Traute Einsamkeit
„Was man nicht kann, weiß man erst, wenn man es versucht hat“, antwortete eine junge Malerin im Berlin der frühen Zwanzigerjahre, als ihr ein Mann ausreden wollte, sich an der Akademie zu bewerben.
„Was man nicht kann, weiß man erst, wenn man es versucht hat“, antwortete eine junge Malerin im Berlin der frühen Zwanzigerjahre, als ihr ein Mann ausreden wollte, sich an der Akademie zu bewerben.
Max Liebermann war nicht nur einer der bedeutendsten deutschen Maler des frühen 20. Jahrhunderts in Berlin, sondern auch einer der wichtigsten Sammler: Jetzt wurden erstmals Werke aus seinem Besitz, die seine von den Nationalsozialisten verfolgte Witwe verkaufen mußte, den Erben zurückerstattet. Im November werden diese sechs Arbeiten in der Villa Grisebach versteigert.
Der Kritiker Fritz J. Raddatz galt als stilvolle Persönlichkeit. Mit F.A.Z.-Redakteur Timo Frasch sprach er vor drei Jahren über Kunst als Dekor, die Verwüstung der Sprache und Stil als Korsett für Unsichere. Das Interview zum Nachlesen.
Johannes Grave deutet Caspar David Friedrichs Gemälde, M. Hisham Kabbani gibt Einblicke in die islamische Mystik, und Yvonne Wübben berichtet von Psychiatern, die Dichter lasen. Dies und mehr in den F.A.Z.-Sachbüchern der Woche.
Das Wesentliche sieht man nicht: Johannes Grave deutet Caspar David Friedrichs Gemälde und Zeichnungen in überzeugender Weise als Bildkritik mit bildnerischen Mitteln.
Die Menschen sind weg, denn es ist die Zeit der Geister. Wir erreichen Phnom Penh an den Tagen des Ahnenfests. Am braunroten Unabhängigkeitsdenkmal knattern ...
lu. HANAU. Mit Büchner, Brentano und den Grimms geht die literarische Reihe die „Blaue Stunde“ im Hanauer Schloss Philippsruhe am 5.
Der englische Maler David Hockney hat in zahllosen, oft riesenhaften Gemälden seine Heimat Yorkshire portätiert. Heute geht man dort durch eine Landschaft, die längst zu Kunst geworden ist.
Shahrnush Parsipur erzählt Geschichten von Frauen ohne Männer und John Jeremiah Sullivan könnte der Chronist des neuen Amerika werden. Dies und mehr in den F.A.Z.-Romanen der Woche.
John Jeremiah Sullivans Essays und Reportagen fühlen seinem Land den Puls. Selbst wenn sie vom Hundertsten insTausendste kommen, gehen sie immer aufs Ganze.
Das Deutsche Historische Museum in Berlin wird fünfundzwanzig Jahre alt. Mit Festreden, Podiumsdiskussionen und zwei neuen Kunstausstellungen feiert das Museum im Zeughaus seinen Geburtstag.
Nach tagelangen Kämpfen haben die Regierungstruppen offenbar wieder die Kontrolle über die libysche Stadt Bani Walid übernommen. Die Stadt war eine der Hochburgen des gestürzten Machthabers Muammar al Gaddafi.
Apathie statt Aufbruch: Gerade weil Barack Obama die affektive Lage der Nation verkörpert, wird er auch wiedergewählt werden. Es gibt verhaltenen Pessimismus, aber keine Wechselstimmung.
Viele Deutsche erinnern ihn als „Tierfreund“, doch diese Bezeichnung gefällt ihm verständlicherweise nicht. Der Publizist Horst Stern war in den sechziger ...
Das Jüdische Museum in Berlin widmet dem zu Unrecht vergessenen amerikanischen Maler R. B. Kitaj eine große Ausstellung - der Weg vom Surrealen übers Expressive zum „Diasporismus“ lehrt sehen.
Anna Kim spürt Selbstmorde in Ostgrönland auf und bei John Lanchester gibt es keine Neben-, sondern nur Hauptfiguren in Zeiten der Krise. Dies und mehr in den F.A.Z.-Romanen der Woche.
