Träume vom Himmel
In ihren Romanen und Erzählungen kann sich der kühl sezierende Blick einer klugen Gesellschaftskritikerin unversehens mit der Anteilnahme einer warmherzigen Erzählerin verbinden: Der Autorin Gabriele Wohmann zum Achtzigsten.
In ihren Romanen und Erzählungen kann sich der kühl sezierende Blick einer klugen Gesellschaftskritikerin unversehens mit der Anteilnahme einer warmherzigen Erzählerin verbinden: Der Autorin Gabriele Wohmann zum Achtzigsten.
Der beste Illustrator unserer Zeit ist ein Deutscher, der in Berlin lebt, aber vor allem für New York arbeitet. Wie Christoph Niemann dieser Spagat gelingt, das zeigt sich beim Besuch in seinem Atelier.
In London werden Objekte aus der Sammlung von Gunter Sachs versteigert: Speicher der Zeitgeschichte und Spiegel eines eigenwilligen Geschmacks.
Auch die Unabhängigkeit blieb ein leeres Versprechen für dieses gequälte Riesenland: Der belgische Kulturhistoriker David Van Reybrouck erzählt die Geschichte Kongos ohne Klischees - und legt das beste Afrikabuch der vergangenen Jahre vor.
Max Ernst schwingt den Spachtel und Keith Haring bemalt eine Tür. Die Vorschau auf die Auktionswoche im Wiener Dorotheum.
Michael Degen erzählt im Jüdischen Museum die Geschichte seines Überlebens. Lange hatte er geschwiegen.
Sacha Baron Cohens grell-braver Filmjux „Der Diktator“ gibt sich alle böse Mühe. Als Satire funktioniert er nicht, als Humor-Wellness-Sitzung jedoch durchaus.
Felicitas Hoppe erhält den Büchner-Preis. Dass die gravitätische Ehrung dem Luftgeist unserer Literatur Blei an die Ferse hängt, ist nicht zu befürchten.
Im Berliner Kulturforum sind Stiche, Zeichnungen und Gemälde des achtzehnten Jahrhunderts zu sehen: ein faszinierender Spaziergang durch das Wissen der Aufklärung. Aber warum wurde das alles nicht auch in Peking gezeigt?
Einige der erfolgreichsten Computerspiele werden in Deutschland erdacht, programmiert, vermarktet. Unser Autor hat die spannendsten Gamedesign-Studios des Landes besucht. Die Spiele sind eröffnet.
Bei den Frühjahrsauktionen im Wiener Dorotheum übertreffen die Alten Meister ihre Erwartungen. Aber auch die Gegenwartskunst verzeichnet Rekorde.
Sheryl Sandberg hat Facebook zu einer professionellen Firma gemacht: Der Börsengang soll zu ihrem Meisterstück werden. Dann wird sie Milliardärin.
Ulrich Dausien hat einst die Firma Jack Wolfskin gegründet. Heute ist er dort Kunde und hat ein ehrgeiziges Ziel.
Bücher von Christos Tsiolkas, Marc Fischer, Georges Perros und Janet Frame. Und: Drei Neuübersetzungen August Strindbergs.
Ihre Kunstsammlung bleibt ein Geheimnis. Jetzt trennt Lily Safra sich von ihrer Juwelensammlung. In Genf wird sie zu wohltätigen Zwecken versteigert.
Die neue Première Dame muss den Vergleich mit ihren Vorgängerinnen nicht scheuen: Als bodenständiges Gegenbild zu Carla Bruni, dem Jetset-Girl aus italienischem Geldadel, eignet sich Valérie Trierweiler bestens.
Grass und Auschwitz to go und ein Occupy-Camp zum Gaffen: Die Berlin-Biennale verspielt mit Zynismus und Politkitsch ihre wichtigste Idee.
Alte Meister für jedermann? Viel Platz räumt Van Ham bei der Frühjahrsauktion dem mittleren Preissegment ein - an der Spitze glänzt ein Blumenstillleben von Issak Soreau.
Bisher galt: Wer Wahlen gewinnt, bleibt. Aber gilt das auch für Philipp Rösler? Wer das glaubt, kennt die gegenwärtige FDP und ihre Gegner nicht.
Von der Hauptschule nach Harvard – Mehmet Daimagüler ist der Vorzeige-Migrant schlechthin. Doch sein Aufstieg war begleitet von Ängsten.
Frankfurt zählte ihn vor hundert Jahren zu den ganz Großen. Das Museum Giersch holt jetzt den Maler Wilhelm Steinhausen aus der Vergessenheit.
Sie sind die Söhne und die Töchter von Wehrmachtssoldaten. Als sie in den Niederlanden aufwuchsen, wussten sie nicht, wer ihre Väter waren. Alle anderen aber tuschelten: Drei erzählen von ihrem Schicksal.
Berlusconi hat das Land nicht ganz ruinieren können: Italiens Städte eröffnen neue Museen gegen die grassierende Lethargie. Und private Initiativen tun wahre Wunder.
Man sagt, der deutschen Spitzenküche mangele es an Ideen. Ausgerechnet in einem Buch der Jeunes Restaurateurs d’Europe kann man nun sehen, wie richtig das ist.
Jost de Jager hätte sich klaglos dafür eingesetzt, Christian von Boetticher zum Amt des Ministerpräsidenten von Schleswig-Holstein zu verhelfen. Nun ist er als dessen Nachfolger selbst in die Kandidatenrolle geraten. Seine Partei, die CDU, steht hinter ihm.
F.A.Z.-eBooks entstehen aus besonders nützlichen und lesenswerten Beiträgen aus der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und der Sonntagszeitung.
Im Dresdner Albertinum werden gerade Anton Corbijns Porträts der Rockgruppe R.E.M. aufgehängt. Nichts entgeht dem kritischen Blick des niederländischen Fotografen.
Roland Emmerichs „Anonymous“ und Andreas Dresen waren zwar die großen Gewinner beim Filmpreis. Generell jedoch ist der deutsche Film relevanzbeflissen, konsenswütig und geht einem wahnsinnig auf den Sehnerv.
Zuerst sollte sie das Vorzeige-Girlie geben, dann die Diva. Heute hat Heike Makatsch das Gefühl, mehr als früher bei sich selbst zu sein. Aber das Heike-Makatsch-Lachen, das ist natürlich geblieben.
Die Ausstellung „Friederisiko“ in Potsdam zeigt Friedrich den Großen so, wie wir ihn noch nicht kannten: als familienbewussten Dynasten, als Gourmet und als Sammler schöner und teurer Dinge.
Vor 65 Jahren stach Thor Heyerdahl, der wohl berühmteste Norweger, mit einem Floß in See. Sein Sohn Thor hält auf einer Halbinsel vor Oslo das Erbe lebendig.
Für ihn geht es steil nach oben. Skyliners-Kapitän Marius Nolte spricht über das entscheidende Spiel, seine Rolle im Team und seinen alten Lehrmeister.
In der Graffiti-Szene ist er seit 20 Jahren als Cor bekannt. Dank seines Talents ist er der Illegalität längst entronnen.
Die niederländische Königin Beatrix ist zu Besuch in Oranienbaum. Sie trifft sich mit Bundespräsident Gauck und besucht zum wiederholten Male das kleine Stück Holland im Herzen Sachsen-Anhalts.
Fundiert, facettenreich und glänzend geschrieben: Jonathan Bolton beschreibt das Leben der tschechischen Dissidenten unter kommunistischer Herrschaft.