher Schönheit und gab ihren Figuren kühle Noblesse: Zum Tode der Sopranistin Lisa della Casa.
Im Restaurant „Ikarus“ in Salzburg sind das ganze Jahr über Köche aus aller Welt zu Gast. Das schöne Buch „Kulinarische Überflieger“ stellt sie vor.
Denkwürdiger Abend: Cecilia Bartoli kehrte am Montag nach neunzehn Jahren Absenz in die Mailänder Scala zurück. Man empfing sie, als gehöre sie zur Auswärtsmannschaft.
Eine Kunstschau auf hohem Niveau muss nicht anstrengend sein: zierliche Zeichnungen und starke Malerei bei der Cologne Fine Art & Antiques – ein Messerundgang.
Sein Ursprung: katholisch-jüdischer Industrieadel. Die Erziehung: geistreich, kultiviert, bildungsnah. Das Leben: Literatur, Politik, Bühne, Kino. Was, bitte, will Miguel Herz-Kestranek also bei Rosamunde Pilcher? Eine Annäherung.
In Österreich werden die Liftpässe deutlich teurer. Verbraucherschützer kritisieren den Trend. Dass immer weniger Schüler Skikurse belegen, halten sie für eine negative Folge des Preisauftriebs.
Vor hundert Jahren erlebte Arnold Schönbergs „Pierrot lunaire“ seine Uraufführung. In einer Produktion der Salzburger Festspiele wird nun an diesen Meilenstein der frühen Moderne erinnert.
Jeder achte Bürger von Linz wohnt bis heute in „Hitlerbauten“. Warum sie entstanden sind und wie sie sich in Gegenwart zeigen, präsentiert eine Ausstellung im Linzer Stadtmuseum. Manches aber bleibt ungesagt.
Sat.1 zeigt Teil drei der „Wanderhuren“-Saga. Danach ist bitte Schluss! Denn mehr Unsinn auf einmal lässt sich gar nicht verbreiten. Noch nie war das Mittelalter so dunkel wie hier.
Der Kritiker Fritz J. Raddatz galt als stilvolle Persönlichkeit. Mit F.A.Z.-Redakteur Timo Frasch sprach er vor drei Jahren über Kunst als Dekor, die Verwüstung der Sprache und Stil als Korsett für Unsichere. Das Interview zum Nachlesen.
Ein unangepasster Einzelgänger, ein scheuer, bockig-schillernder Regent in seinem eigenen Reich: Hans Werner Henze isolierte sich vom Rest der Avantgarde, weil er nie aufgegeben hat, um das allgemein Verständliche zu ringen.
In einem Gespräch mit dem Magazin der „Süddeutschen Zeitung“ hat der Dichter Peter Handke jüngst seine Version einer Handgreiflichkeit mit mir aus dem Jahr 1987 erzählt. Sie stimmt nicht.
Was der Kunsthandel derzeit in München aufbietet, sucht in der deutschen Messelandschaft seinesgleichen: die „Highlights“ und die 57. „Kunst-Messe“.
Ganz reibungslos verlief der Weltrekordsprung des Österreichers Felix Baumgartner aus fast 40 Kilometer nicht. Zehn Fragen und zehn Antworten zum Projekt Stratos.
Aus 36 Kilometern Höhe will der Extremsportler Felix Baumgartner in die Tiefe springen und dabei die Schallmauer durchbrechen. Doch der Weltrekordversuch am Dienstagabend wird kurz vor dem Start abgebrochen – die Winde sind zu stark.
Christian Thielemann sagt oft: Ich, ich, ich. Vielleicht wäre er gern des Teufels Dirigent - vor allem aber will er mit der Musik Richard Wagners überwältigen.
Christian Thielemann sagt in seinem Buch über Wagner zu oft „Ich“, Geert Lovink rechnet mit dem Web 2.0 ab und Hans Ulrich Gumbrecht gibt ein „Drip Painting“ der Nachkriegszeit. Dies und mehr in den F.A.Z.-Sachbüchern der Woche.
Beim Absturz eines Kleinflugzeugs in Tirol in Österreich sind sechs Menschen ums Leben gekommen. Ein Insasse wurde bei dem Unglück in der Nähe von Innsbruck schwer verletzt, ein weiterer kam mit leichten Verletzungen davon.
Er war viel mehr als nur der Librettist der „Zauberflöte“: Eva Gesine Baur erzählt vom prallen Leben des Emanuel Schikaneder.
Die österreichische Stadt Braunau weiß nicht, was sie mit dem Geburtshaus Adolf Hitlers anfangen soll. Zumindest die Idee, Mietwohnungen zu schaffen, scheint vom Tisch zu sein.
Aus ihren Treffen mit Julian Assange entwickelte sie ein Theaterstück. Bald wird Angela Richters „Assassinate Assange“ in Hamburg uraufgeführt. Ein Gespräch mit der Regisseurin.
Personalisierte Produkte sind im Trend. Immer mehr junge Kunden stellen ihr Lebensmittel oder Geschenke online selbst zusammen, was den Preis und die Kaufbereitschaft steigen lässt.
Volker Kutschers Berlin-Krimi „Die Akte Vaterland“ ist anders als viele andere Beispiele dieses Genres. Denn er versteht es, Zeitgeschichte mit spannender Dramaturgie zu vereinen.
Im österreichischen Goldegg beginnt am 13. September ein neues Festival für Thomas Bernhard. Im Nachbarort Sankt Veit war der Schriftsteller häufig zu Gast. Der Altbürgermeister Richard Donauer erinnert sich gut an ihn und seinen „Lebensmenschen“.