Porträts des Mittelstands
Der frühere BWL-Professor Jürgen Weber hat 20 Unternehmerpersönlichkeiten aus dem Mittelstand interviewt. Authentischer ist ein Einblick in die Hoffnungen und Sorgen engagierter Unternehmer kaum zu gewinnen.
Der frühere BWL-Professor Jürgen Weber hat 20 Unternehmerpersönlichkeiten aus dem Mittelstand interviewt. Authentischer ist ein Einblick in die Hoffnungen und Sorgen engagierter Unternehmer kaum zu gewinnen.
Es ist die erste große Auslandsreise nach seiner Krebsdiagnose: Der britische König ist nach Australien gereist. Dort begeisterte er am Wochenende hunderte Fans, witzelte über sein Alter und wurde mit militärischen Ehren ausgezeichnet.
Uwe-Jens Has ist schon Generationen von F.A.Z.-Redakteuren durch seine geistreichen Leserbriefe aufgefallen. Wer ist dieser Mann, der in seinem Leben kaum mehr braucht als jede Menge Bücher? Eine aufwühlende Begegnung in Berlin-Zehlendorf.
Parallele Lebensläufe: Beide wurden 1854 geboren, doch danach entwickelten sie sich vollkommen unterschiedlich. Der Dichter Arthur Rimbaud nahm als Jugendlicher die gesamte Moderne vorweg, Oscar Wilde wurde als Erwachsener zum Zentralgestirn der englischen Literatur. Beide endeten tragisch. Und beide wussten erstaunlicherweise nichts voneinander.
Von der Geburt unserer Zeit vor siebenhundert Jahren: Frank Schätzings Mittelalterroman „Helden“ schickt seinen Protagonisten aus Köln hinaus in die weite Handelswelt.
Berühmte Bilder werden häufig kopiert. Dabei ist die Frage, was ein Original ist, gar nicht so leicht zu beantworten. Wir haben einem Fachmann im Labor über die Schulter geschaut.
Der Weg zu Hitler war ein Konkurrenzkampf zwischen verschiedenen Reaktionären: Jens Bisky erzählt vom Untergang der Weimarer Republik.
Jamie xx ist ein Meister darin, Subkulturelles in den Mainstream zu heben – ohne dabei nach Mitte zu klingen. Sein zweites Album „In Waves“ muss man 2024 hören.
Das Römergrab Weiden ist eine der eindrucksvollsten römischen Grabanlagen nördlich der Alpen.
Im September 1786 machte sich Johann Wolfgang von Goethe unter falschem Namen auf nach Italien. Vieles ist über ihn aus dieser Zeit bekannt. Unerforscht blieb allerdings lange: Wie war er gekleidet?
Der Roboter Ai-Da sieht aus wie eine Frau, kann sprechen und malen. Bald wird ein Kunstwerk des Apparats versteigert. Eine Premiere auf dem Kunstmarkt ist es nicht: Dort haben Bilder Künstlicher Intelligenzen längst ihren Platz.
Rollenprobleme im Zuspätkapitalismus: Die Literaturwissenschaftlerin Anna Kornbluh nimmt Anstoß daran, dass Sachbuchautoren immer öfter in der ersten Person schreiben.
Impressionismus, Surrealismus und Arte Povera: Französische und italienische Kunst der Moderne sollen parallel zur Art-Basel-Messe in Paris Sammler in die Auktionssäle an der Seine locken.
Warum so viele Rembrandts nicht von ihm sind, ist in Leipzig zu studieren: Das Museum der Bildenden Künste zeigt, wie der Maler als Lehrer eine ganze Generation von Künstlern prägte.
In seinen Memoiren berichtet der russische Oppositionelle über sein Leben in der Haft. Er gibt auch Auskunft darüber, warum er nach einem Giftanschlag nach Russland zurückgekehrt ist.
In Rheinland-Pfalz schreiben drei von vier Krankenhäusern Verluste, acht haben seit Pandemiebeginn geschlossen. Viele fürchten durch Lauterbachs Reform eine Verschärfung der Lage – andere hoffen auf den Wandel.
Es muss nicht alles in Neapel spielen: Der Gastlandauftritt Italiens bei der Frankfurter Buchmesse bietet die Gelegenheit, mit einigen Klischees aufzuräumen. Ein paar Lesevorschläge.
Ein Fenster, das direkt auf die Kultur der Pariser Moderne des neunzehnten Jahrhunderts geht: Über Félix Tournachons, alias Nadar, „Goldenes Buch“.