Die Wahl der ersten digitalen Spiegelreflex ist vielfach auch die Entscheidung für das System. Canon baut dem Ein-, Um- und Aufsteiger mit der Eos 650D eine goldene Brücke.
Was der Kunsthandel derzeit in München aufbietet, sucht in der deutschen Messelandschaft seinesgleichen: die „Highlights“ und die 57. „Kunst-Messe“.
Unter Inflationsdruck: Die 39. Ausgabe der Fiac, der Pariser Messe für Gegenwartskunst, begeistert mit Eleganz und namhaften Galerien. Doch man spürt die Folgen der europäischen Finanzkrise.
Ungeschönt malte Dürer den Kaiser Maximilian. Bei Karl & Faber in München kommt nun eine Zeichnung nach dem berühmten Vorbild zum Aufruf. Ein Blick auf das Angebot mit Alter Kunst.
as. ASCHAFFENBURG. Als „großartige Ergänzung unserer Sammlung“ hat der Aschaffenburger Museumsleiter Thomas Richter den Erwerb von drei Werken des Malers ...
In der Frankfurter Schirn Kunsthalle wurde am Mittwoch die Ausstellung „Gustave Caillebotte. Ein Impressionist und die Fotografie“ eröffnet.
Nicht eben häufig treten Dichter und Literaturwissenschaftler in ein intensiveres Gespräch ein. Noch seltener ergreifen Dichter das Wort zugunsten ihrer ...
Vor einem Jahr besetzten Aktivisten der Occupy-Bewegung in ganz Deutschland öffentliche Plätze. Doch so plötzlich sie da waren, verschwanden die Camps wieder. Was ist aus den Protagonisten geworden? Was aus ihren Ideen für eine bessere Welt?
Ketterer in München pflegt auch wenig bekannte Avantgarde-Künstler. Angeführt wird das Auktionsangebot allerdings von einem Werk Gabriele Münters.
Lena Dunham ist sechsundzwanzig. Sie bringt das Lebensgefühl ihrer Generation auf den Punkt. Ein Buch? Nein. Eine Fernsehserie: „Girls“, das Gegenstück zu „Sex and the City“.
Digitalfilter in Kameras und zahllose Apps in Smartphones wandeln Fotos zu „Artwork“, nicht zu Kunst. Fest steht: die Erfindung stammt diesmal nicht von Apple. Doch wer kann es besser?
„Es begann mit einer ungeschriebenen Seminararbeit.“ Mit diesem Paukenschlag setzt Rudolf Smends Selbstdarstellung als Alttestamentler ein.
Ralf Scheffler räumt seit Jahrzehnten auf in Frankfurt. Früher als Sponti, seit fast 40 Jahren als Chef der „Batschkapp“. Vieles hat sich seither geändert.
Hier hat niemand etwas gegen Windräder: Der Wind und die Energiewende haben Reußenköge reich gemacht. Die Bürger der kleinen Gemeinde an der nordfriesischen Küste haben viel in ihre Windparks investiert und viel damit gewonnen.
Der Streit um eine Fahne geht weiter in Hannover: Eine grausame Folge könnte künftig sein, dass Klaus Meine statt der Fans singt.
Das Wiener Dorotheum hat für den Herbst ein überzeugendes Angebot zusammengebracht. Die höchste Schätzung gilt einem London-Gemälde von Canaletto.
Clare Waight Kellers Alltag spielt in mehreren Welten. Für die Chefdesignerin von Chloé ist das eine Chance – sie hat die Marke wieder nach vorne gebracht.
Im engsten Kreis ist Dirk Bach auf dem Kölner Prominentenfriedhof beigesetzt worden. Freunde und Fans nahmen Abschied am Grab.
Der grüne Bundestagsabgeordnete Fritz Kuhn ist aus der Stuttgarter Oberbürgermeisterwahl im ersten Wahlgang als klarer Favorit hervorgegangen. Er erhielt 36,5 Prozent der Stimmen. Ein zweiter Wahlgang am 21. Oktober muss nun die Entscheidung bringen.
Der französische Mäzen und Sammler Gustave Caillebotte wird mit seinem eigenen Werk nun auch in der Frankfurter Schirn zu entdecken sein.