Sie war eine Pionierin der Fotografie, doch noch nie ist das Werk von Frances Benjamin Johnston umfassend ausgestellt worden. Wir zeigen einige ihrer besten Aufnahmen und erzählen ihre Geschichte.
Porträt des Dealkünstlers als junger Mann: In seinem Film „The Apprentice“ zeigt Ali Abbasi, wie Donald Trump zu dem wurde, der er heute ist. Das ist sehr akkurat – aber stellenweise auch ein bisschen langweilig.
In seinen Fotografien wird sichtbar, was Sehen und Wahrnehmen bedeutet: Thomas Struth zum siebzigsten Geburtstag, einem Künstler, der die Fotografie selbstbewusst in die Tradition der Malerei einschrieb.
Als er „Die Vegetarierin“ in die Finger bekam, hatten viele hiesige Verlage den Roman schon abgelehnt: Tom Müller erzählt, wie er als Lektor im Aufbau-Verlag das erste Buch von Han Kang in deutscher Übersetzung veröffentlicht hat.
Gegen ihre Bilder hat der Vatikan einst wegen „Obszönität“ gewettert, die Ausstellungshalle Schirn in Frankfurt ehrt sie nun als „Rebellin der Moderne“. Die Schau zum Schaffen der Turiner Künstlerin Carol Rama ist eine Entdeckung.
Finnlands Nationalgalerie präsentiert die wohl gewagteste Ausstellung des Jahres. Dort wird behauptet, die moderne Kunst entstamme der Gotik. Das verblüfft – und überzeugt.
In Mosambik wird ein neuer Präsident gewählt. Die Regierungspartei Frelimo setzt alle Hebel in Bewegung, um an der Macht zu bleiben. Dafür sollen auch registrierte Wähler sorgen, die eigentlich gar nicht existieren.
In Südkorea grassieren KI-Pornos. An Unis und Schulen gibt es Tätergruppen, die gezielt Bilder von Frauen aus dem Internet fischen. Dagegen gibt es kaum einen Schutz. Der Druck auf die Regierung steigt.
Sogenannte Looksmaxxer glauben, dass gutes Aussehen Garant für ein erfolgreiches Leben ist. Eine App sagt Männern, die es wissen wollen, wie schön sie sind – und wie sie sich selbst optimieren können. Na, dann mal los.
Resignation und Protest: In Freiburg zeigt das Museum für Neue Kunst die Weimarer Republik in Glanz, Elend und Revolutionsseligkeit. Und wirft einen Blick auf die Kinder, die in jenen Jahren allzu schnell groß werden mussten.
Die Sensation ist perfekt: Ein Hamburger Investor übernimmt Suhrkamp. Wer ist der Mann, der jetzt ein solches Wagnis eingeht? Zum ersten Mal spricht Dirk Möhrle über seinen spektakulären Coup – und darüber, wie er sich die Zukunft des Verlags vorstellt.
In Frankfurt demonstrieren propalästinensische Gruppen. Die Stadt hatte versucht, die Demo am Jahrestag des Hamas-Überfalls zu verbieten, scheiterte aber vor Gericht. Bei der Kundgebung wird unter anderem „Kindermörder Israel“ gerufen.
Heimholung eines Erkunders der Menschlichkeit: Die Albertina Modern feiert den international erfolgreichen Bildhauer Erwin Wurm – seine Werke hinterfragen konsequent die Vorstellung davon, was eine Skulptur ausmacht.
Mit einer Mahnwache und Gesprächen wird in Frankfurt an das Massaker der Hamas erinnert. Am Abend wollen Palästina-Aktivisten in der Stadt demonstrieren. Ein Vertreter der Jüdischen Gemeinde spricht von einer „Unverschämtheit“.
Das Gelände des Nova-Festivals ist ein Jahr nach dem Hamas-Überfall zu einer Pilgerstätte geworden. Schon vor der Gedenkzeremonie dort zeigt sich: Der Schmerz stiftet in Israel keine Einheit.
Ein Porträt des Dichters Hugo von Hofmannsthal als Verwandlungskünstler: Zu seinem 150. Geburtstag ehrt das Deutsche Romantikmuseum in Frankfurt ihn mit einer Ausstellung.
Irritation ist heute nicht mehr vorgesehen: Wolfgang Ullrich schaut sich die Kunst der Gegenwart an und entdeckt jede Menge Empowerment.
Dokumentationen und Reportagen rund um die US-Wahl 2024 starten und Carolin Kebekus kehrt zurück auf die TV-Bühne: Eine Auswahl der Mediatheken-Highlights im Oktober.